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Versionen

Aus Minecraft Wiki
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Versionen

Hier wird ein Überblick über die Minecraft-Versionen gegeben.

Wie die meisten größeren Programmentwicklungen durchläuft auch Minecraft einen Entwicklungszyklus, der typischerweise aus Alpha-Phase, Beta-Phase und vollwertiger Version besteht. Jede dieser Phasen hat ihre eigene Versionsgeschichte, die die Weiterentwicklung des Spiels chronologisch auflistet und Teil der gesamten Minecraft-Versionsgeschichte ist.

Ursprung

Am 10. Mai 2009 begann der schwedische Spieleentwickler Markus Persson (Notch) in seiner Freizit mit der Entwicklung eines neuen PC-Spiels, das er kurz darauf Minecraft nannte. Wie er dazu kam und was ihn dazu inspirierte, ist in der Vorgeschichte (Pre-Classic) beschrieben.

Das Spiel gewann schnell zahlreiche Fans, schon einen Monat später gründete der britsche Web-Entwickler Samuel Ryan (citricsquid) die Minecraft Wikis und Foren.

Java-Entwicklungszyklus

Alpha-Phase

Als Notch mit der Entwicklung von Minecraft begann, hatte er bereits langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Computerspielen. Er hatte auch eine Vorstellung, was das fertige Spiel einmal beinhalten sollte, musste aber zuerst die technischen Möglichkeiten austesten. Diese Entwicklungsphase wird üblicherweise Alpha genannt und auch Notch nannte bereits seine erste veröffentlichte Version "Alpha"[1].

Das Spiel war für den Mehrspielerbetrieb vorgesehen, sodass es einen Server-Teil und einen Client-Teil geben musste. Anfangs gab es nur einen Server - den von Notch - auf den die Spieler über Webbrowser-Clients zugriffen.

In der Alpha-Phase wurden zwei Spielmodi entwickelt: der Kreativmodus und der Überlebensmodus. Für den Kreativmodus testete Notch außerdem eine Mehrspielerversion. Für den Überlebensmodus machte er das nicht, sondern entwickelte in mehreren Schritten eine Variante mit grenzenlosen Welten. Das Ergebnis nannte er dann Alpha-Version:

  • Creative Singleplayer (10. Mai bis 22. Dezember 2009): Die erste Variante war der Kreativmodus, in dem man in einer grasbedeckten Höhlenwelt als Einzelspieler Blöcke abbauen und setzen konnte. Der Client lief im Webbrowser und wurde lokal unter %TEMP%\minecraft.net\Minecraft\ gespeichert.
  • Creative Multiplayer (1. Juni bis 22. Dezember 2009): Der Kreativmodus-Client wurde mehrspielerfähig gemacht und eine zugehörige Serverversion veröffentlicht. Nun konnte jeder einen eigenen Minecraft-Server im Kreativmodus betreiben.
  • Survival Test (4. August bis 22. Dezember 2009): In einer zweiten Variante des Spiels wurde der Überlebensmodus entwickelt. Diese Variante wurde ebenfalls im Webbrowser gespielt, war aber nicht mehrspielerfähig. Der Client wurde lokal unter %TEMP%\minecraft.net\Minecraft_creeper_test\ gespeichert.
  • Indev (23. Dezember 2009 bis 23. Februar 2010): Die dritte Variante war ein Einblick in die Weiterentwicklung des Überlebensmodus (engl. in development). In diesen Entwicklungsversionen wurde das Crafting, unterschiedlicher Welttypen und der Tag-Nacht-Rhythmus eingeführt. Der Client dieser Variante wurde lokal unter %TEMP%\minecraft.net\Minecraft_sneakpeek\ gespeichert.
  • Infdev (27. Februar 2010 bis 29. Juni 2010): Die vierte Variante war eine Weiterentwicklung der dritten, nun wurden grenzenlose Welten entwickelt (engl. infinite development). Am Ende dieser Phase begann die regelmäßige Veröffentlichung der nicht angekündigten Seecret Friday Updates des Spiels. Der Client dieser Variante wurde lokal unter %TEMP%\minecraft.net\Minecraft_infdev\ gespeichert.
  • Alpha (30. Juni 2010 bis 20. Dezember 2010): Mit der Veröffentlichung des ersten Launchers, mit dem man das Spiel auch ohne Webbrowser spielen konnte, wurde die Version nun ganz offiziell Alpha 1.0.0. genannt. Der Client wurde jetzt lokal unter %APPDATA%\.minecraft\bin\ gespeichert. Die Zwischenschritte des Überlebensmodus auf dem Weg zur offiziellen Alpha-Version wurden nicht mehr benötigt und von der Webseite entfernt (Survival Test, Indev und Infdev). Die Kreativmodus-Variante blieb jedoch weiterhin bestehen und wurde nun "Classic" genannt[2]. Damit gab es nur noch zwei Varianten des Spiels:
    • Classic: Kreativmodus für Einzel- und Mehrspieler.
    • Alpha: Überlebensmodus, anfangs nur für Einzelspieler, ab Alpha 1.0.15 auch für Mehrspieler. In der Weiterentwicklung der Alpha-Version wurden u.a. die Redstone-Schaltkreise eingeführt.

