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Redstone-Komparator

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Redstone-Komparator
Redstone-Komparator (Inaktiv).gif
Redstone-Komparator (Aktiv).gif
Redstone-Komparator
Kategorie

Redstone

Schwerkraft

Nein

Transparenz

Ja

Leuchtend

Nein

Entflammbar

Nein

Verschiebbar

Droppt

Explosions-
widerstand

0

Härte

0

Werkzeug

Kein Werkzeug

Erneuerbar

Nein

Stapelbar

Ja (64)

Einführung

Siehe Geschichte

Drops

Sich selbst

NBT-Daten

Blockobjektdaten
ID = comparator


Entfällt mit Version 1.13:
Datenwerte

Normal
unpowered_comparator
dez: 149 hex: 95

Funktionslos
powered_comparator
dez: 150 hex: 96

Gegenstand
comparator
dez: 404 hex: 194
Metadata

Für die Ausrichtung
und Aktivierung

Blockzustand

Siehe Tabelle

Der Redstone-Komparator (Vergleicher) ist ein Bauteil, das bei Redstone-Techniken verwendet wird. Er hat auf seiner Oberseite einen großen, dreieckigen Pfeil, der von der Eingangsseite mit den zwei Redstone-Fackeln zur Ausgangsseite mit einer tiefsitzenden Redstone-Fackel zeigt, an den Seiten besitzt er Einkerbungen. Der Redstone-Komparator hat fünf Funktionen:

  • Er vergleicht das Eingangssignal mit einem seitlichen Redstone-Signal und leitet das Eingangssignal nur weiter, wenn es stärker oder gleich stark ist. Ansonsten unterbricht er es.
  • Er kann die Stärke des Eingangssignals um einen einstellbaren Wert vermindern.
  • Er kann Informationen von Behältern erfassen und als Redstone-Signal weitergeben, z.B. den Füllstand einer Truhe oder den Erfolg des Befehls, der in einem Befehlsblock ausgeführt wurde.
  • Er lässt ein Redstone-Signal nur in eine Richtung passieren.
  • Er kann ein Redstone-Kabel bei gleicher Signalstärke verlängern.
  • Er verzögert ein Signal um einen Redstone-Tick, ohne es zu verstärken.

Während der Redstone-Verstärker mit angelegtem Signal schwach leuchtet, tut das der Komparator nicht. Zwar werden die Fackeln rot, aber bei Dunkelheit strahlen sie keinerlei Licht aus.

Wie beim Redstone-Verstärker existiert auch für die Darstellung des aktivierten Komparators ein sogenannter technischer Block, aber der wird vom Spiel nicht verwendet. Stattdessen wird die Aktivierung über zusätzliche Metadaten realisiert.

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Redstone-Komparator Redstone-Fackel +
Netherquarz +
Stein


Grid Layout Pfeil (klein).png Redstone-Komparator

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator1.png

Ein Redstone-Komparator kann direkt oder durch einen soliden Block angesteuert werden (ein solider Block wird auch aktiv, wenn ein aktiviertes Redstone-Kabel auf ihm liegt). Alle anderen Versuche, den Redstone-Komparator anzusteuern, werden nicht gelingen.

Weitergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator2.png       Redstone-Verstärker7.png       Redstone-Verstärker8.png

Der Redstone-Komparator kann sein Signal direkt oder durch einen soliden Block abgeben (linkes Bild). Ein solider Block (hier der Stein) gibt sein Signal nicht an ein Redstone-Kabel weiter, wenn er es von einem Redstone-Kabel empfängt (mittleres Bild; die Goldblöcke dienen zur Verhinderung der automatischen Verbindung des Kabels nach oben). Empfängt der solide Block das Signal jedoch von einem anderen Redstone-Element, wie z. B. von einem Redstone-Komparator, dann kann er es in alle Richtungen an ein Redstone-Kabel weitergeben (rechtes Bild). Somit kann ein solider Block verwendet werden, um ein Signal von einem Redstone-Komparator auch nach unten oder oben weiterzuleiten.

