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ZombieTown

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"Left 4k Dead", ein Zombiespiel von Notch. Zu sehen ist eine winzige Spielerfigur, die mit einer Taschenlampe die umliegenden Gänge und Räume ausleuchtet. Rechts die Anzeigen für Munition (gelb) und Leben (rot).
Standbild aus dem Testprojekt "ZombieTown" von Notch, das als Nachfolge von "Left 4k Dead" geplant war und dreidimensionale Figuren enthielt, die wild herum liefen. Diese Menschen wurden kurzzeitig in den frühen Classic-Versionen von Minecraft integriert.

ZombieTown sollte die Weiterentwicklung eines Spieles werden, das Markus Persson (Notch) im Februar 2009 entwickelt hat. Die Figuren aus ZombieTown wurden von ihm ein paar Monate später als Mensch in das Spiel Minecraft übernommen. Sie bilden die erste Version einer Spielerfigur in Minecraft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor Notch Minecraft erfand, nahm er von 2005 bis 2009 an diversen Ausgabe des Java 4K Game Programming Contest teil. Bei diesem von Java-Programmierern ins Leben gerufenen Wettbewerb ging es darum, das bestmögliche Computerspiel mit einer maximalen Größe von 4 Kilobyte zu schreiben. Notch hat folgende Spiele eingereicht:

  • 2005: Sonic Racer 4k: ein Rennspiel.
  • 2005: Dungeon4k: ein Spiel zur Erforschung von Verliesen.
  • 2005: Hunters4k: ein Ego-Shooter.
  • 2006: Miners4k: ein Spiel so ähnlich wie Lemmings und Digger. Damit gewann Notch den ersten Preis des 2006-Wettbewerbs.
  • 2008: t4kns: ein Echtzeit-Strategiespiel.
  • 2009: Left 4k Dead: ein Zombie-Shooter, inspiriert von Left 4 Dead.
  • 2009: MEG4kMAN: inspiriert von dem Nintendo-Spiel Mega Man.

Aufgrund der Vorgabe waren diese Spiele natürlich äußerst einfach aufgebaut. Left 4k Dead ist so ähnlich wie Pac-Man: die winzige Spielfigur läuft durch ein Labyrinth von Gängen und Räumen, die mit einer Taschenlampe spärlich ausgeleuchtet werden. Immer wieder greifen Zombies an und müssen erschossen werden.

Das Zombiethema spukte weiter in Notchs Kopf herum, und er plante einige Zeit später eine verbesserte Fortsetzung von Left 4k Dead, die er ZombieTown nannte[1]. Notch wollte dreidimensionale Spielfiguren haben, so wie er sie in Grand Theft Auto: Chinatown Wars bewundert hatte. Er programmierte von Grund auf und zum ersten Mal in seinem Leben die vollständig dreidimensionale Darstellung von Figurentexturen. Ein 17 Sekunden langes Testvideo zeigt wild herum laufende Figuren im Schein einer Taschenlampe[2].

Im Mai 2009 begann Notch mit der Entwicklung von Minecraft. Die Welt aus Blöcken übernahm er aus Infiniminer, das Fantasy-Konzept aus RubyDung und die Spielfiguren aus Zombietown: drei Tage nach Beginn der Spielentwicklung fügte er in der Minecraft-Version Classic 0.0.9a die Figuren als Menschen ein. Sie waren erste Tests für die Spielerfigur, die man im späteren Mehrspielermodus benötigen würde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]