Beta-Phase

Nachdem das Spiel in der Alpha-Phase seine geplante Form angenommen hatte, konnte es im Dezember 2010 in die Beta-Phase übergehen. Diese dient zum Fertigstellen des Spiels[3] und zum umfangreichen Testen, auch unter Einbeziehung der Öffentlichkeit (Beta-Tester). Zu diesem Zweck wurden ab Beta 1.7 Vorabversionen veröffentlicht (engl. Pre-Releases).

  • Beta (20. Dezember 2010 bis 12. November 2011): Verbesserung des internen Speicherformats, Verbesserung des Clients, weiterer Ausbau des Spiels mit neuen Blöcken, Gegenständen und Kreaturen, Einführung des Erfolge-Konzepts, von Wetter und Hunger. Mit Beta 1.8 wurde der bislang nur als "Classic" bekannte Kreativmodus in das Spiel integriert.
  • Entwicklungsversionen zu Beta 1.8
  • Entwicklungsversionen zu Beta 1.9, die am 13. November 2011 den Status "Version 1.0 Release Candidate" erhielten. Das bedeutet, die ursprünglich geplante Version Beta 1.9 kristallisierte sich als Kandidat für die Veröffentlichung der ersten Vollversion heraus.

Vollversion

Nach zweieinhalbjähriger Entwicklung, deren Zwischenergebnisse stets öffentlich und spielbar waren, wurde am 18. November 2011 die erste Vollversion für den PC herausgebracht.

Notch verließ das Minecraft-Projekt und übergab die Projektleitung in die Hände seines Mitarbeiters Jens Bergensten. Dieser sorgte für die stetige Weiterentwicklung des Spiels, auch nachdem Notch seine Firma Mojang AB Ende 2014 an Microsoft verkaufte.

Auch in der Weiterentwicklungsphase der Vollversionen wurde die große Gemeinde der Minecraft-Spieler an der Qualitätssicherung beteiligt, indem nicht nur Vorabversionen, sondern auch wöchentliche Entwicklungsversionen (engl. Snapshots) veröffentlicht wurden, damit sie ausgiebig getestet werden konnten.

Nummerierung

In der Softwarebranche ist eine bestimmte Nummerierung für die Programmversionen üblich. Dazu wird jede Version einer Gruppe zugeordnet und innerhalb der Gruppe fortlaufend nummeriert. Die Nummern werden durch Punkte getrennt.

Mojang hat drei Gruppen gebildet: grundlegende Versionen, große Änderungen und kleine Verbesserungen. Beispiel: Die Vollversion 1.7.10 gehört zur grundlegenden Version 1. Es ist dort die siebte große Änderung, die zehn mal verbessert wurde.

Jede Gruppe kann in der Nummernfolge beliebig weit hoch gezählt werden. Beispiel: auf 1.7.9 folgt nicht 1.8, sondern 1.7.10. Auf 1.9.0 folgt nicht 2.0.0, sondern 1.10.0 etc.