Als Vergleicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator3.png

Sobald am Redstone-Komparator seitlich ein Redstone-Signal anliegt, wird dieses als Vergleichssignal verwendet: Ist das Vergleichssignal stärker als das Eingangssignal, verhindert es die Weiterleitung des Eingangssignals. In diesem Fall erlöschen die beiden Redstone-Fackeln am Eingangssignal. Andernfalls wird das Eingangssignal unvermindert weitergeleitet. Sollte an beiden Seiten des Redstone-Komparators ein Vergleichssignal anliegen, wird das stärkere der beiden betrachtet.

Im Bild hat das Eingangssignal bei beiden Beispielen die Stärke 14:

  • In der linken Schaltung hat das Vergleichssignal auch die Stärke 14. Das ist nicht stärker als das Eingangssignal, daher wird das Eingangssignal mit Stärke 14 weitergeleitet.
  • In der rechten Schaltung hat das Vergleichssignal die Stärke 15. Das ist stärker als das Eingangssignal, daher wird das Eingangssignal unterbrochen.

Als Verminderer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator4.png

Um die zusätzliche Verminderungsfunktion anzuwenden, muss man die Fackel am Ausgang des Redstone-Komparators mit einem Rechtsklick aktivieren. Der Redstone-Komparator führt dann zwar genauso einen Vergleich zwischen Eingangssignal und Vergleichssignal durch, und genauso verhindert ein stärkeres Vergleichssignal die Weiterleitung des Eingangssignals. Andernfalls wird das Eingangssignal jedoch vermindert weitergeleitet: Die Vergleichssignalstärke wird von der Eingangssignalstärke abgezogen.

Im Bild hat das Eingangssignal die Stärke 14 und das Vergleichssignal die Stärke 12. Die Fackel am Ausgang ist aktiviert, daher wird als Ausgangssignal nur die Stärke 14 - 12 = 2 weitergeleitet.

Redstone-Komparator5.png

In diesem Beispiel wird der Redstone-Komparator als hochfrequenter Taktgeber verwendet: Das Eingangssignal hat die Stärke 15 (die es auch hätte, wenn zwischen Redstone-Fackel und Komparator noch ein Meter Kabel liegen würde.) Das Vergleichssignal hat anfangs die Stärke 0. Daher wird 15 - 0 = 15 weitergeleitet. Nach 3 Metern Kabel hat das neue Vergleichssignal die Stärke 13. Daher wird 15 - 13 = 2 weitergeleitet. Nach 3 Metern Kabel hat das neue Vergleichssignal wieder die Stärke 0. Die Taktfrequenz ist 1 Redstone-Tick = 2/20 Sekunden. Der Taktgeber wird durch einen Rechtsklick auf die Verminderer-Redstone-Fackel in ein Dauer-Signal umgewandelt.

Als Einbahnstraße (Dioden-Funktion)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator6.png

Der Redstone-Komparator lässt ein Signal nur an der Eingangsseite durch und leitet es in Pfeilrichtung an die Ausgangsseite (nicht an die anderen beiden Seiten) weiter. Wenn man in einem Schaltkreis eine Leitung hat, aus der ein Signal kommt, in die aber kein Signal hineingehen soll, kann man als Sperre einen Komparator davorsetzen. Der Redstone-Verstärker besitzt dieselbe Funktion.

Als einstellbarer Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator7.png

Durch Kombination der beiden Eigenschaften "Vergleicher" und "Füllstand-Ausleser" kann man aus zwei Komparatoren einen einstellbaren Widerstand herstellen:

  • In eine Redstone-Leitung wird ein Komparator eingefügt.
  • Seitlich an diesen wird ein zweiter Komparator angesetzt, der den Füllstand eines Behälters (z.B. eines Trichters) ausliest.
  • Der Füllstand des Behälters bestimmt die Stärke des Widerstands.