Bei Mojang kommt ein Wechsel der grundlegenden Version nur sehr selten vor. Zur Zeit handelt es sich bei der Java Edition um die grundlegende Version 1. Vielleicht könnte die Einführung der Plugin API den Wechsel zur Version 2 bedeuten, aber das entscheidet Mojang.

Die großen Änderungen bedeuten bei Mojang die Einführung neuer Spielfunktionen (Blöcke, Kreaturen, Biome etc.). Sie werden seit Vollversion 1.4 mit einem eigenen Namen versehen, z.B. "Horse Update" für die Vollversion 1.6. In der Anfangszeit der Vollversionen (seit November 2011) hat Mojang ungefähr jedes Quartal eine neue große Änderung veröffentlicht. Diesem Schema entsprechend war die Veröffentlichung der Vollversion 1.8 auch für Mai 2014 angedacht gewesen. Mojang hat sich jedoch entschieden, den Umfang der Änderungen für die 1.8 zu erweitern, was zu einer wesentlich späteren Veröffentlichung geführt hat.

Die kleinen Verbesserungen bedeuten bei Mojang Korrekturen oder Verbesserungen der großen Versionen. Sie enthalten nur in Ausnahmefällen neue Spielfunktionen.

Entwicklungsversionen

Mojang legt für jede Version fest, was sie enthalten soll und die Programmierer machen sich ans Werk. Erst wenn die Version nach vielen Wochen der Programmierung fertig ist, wird sie offiziell veröffentlicht. Um die große Gemeinschaft der Minecraft-Spieler mit all ihren verschiedenen Computern, Grafikkarten und Betriebssystemen in das Testen einer neuen Version miteinzubeziehen, hat Mojang eingeführt, dass auch wöchentliche Augenblickszustände veröffentlicht werden, die noch nicht fertig sind und sich mitten in der Entwicklung befinden. Das sind die sogenannten Entwicklungsversionen oder Snapshots. Das Ende der Entwicklung einer Version ist nahe, wenn nicht mehr Snapshots, sondern Vorabversionen der endgültigen Version veröffentlicht werden, die sogenannten Pre-Releases. Die Fehler, die die Minecraft-Spieler in den Entwicklungs- und Vorabversionen finden, können sie im eigens dafür eingerichteten, öffentlichen Bugtracker melden, den Mojang ständig auswertet, um die Versionen stabil und fehlerarm zu gestalten.

Nummerierung der Beta

Begonnen hat die Veröffentlichung von Entwicklungs- und Vorabversionen am Ende der Beta-Phase. Dort wurden sie immer xxPreX genannt. Wobei xx für die Beta-Version steht und X ist eine laufende Zahl. Die letzten zwei Versionen waren dann abschließend keine Beta-Pre-Releases mehr, sondern hießen 1.0 Release Candidate. Diese Bezeichnung kündigte an, dass die Beta 1.9 nicht erscheinen wird. Mehr noch: die über zweijährige Entwicklung von Minecraft, die im Mai 2009 mit der Alpha-Phase begonnen hatte, würde nun, im November 2011, mit dem Ende der Beta-Phase ihren Abschluss finden. Die letzten Vorabversionen der eigentlich geplanten Beta 1.9 waren Kandidaten für die Vollversion 1.0, dem ersten vollwertigen Release. Statt Beta 1.9 erschien also Vollversion 1.0.

Nummerierung ab der Vollversion

Seither werden die wöchentlichen Entwicklungsversionen im Format YYwWWx bezeichnet. YY ist die zweistellige Jahresanzahl, w steht für "Woche", WW ist die zweistellige Wochenzahl des Jahres, und x ist ein laufender Buchstabe, beginnend bei "a". Die einzige Ausnahme dieser Regel ist die 13w16b , die eine Woche nach der 13w16a und in der selben Woche wie die 13w17a veröffentlicht wurde.

Es kann auch vorkommen, das parallel an zwei Versionen gearbeitet wird (Beispiel 1.7.6 und 1.8), wenn dies eintritt, kommt das erste Format parallel zum zweiten wieder in Erscheinung. Das YYwWWx-Format wird für die neueste Version weiter verwendet (Beispiel 1.8), während das xxPreX-Format nun für die parallele Version der Vorgängerversion (Beispiel 1.7.6) verwendet wird. So werden Verwechselungen ausgeschlossen.