Beispiel:
Ein Tageslichtsensor soll eine Redstone-Lampe um 8:28 Uhr aus- und um 14:50 Uhr wieder einschalten. Dies geschieht, solange er eine Signalstärke von 13 oder mehr an eine Redstone-Fackel (als Signalumkehrer) liefert. Damit die niedrigeren Signale ignoriert werden, wird zwischen Tageslichtsensor und Redstone-Fackel ein Widerstand der Stärke 12 eingesetzt. Dazu werden in den Trichter zwischen 252 und 274 Gegenstände gelegt, was ihn zwischen 11/14 und 12/14 füllt und ein Füllstandssignal der Stärke 12 erzeugt. Der an den Trichter angeschlossene Komparator liefert dieses konstante Signal seitlich an den Tageslichtsensor-Komparator. Dadurch lässt dieser nur noch Signale passieren, die stärker als 12 sind.

Als Kabelverlängerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator10.png

Ein Redstone-Signal wird in einem Redstone-Kabel mit jedem Meter schwächer, bis es nach 15 Metern erlischt. Mit einem Komparator kann man ein Signal beliebiger Stärke beliebig lange erhalten und weiterleiten und somit ein Kabel verlängern.

Im Abbild erlischt das obere Signal beim sechzehnten Meter. Das untere Signal wird bei Signalstärke 2 von einer Komparator-Kette aufgefangen und an deren Ende mit Signalstärke 2 weitergeleitet.

Redstone-Komparator8.png

Möchte man über weite Distanzen, effizient eine bestimmte Signal-Stärke ohne Verringerung erhalten, kann man auch solide Blöcke und Redstone-Kabel wie im Bild aufgeführt anordnen. Dann muss ein Komparator immer nur alle vier Meter platziert werden.

Als Signalverzögerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator11.png

In einem Redstone-Kabel wird ein Redstone-Signal ohne Verzögerung weitergeleitet. Mit einem Komparator kann man das Signal, ohne die Signalstärke zu verändern, um einen Redstone-Tick verzögern.

Im Abbild erreicht das Signal die obere Redstone-Lampe sofort, die untere wird erst nach 5 Redstone-Ticks erreicht.

Als Füllstand-Anschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Redstone-Komparator9.png

Man kann einen Komparator direkt oder indirekt durch einen soliden Block an einen Behälter anschließen. Schließlich kann man noch das Ausgangssignal durch einen soliden Block hindurchleiten, um den kabelbedingten Signalstärkeverlust um einen Block hinauszuzögern.

Als Inhalt-Ausleser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn der Redstone-Komparator direkt neben einen der folgenden Blöcken gesetzt wird, kann er Informationen aus dem Block auslesen und als Signal weitergeben:

Signal Füllstand
0 Der Behälter ist leer
1 Der Behälter enthält mindestens 1 Gegenstand und weniger als 1/14 seiner Gesamtfüllmenge
2 Der Behälter enthält mindestens 1/14 und weniger als 2/14 seiner Gesamtfüllmenge
... ...
13 Der Behälter enthält mindestens 12/14 und weniger als 13/14 seiner Gesamtfüllmenge
14 Der Behälter enthält mindestens 13/14 und weniger als 14/14 seiner Gesamtfüllmenge
15 Der Behälter ist komplett gefüllt
  • Die Verteilung des Inhalts auf die Felder des Behälters spielt keine Rolle. 50 einzelne Smaragde in einer Doppeltruhe liefern dasselbe Signal wie ein 50er-Stapel.
  • Die Behälter können auch mit Gegenständen gemischt gefüllt sein, die unterschiedlich große Stapel bilden, z.B. Wollblöcke (64er-Stapel), Eier (16er-Stapel) und Lava-Eimer (1er-Stapel).
  • Endertruhen haben keinen eigenen Inhalt (der Inhalt liegt beim jeweiligen Spieler), daher liefert der Komparator bei ihnen kein Signal.
  • Antriebsloren haben zwar einen Ofen, aber dieser hat keinen Inhalt, daher liefert der Komparator auch hierbei kein Signal.
Beispiele für das Abfragen von Füllständen:
  • Eine Doppeltruhe ist mit Wollblöcken gefüllt. Der Komparator liefert die Signalstärke 6, d. h. die tatsächliche Füllmenge beträgt mindestens 5/14 und weniger als 6/14 der Gesamtfüllmenge von 54 Stapeln:
    • mindestens 5/14×54 = 19,286 Stapel = 1234,3 Wollblöcke. 1234 Wollblöcke wären also noch zu wenig, d. h. in der Doppeltruhe befinden sich mindestens 1235 Wollblöcke.
    • ... und weniger als 6/14×54 = 23,143 Stapel = 1481,1 Wollblöcke. 1482 Wollblöcke wären also schon zu viel, d. h. in der Doppeltruhe befinden sich höchstens 1481 Wollblöcke.
  • Eine Güterlore ist mit unbekanntem Inhalt gefüllt. Der Komparator liefert die Signalstärke 2, d. h. die tatsächliche Füllmenge beträgt mindestens 1/14 und weniger als 2/14 der Gesamtfüllmenge von 27 Stapeln:
    • mindestens 1/14×27 = 1,929 Stapel. Das können z.B. 124 Wollblöcke sein (mindestens 123,4) oder 31 Eier (mindestens 30,9) oder 2 Lava-Eimer (mindestens 1,9).
    • ... und weniger als 2/14×27 = 3,857 Stapel. Das können z.B. 246 Wollblöcke sein (weniger als 246,9) oder 61 Eier (weniger als 61,7) oder 3 Lava-Eimer (weniger als 3,9).
  • Ein Werfer ist mit Pfeilen gefüllt. Der Komparator liefert die Signalstärke 8, d. h. die tatsächliche Füllmenge beträgt mindestens 7/14 und weniger als 8/14 der Gesamtfüllmenge von 9 Stapeln:
    • mindestens 7/14×9 = 4,5 Stapel = 288 Pfeile.
    • ... und weniger als 8/14×9 = 5,143 Stapel = 329,1 Pfeile. Es sind also höchstens 329 Pfeile im Werfer.
  • Ein Ofen ist mit Eisenerz und Kohle gefüllt. Daraus entstehen automatisch Eisenbarren als Schmelzgut.
    • Anfangs ist ein Stapel Eisenerz und ein Stapel Kohle im Ofen, der maximal drei volle Stapel enthalten kann. Er ist also zu 2/3 voll bzw. in Vierzehntel gerechnet: 2/3×14 = 9,3 Vierzehntel. Das entspricht der Signalstärke 10, denn die wird geliefert bei mindestens 9/14 und weniger als 10/14 der Gesamtfüllmenge.
    • Wenn alle Eisenerzblöcke zu Eisenbarren geschmolzen sind, enthält der Ofen einen vollen Stapel Eisenbarren und nur noch 56 Kohle. Er ist also mit 64+56 von maximal 64+64+64 Gegenständen gefüllt, d.h. er ist zu (64+56)/(64+64+64) voll bzw. in Vierzehntel gerechnet: (64+56)/(64+64+64)×14 = 8,75 Vierzehntel. Das entspricht der Signalstärke 9, denn die wird geliefert bei mindestens 8/14 und weniger als 9/14 der Gesamtfüllmenge.
  • Ein Spender ist mit Melonenscheiben gefüllt. Es soll ein Alarm ausgelöst werden, wenn nur noch ungefähr 1 Stapel Melonenscheiben im Spender ist.
    • 1 Stapel Melonenscheiben entspricht 1/9 der Gesamtfüllmenge bzw. in Vierzehntel gerechnet: 1/9×14 = 1,6 Vierzehntel. Das entspricht der Signalstärke 2, denn die wird geliefert bei mindestens 1/14 und weniger als 2/14 der Gesamtfüllmenge.
    • Die Signalstärke 2 wird geliefert, sobald weniger als 2/14 der Gesamtfüllmenge im Spender sind, das sind weniger als 2/14×9 = 1,286 Stapel oder weniger als 82,3 Melonenscheiben. Die Signalstärke sinkt also von 3 auf 2, sobald die 83. Melonenscheibe gependet wurde.