Manchmal wird die Fertigstellung einer Version von der ständigen Weiterentwicklung des Spiels überholt. Das führt zum Überspringen von Versionsnummern, was im Falle von Minecraft häufig bei großen Erweiterungen vorkommt: Beispielsweise wurde die Veröffentlichung von Vollversion 1.7 von der Entwicklung der Vollversion 1.7.1 überholt und bevor diese veröffentlicht werden konnte, war man schon bei der Vollversion 1.7.2. Als diese dann schließlich veröffentlich wurde, hieß es: "1.7.2 enthält auch 1.7 und 1.7.1".

Es kam auch schon vor, dass nach einer Reihe von Fehlerkorrektur-Versionen (siehe Vollversion 1.2.3 oder Vollversion 1.4.5) plötzlich weitere Versionen mit neuen Inhalten folgten. Dies kam dann vor, wenn die Entwickler schon an der nächsten Version arbeiteten, aber die Fehler der vorherigen Version so gravierend waren, man sich entschloss, die neuen Inhalte noch in die vorherige Fehlerbehebung mit einzubeziehen.

Aktuelle Entwicklungsversionen testen

Entwicklungsversionen und Vorabversionen sind aufgrund ihrer Natur noch keine fertigen Versionen und können daher wesentlich mehr Fehler enthalten. Sie können auch zum Absturz des Spiels führen oder die Spielwelt zerstören, indem Daten falsch gespeichert werden. Daher werden sie vom Launcher nicht automatisch heruntergeladen, sondern sind optional. Um sie testen zu können, müssen sie in einem beliebigen Profil im Launcher eigens aktiviert und ausgewählt werden. Auf das damit verbundene Risiko wird vor dem Freischalten von Entwicklungsversionen hingewiesen:

Snapshot-rückfrage.png

Zur Auswahl stehen allerdings immer nur die Entwicklungsversionen der aktuellen Vollversion, davon aber auch nur immer die letzte veröffentlichte Version einer Woche (falls es Korrekturversionen in dieser Woche gab). Alle älteren Entwicklungsversionen werden nur lokal bei Mojang gespeichert.[4] Das Wiki hat sie aber verlinkt, sodass über die Entwicklungsversionen-Seiten auch später noch gefunden und heruntergeladen werden können.

Ältere Entwicklungsversionen testen

Im Launcher sind in der Regel nur die Entwicklungsversionen für die aktuelle Vollversion verfügbar. Ältere Entwicklungsversionen können trotzdem gespielt werden, müssen aber manuell heruntergeladen werden. Dazu gibt man im Wiki die entsprechende Versionsnummer ein, z.B. 13w49a und findet die Download-Box:

13w49aBlog

Download:
jar-Client
json-Client

jar-Server

Server:

  • Die Server-Version wird wie jeder andere Minecraft-Server installiert und gestartet.

Client:

  • Downloads: Als erstes geht man in den Ordner .minecraft/versions, erzeugt dort einen neuen Unterordner 13w49a (oder andere Versionsnummer) und legt dort die heruntergeladene Client- und JSON-Datei ab.
  • Profil: Dann startet man den Launcher und legt ein neues Profil an. Bei Enable experimental development versions wird ein Häkchen gesetzt und bestätigt. Dann kann man bei Use version die Version snapshot 13w49a auswählen. Das neue Profil wird gespeichert (Save).
  • Jetzt kann man die alte Entwicklungsversion spielen.

Zeitreise

Dieses 6:20 Minuten lange Video von FreezingFyre zeigt die gesamte Minecraft-Entwicklung von Pre-Classic 0.0.9a bis zur Vollversion 1.8:

Launcher-Entwicklungszyklus

Der Launcher ist das Programm, das den Minecraft-Client startet. In den frühen Entwicklungsphasen von Minecraft (Classic, Indev, Infdev) wurde das Spiel nur über den Browser gespielt. Am 29. Juni 2010 wurde mit Beginn der Alpha-Phase erstmalig der Client eingeführt, der über einen Launcher gestartet wurde.

Der Launcher wurde mehrfach geändert, bis am 22. Februar 2011 ein "neuer Launcher" erschien. Auch dieser wurde geändert, bis am 18. April 2013 erneut ein "neuer Launcher" erschien. Dieser trug erstmalig eine Versionsnummer, die seither fortlaufend weitergeführt wird.

Bedrock Edition-Entwicklungszyklus

Die Bedrock Edition fast mehrere Minecraft-Editionen für unterschiedliche Plattformen zusammen. Sie wird vom Redmond Minecraft Team hergestellt.

Die Entwicklung der Bedrock Edition begann 2011 als Pocket Edition. Diese war von Anfang an für den Einsatz auf unterschiedlichen Plattformen vorgesehen (Android, iOS und Fire OS). Dazu musste es eine Bibliothek an Programmfunktionen geben, die für alle Plattformen gleich war, und die mit plattformspezifischen Funktionen verknüpft werden konnte. Diese Bibliothek wurde von den Entwicklern Bedrock Codebase oder Bedrock Engine genannt[5]. Davon getrennt wurden noch zwei andere Codebases entwickelt: die Java Edition für PCs seit 2009 und die Konsolenedition seit 2012[6]. Auch diese konnten auf unterschiedlichen Plattformen eingesetzt werden: Die Java-Codebase läuft auf allen Geräten, auf denen Java installiert ist (PCs mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux), und die Konsolen-Codebase läuft auf unterschiedlichen Spielkonsolen (verschiedene Xbox-Varianten, verschiedene PlayStation-Varianten, Wii U und Nintendo Switch). Für die Programmierung der Codebases gab es anfangs bei Mojang ein Java-Team und ein Pocket-Edition-Team sowie die Firma 4J Studios für die Konsolenedition. Ein plattformübergreifendes Spiel zwischen den drei Codebases ist nicht möglich, die Techniken sind zu verschieden.

2012 wurde die Pi Edition von der Pocket Edition Alpha 0.6.0 abgeleitet. Am 20. Dezember 2012 erschien kurzzeitig eine Pi Edition 0.1, die aber bald nicht mehr erreichbar war. Am 11. Februar 2013 wurde dann die Pi Edition offiziell veröffentlicht. Sie wird nicht weiterentwickelt (Versionen Pi Edition).

2013 überholten die Verkäufe der Pocket Edition die der Konsolenedition und der Java Edition. Damit zeichnete sich die Bedrock Codebase langfristig als die erfolgreichste Ausgabe des Spiels ab, obwohl sie inhaltlich noch stark hinter den anderen beiden Codebases hinterherhinkte. 2014 wurde die Bedrock Codebase für die Plattformen FireOS und Windows Phone portiert.

Als Ende 2014 Mojang an Microsoft verkauft wurde, hatte der neue Eigentümer das Ziel, den Erfolg der Bedrock Codebase weiter auszubauen. Anfang 2015 stellte Microsoft in Redmond/ USA das Redmond Minecraft Team zusammen, um die Entwicklung der Bedrock Codebase zügig voranzutreiben und sie gleichzeitig auf das damals neue Microsoft-Betriebssystem "Windows 10" zu portieren. Bereits im Juli 2015 konnte die erste Version der Windows 10 Edition veröffentlicht werden. Im Minecraft Wiki wurde die Windows 10 Edition einfach als Variante der Pocket Edition geführt, während Mojang neue Versionen der Bedrock Codebase umständlich als "Pocket Edition/ Windows 10 Edition" bezeichnete.

2016 wurde die Bedrock Codebase auf drei weitere Plattformen portiert: Apple TV, Fire TV und Gear VR, letztere mit zusätzlichen Funktionen für die virtuelle Realität. Außerdem übernahm Microsoft in diesem Jahr eine Modifikation der Java Edition namens "MinecraftEdu" und fügte deren Funktionen der Bedrock Codebase hinzu. Daraus entstand die Education Edition, die auf Windows-10-Geräten läuft.