  • Braustand: Der Braustand ist für den Komparator wie ein Behälter mit fünf Slots (siehe oben). Dass diese nicht mit beliebigen Gegenständen gefüllt werden können, interessiert den Komparator nicht. Die oberen beiden Slots können einen 64er-Stapel Lohenstaub und einen 64er-Stapel Zutaten enthalten, die unteren drei Slots jeweils nur 1 Flasche (1er-Stapel). Das kleine Fach, in das der Lohenstaub hinunter rutscht, zählt nicht als Slot (siehe Blockobjektdaten Fuel). Ein Braustand mit einer Flasche und ohne Zutaten ist mit 1 Stapel gefüllt und liefert dasselbe Signal, wie ein Braustand ohne Flaschen und mit 64 Zutaten, was auch 1 Stapel ist.
    • Man kann auch leere Glasflaschen in den Braustand stellen, was aber sinnlos ist, weil man damit nicht brauen kann. Da diese zu 64 Einheiten stapelbar sind, müsste man 64 leere Glasflaschen in den Braustand stellen, um dasselbe Signal zu erhalten, wie für eine gefüllte Flasche.
    • Der Inhalt der Flaschen spielt für die Füllmenge des Braustands keine Rolle. Das Signal würde sich während des Brauens nur ändern, wenn genügend Zutaten verbraucht würden. Da aber pro Brauvorgang nur 1 Zutat verbraucht wird, ist dieser Unterschied zu gering, um eine Änderung der Signalstärke hervorzurufen.
    • Beispiele für das Abfragen des Braustands:
      • Der Komparator liefert ein Signal der Stärke 6. Das wird geliefert bei mindestens 5/14 und weniger als 6/14 der Gesamtfüllmenge. Mindestens 5/14×5 = 1,786 Stapel und weniger als 6/14×5 = 2,143 Stapel. Das kann je nach Inhalt folgende Bedeutung haben:
        • 1 gefüllte Flasche und 64 Zutaten (= 2 Stapel)
        • 2 gefüllte Flaschen und 0 bis 9 Zutaten (= 2 Stapel + 9/64 Stapel = 2,141 Stapel)
        • 2 gefüllte Flaschen, 1 leere Flasche und 0 bis 8 Zutaten (= 2 Stapel + 1/64 Stapel + 8/64 Stapel = 2,141 Stapel)
      • Der Braustand ist mit 64 Lohenstaub, zwei Wasserflaschen und 64 Redstone-Staub gefüllt.
        • Zu Beginn des Brauens wird folgendes Signal geliefert: der Braustand ist mit 4 von maximal 5 Stapel zu 4/5 gefüllt bzw. in Vierzehntel gerechnet: 4/5×14 = 11,2 Vierzehntel. Das entspricht der Signalstärke 12, denn die wird geliefert bei mindestens 11/14 und weniger als 12/14 der Gesamtfüllmenge.
        • Nach dem Brauen ist ein Redstone-Staub verbraucht. Dann wird folgendes Signal geliefert: der Braustand ist mit 3 + 63/64 Stapel von maximal 5 Stapeln gefüllt bzw. in Vierzehntel gerechnet: (3+63/64)/5×14 = 11,16 Vierzehntel. Das entspricht immer noch der Signalstärke 12, d. h. der Verbrauch von einem Redstone-Staub kann mit einem Komparator nicht erkannt werden.

  • Kessel: Aus einem vollen Kessel kann man bis zu drei Mal Wasser mit einer Glasflasche entnehmen. Dabei werden folgende Signale geliefert:
Signal Füllstand
3 voll
2 2/3 voll
1 1/3 voll
0 leer

  • Endportalrahmen: Der Endportalrahmen kann entweder leer oder voll sein (mit einem Enderauge). Der Komparator liefert dazu entweder ein Signal der Stärke 0 oder 15.