Im Juni 2017 gab Mojang bekannt, dass die Bedrock Codebase im Rahmen des "Better Together Update" auch auf einige Spielkonsolen portiert wird, damit man gemeinsam mit mobilen Geräten, Windows-10-PCs und Spielkonsolen spielen kann[7]. Die Bedrock Codebase bzw. Bedrock Engine ersetzt die Xbox One Edition und die Nintendo Switch Edition und wird auch für die Xbox One X portiert. Zur Vereinfachung der Bezeichnungen ersetzt Mojang mit dem "Better Together Update" die Bezeichnungen "Pocket Edition", "Windows 10 Edition", "Apple TV Edition", "Fire TV Edition", "Gear VR Edition", "Xbox One Edition" und "Nintendo Switch Edition", die nun alle auf der Bedrock Codebase beruhen, durch "Minecraft" ohne weiteren "Edition"-Zusatz. Gleichzeitig wird die bisher "Minecraft" genannte Version des Spiels "Minecraft Java Edition" genannt. Dieser Namenswechsel vereinfacht nicht nur die Bezeichnungen, sondern verdeutlicht auch, wo die Priorität des Spiel liegt. Mojang versichert aber, dass die Java Edition wie gewohnt weiterentwickelt wird[8]. Auch die Konsolenedition wird noch weiterentwickelt. Sie läuft auf den PlayStation-Konsolen, der Xbox 360 und der Wii U.

Alpha-Phase

In diesem Entwicklungsstadium wird zuerst das grundlegende Spielprinzip der Bedrock Edition implementiert. Von da an wurden nach und nach Updates mit weiteren Features der Bedrock Edition für mobile Betriebsysteme veröffentlicht. Entwicklungsversionen wurden erst ab Version Alpha 0.8.0 veröffentlicht. Die Windows 10 Edition wurde ab Version Alpha 0.12.0 mit den Updates der Pocket Edition versorgt, die Gear VR Edition ab dem 27. April 2016, die Education Edition ab dem 1. November 2016 - Alles innerhalb der Alpha-Phase.

Vollversion

Nach über fünfjähriger Entwicklung, deren Zwischenergebnisse stets öffentlich und spielbar waren, wurde am 19. Dezember 2016 die erste Vollversion für die Bedrock Edition (mit Ausnahme der Pocket Edition für Windows Phone 8.1 und Windows 10 Mobile) herausgebracht.

Entwicklungsversionen

Am 22. November 2013 begann der Hersteller Mojang damit, Entwicklungsversionen für die Pocket Edition zu veröffentlichen, die "Beta-Versionen" genannt werden. Für alle Personen, die am Betatester-Programm teilnehmen, sind sie als reguläres Update erhältlich. Grund für den Start der Entwicklungsversionen ist, möglichst früh über mögliche Bugs und Schwachstellen informiert zu werden und diese dann bis zur Veröffentlichung der fertigen Version, die für alle erhältlich ist, zu beheben. Spieler, die die Pocket Edition nicht üner Android spielen, können momentan keine Entwicklungsversionen erhalten. Tester, die eine Entwicklungsversion spielen, können mit anderen Spielern, die keine Entwicklungsversion besitzen, nicht zusammen spielen.

Die Entwicklungsversionen der Bedrock Edition werden für jede Hauptversion fortlaufend nummeriert. Sie werden als builds bezeichnet. So heißt die dritte Entwicklungsversion für die Bedrock Edition Alpha 0.11.0 0.11.0 alpha build 3.

Die erste Entwicklungsversion erschien für Version 0.8.0 am 22. November 2013 und heißt 0.8.0 alpha build 2.

Entwicklungsversionen für Android testen


Es kursieren eventuell .apk-Dateien von Pocket Edition Builds. Diese sind meist illegal und enthalten oft schädlichen Code, sodass vom Installieren solcher Dateien grundsätzlich abgeraten wird!


Betatester werden

Um am Beta-Programm teilzunehmen, benötigt man ein Android-Gerät und muss Minecraft im Google Play-Store gekauft haben. Man benötigt außerdem ein Google-Konto. Man lässt sich nun als Tester auf dieser Website registrieren und muss einige Zeit warten, bis der Build automatisch installiert wird. Die Dauer dafür ist sehr unterschiedlich und hängt vom Internetanbieter ab.

Wenn man kein Betatester mehr sein möchte, kann man sich hier wieder vom Beta-Programm abmelden. Es dauert nun wieder einige Zeit, bis die Minecraft auf die letzte Version zurückgesetzt wird[9].

Daten sichern

Da die Entwicklungsversionen ausschließlich für Testzwecke gedacht sind, empfiehlt es sich, seine Welten zu speichern. Es könnte sein, dass die bereits existierenden Welten durch das Update beschädigt werden. Um das zu verhindern, sollte man seine Welten sichern.

Eine Möglichkeit, seine Daten zu sichern, ist, das Android-Gerät mit dem PC über ein USB-Kabel zu verbinden. Dann navigiert man zu Games/com.mojang/minecraftWorlds und speichert die darin enthaltenen Dateien und Ordner in einem anderen auf dem Computer liegenden Verzeichnis. Es sollten aber keine Dateien von dem Android-Gerät entfernt werden.

Eine andere Möglichkeit, seine Daten zu sichern, ist es, eine App, die sämtliche auf dem Gerät liegende Dateien anzeigt (zum Beispiel OI File Manager oder RootExplorer), zu installieren und mit dieser zu Storage/SDcard/games/com.mojang/minecraftWorlds zu navigieren. Dann wählt man die zu sichernden Verzeichnisse aus und kopiert sie an einen anderen Speicherplatz, am besten nicht in den games-Ordner.[10]

Bugs melden

Man kann Fehler über den Bugtracker melden.[11]

Entwicklungsversionen für Windows 10 testen

Für die Bedrock Edition unter Windows 10 gibt es ein anderes Verfahren, um Betatester zu werden[12]:

  • Man öffnet die Store-App und sucht nach "Xbox Insider Hub". Alternativ kann man das auch über den Internet-Browser tun, das wäre dieser Link.
  • Man lädt den "Xbox Insider Hub" herunter, installiert und startet ihn.
  • Man navigiert zu "Insider-Inhalt > Minecraft Beta" und klickt auf "Teilnehmen".

Das funktioniert auch für die Konsolenedition der Xbox One.

Konsolenedition-Entwicklungszyklus

Die Konsolenedition wird von der Firma 4J Studios für Mojang hergestellt. Die erste unterstützte Konsole war die Xbox 360 am 9. Mai 2012. Es folgte die PlayStation 3 am 17. Dezember 2013. Im Jahr 2014 kamen dann die Nachfolgekonsolen PlayStation 4 (4. September), Xbox One (5. September) und PlayStation Vita (14. Oktober) dazu. Am 17. Dezember 2015 wurde Minecraft für die Wii U und am 12. Mai 2017 für die Nintendo Switch veröffentlicht.

Die Veröffentlichung erfolgt nicht in Phasen, sondern für die Xbox 360 in durchnummerierten Title Updates (TU), für die Xbox One in Content Updates (CU), für die PlayStation folgt hinter einer eins eine aufsteigende Zahl (nach 1.00 kommt 1.01) und für die Wii U und die Nintendo Switch in Patches.

Minecraft Realms-Entwicklungszyklus

Die Client-Funktionen von Minecraft Realms wurden anfangs unter Ausschluss der Öffentlichkeit programmiert (Alpha-Phase). Am 27. Februar 2013 begann die öffentliche Beta-Phase, der entsprechende Menüpunkt wurde in der Java Edition Vollversion 1.5 (13w09b) eingefügt.

Die Beta-Tester waren anfangs nur eine kleine Gruppe von 100 ausgewählten Spielern. Später wurde dies auf größere Gruppen ausgeweitet, dann auf ganz Schweden (18. Dezember 2013) und schließlich auf die ganze Welt (19. Mai 2014).

Bis zum 20. Juni 2014 waren die Realms-Funktionen Teil der Minecraft-Version. Um sie unabhängig von diesen veröffentlichen zu können, wurden sie dann als Bibliothek realms.jar ausgelagert, die eine Versionsnummerierung hat, beginnend bei 1.0.

Für Minecraft Realms werden von Mojang keine Versionen veröffentlicht.

Einzelnachweise