  • Befehlsblock: Der Befehlsblock und die Befehlsblocklore auf Sensorschiene liefern über den Komparator ein Signal, wenn der ausgeführte Befehl erfolgreich war.
    • Das Signal für einen erfolgreich ausgeführten Befehl hat die Stärke 1. Dieses sehr schwache Signal reicht trotzdem aus, um einen benachbarten, weiteren Befehlsblock zu aktivieren, sodass man durch abwechselndes Setzen von Befehlsblöcken und Komparatoren ganze Befehlsketten aufbauen kann. Soll eine kleine Pause zwischen den Befehlen sein, muss man einen Verstärker mit eingestellter Verzögerung dazwischen schalten.
    • Wenn der Befehl eine Ziel-Auswahl enthält, kann er auch mehrfach ausgeführt werden. Die Signalstärke entspricht dann der Anzahl der erfolgreich ausgeführten Befehle bzw. 15, wenn mehr als 15 Befehle erfolgreich waren.
    • Das Öffnen des Befehlsblocks und Klicken auf "Fertig" setzt das Signal zurück auf 0.
    • Beispiele für das Abfragen von Befehlsblöcken:
      • Der Befehl /clear @p diamond entfernt alle Diamanten aus dem Inventar des nächstgelegenen Spielers. Wenn diesem Spieler mindestens ein Diamant entfernt wurde, wird das Signal 1 geliefert, ansonsten 0.
      • Der Befehl /clear @a[r=10] diamond entfernt alle Diamanten aus dem Inventar aller Spieler in einem Radius von 10 Blöcken. Für jeden Spieler, dem mindestens ein Diamant entfernt wurde, wird das Signal um 1 erhöht, bis es die Stärke 15 erreicht, was 15 oder mehr betroffenen Spielern entspricht.

  • Plattenspieler: Der Komparator kann die im Plattenspieler enthaltene Schallplatte erkennen. Mit Mods kann man weitere Schallplatten einlegen und abspielen, aber das maximale Signal, das vom Plattenspieler geliefert wird, ist 15.
Signal Schallplatte ID
0 keine
-
1 13 2256
2 Cat 2257
3 Blocks 2258
4 Chirp 2259
5 Far 2260
6 Mall 2261
7 Mellohi 2262
8 Stal 2263
9 Strad 2264
10 Ward 2265
11 11 2266
12 Wait 2267

  • Rahmen: Der Rahmen liefert über einen Komparator, der hinter (nicht neben) dem Block platziert ist, auf dem sich der Rahmen befindet, ein Signal, das die Position des Gegenstandes im Rahmen beschreibt. Ein Schwert, dessen Spitze nach oben zeigt, liefert die Signalstärke 8. Dreht man es nach rechts, folgen auf den nächsten Positionen die Signalstärken 1 bis 7 (bei 4 zeigt es z.B. nach unten). So kann diese Funktion wunderbar als Geheimschloss genutzt werden: z.B. könnte sich eine Tür erst öffnen, wenn das Schwert im Rahmen nach unten gedreht wurde. Durch Kombination von vier Rahmen gibt es schon 8×8×8×8 = 4096 Möglichkeiten, was man nicht mehr durch Ausprobieren lösen wird. Hinweis: Karten lassen sich nur vier Mal drehen. Beim ersten Drehen geben sie die Signalstärke 1 bis 4 ab, beim zweiten Mal 5 bis 8, dann wieder von vorne.

  • Kuchen: Der Kuchen liefert über einen Komparator, der direkt oder durch einen Block hindurch verbunden ist, ein Signal aus. Die Stärke des Signals entspricht hierbei der doppelten Anzahl der Kuchenstücke, die noch vorhanden sind:
Signal vorhandene Kuchenstücke
14 7 von 7
12 6 von 7
10 5 von 7
8 4 von 7
6 3 von 7
4 2 von 7
2 1 von 7
0 kein Kuchen vorhanden

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil der Ankündigung für das Redstone Update (Vollversion 1.5) auf der MineCon 2012 teilten die Entwickler Pläne zu einem, dem damals bereits vorhandenen Redstone-Verstärker recht ähnlichen, "Kondensator-Block" (engl. Capacitor Block) mit.[3] Dieser sollte einen Eingang und Ausgang haben. Die Weitergabe eines vollen Redstone-Signals sollte nur dann erfolgen, wenn die Eingabe über einem konfigurierbaren Schwellenwert liegt.

Jedoch wurden die Pläne für solch einen Block noch während der Entwicklung durch den Komparator ersetzt, da mit diesem nicht nur die gleichen Funktionen erzielt werden können, sondern darüber hinaus sogar noch einige zusätzliche.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]