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Nether

Aus Minecraft Wiki
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Eine typische Umgebung im Nether

Der Nether (von engl. netherworld für Unterwelt) stellt die Unterwelt in Minecraft dar und ist wie die Oberwelt und das Ende eine eigene Dimension, die man nur durch ein bestimmtes Portal, das Netherportal, erreichen kann. Er ist charakterisiert durch Lavaozeane, ewig brennende Feuer und Sand mit den Gesichtern schreiender Seelen. Das gesamte Gebiet gleicht einem riesigen, dämmerigen Hohlraum, in dem es weder einen Himmel, noch einen Tag-Nacht-Rhythmus oder Wetter gibt. Der Nether weist einige charakteristische Züge auf, wie einzigartige Landschaften, Blöcke und Kreaturen, und ist damit zugleich ein eigenes Biom.

Um zum Nether zu gelangen, muss man in der Oberwelt ein Netherportal bauen und aktivieren. Wenn man es dann durchschreitet, landet man bei einem gleichartigen Portal im Nether, das automatisch vom Spiel erzeugt wird, und durch das man auch wieder zurück in die Oberwelt gelangt.

Wenn der Spieler im Nether stirbt, erwacht er am bisherigen Spawnpunkt in der Oberwelt wieder zum Leben, welcher auch durch ein Bett gesetzt werden kann. Es ist auch nicht möglich, durch die Benutzung eines Bettes den Spawnpunkt im Nether zu setzen, da ein Bett explodiert, wenn man im Nether versucht, darin zu schlafen.

Man muss in den Nether gehen wenn man in die dritte Dimension von Minecraft, „Das Ende“, besuchen will. Denn im Nether findet man Lohenstaub, eine notwendige Zutat für die Aktivierung eines Endportals.

Neu mit Version 1.16: Neben dem Nether-Ödland, das identisch zum bisherigen Nether ist, gibt es vier neue Biome: Seelensandtal, Karmesinwald, Wirrwald und Basaltdeltas. Es gibt außerdem neue Kreaturen wie Piglin, Hoglin und Schreiter. Im Nether wird nun auch Nethergolderz und Antiker Schutt generiert, das zur Herstellung des neuen Netherit benötigt wird.

Erreichen des Nethers[Bearbeiten]

Ein Netherportal im Nether

Um in die Nether-Dimension zu gelangen, muss man in der Oberwelt ein Netherportal errichten, aktivieren und hindurch gehen. Im Nether wird automatisch ein zugehöriges Portal erzeugt, mit dem man wieder an die Oberwelt gelangt. Das Portal im Nether entsteht bei genau einem Achtel der Koordinaten des Portals in der Oberwelt. Es kann ebenfalls ein Portal im Nether gebaut werden. Die Koordinaten des Portal, das daraufhin in der Oberwelt generiert wird entsprechen dann dem Achtfachen der Koordinaten im Nether. Allerdings gilt dies nicht für sehr große Koordinaten: Obwohl die Weltbarriere des Nethers wie die der Oberwelt bei den X- und Z-Koordinaten 29.999.983 liegt, landet man bei einer Rückkehr aus dem Nether nicht bei den achtfachen Oberweltkoordinaten, sondern ebenfalls innerhalb der Oberwelt-Weltbarriere.

Sowohl in der Oberwelt als auch im Nether können beliebig viele Portale errichtet werden. Wenn sie jedoch näher als 1024 Blöcke in der Oberwelt bzw. 128 Blöcke im Nether beieinander liegen, wird in der jeweils anderen Dimension kein neues Portal erzeugt, sondern ein bestehendes verwendet. Außerdem kann man ein Netherportal auch erstellen, ohne eine Diamantspitzhacke zu besitzen indem man es gießt. Eine Anleitung dazu hier: Netherportal (Aufbau).

Beim Wechseln der Welten durch ein Netherportal bleibt die aktuelle Blickrichtung erhalten.

Neu mit Version 1.16: Es generieren nun auch Ruinen von Netherportalen in der Oberwelt und im Nether. Man kann seine Welt erkunden, bis man eines findet. Das Portal muss dann nur noch fertiggebaut werden. Achtung: Weinender Obsidian, der auch als Teil dieser Struktur generiert, kann nicht für das Portal verwendet werden und muss durch normales Obsidian ersetzt werden. Damit man den Block bekommt, muss eine Diamantspitzhacke oder besser verwendet werden.

Umgebung[Bearbeiten]

Das Gelände des Nethers besteht hauptsächlich aus Netherrack. Es reicht bis zur Schicht 128 und ist oben sowie unten von Grundgestein begrenzt. Ebenso wie die Oberwelt hat der Nether seitlich die Begrenzung bei den X und Z-Koordinaten ±30.000.000 und einige Blöcke davor eine Weltbarriere. Ein Nethernebel begrenzt die Sicht auf 16 Chunks. Eine höher eingestellte Sichtweite führt nur zu dessen Aufhellung.

Grundsätzlich besteht der Nether aus einem riesigen, zusammenhängenden Hohlraum, der durch ausgedehnte Lavameere beleuchtet wird. Der Lavameeresspiegel liegt bei Y=32. Für alle Spieler, die nicht gerade einen Feuerresistenztrank intus haben, stellt ein Lavameer so auch eine natürliche Barriere dar, die zu überwinden umständlich und gefährlich ist.

An den Ufern befindet sich eine Vielzahl von Magmablöcken. Stellenweise ist der Nether von Flächen aus Seelensand oder Kies durchsetzt. Kleine Netherquarzerz-Adern durchziehen das gesamte Netherrack und treten an den Höhlenwänden offen zutage.

Neben dem großen Hohlraum finden sich auch im Netherrack verschiedene Hohlräume, ähnlich denen der Oberwelt. Es gibt aber einige Unterschiede:

  • Die Höhlen sind eher klein, kurz und schlauchartig. Große, verschlungene Höhlensysteme, wie in der Oberwelt, kommen im Nether nicht vor.
  • Die Schluchten sind häufig stark gekrümmt und weisen größere Höhenunterschiede als in der Oberwelt auf. Schluchten findet man eher in der oberen Hälfte des Nethers.
  • In der unteren Hälfte treten nebeneinander liegende, senkrechte Schächte auf, die bis zum Lavameeresspiegel mit Lava gefüllt sind

Außerdem sind in den Massen von Netherrack regelmäßig einzelne, mit Lava gefüllte Blöcke enthalten, was zu Lavafällen von der Decke des Nethers sowie Lavaströmen an Wänden und Klippen führt (und außerdem das Graben von Tunneln gefährlich macht).

An den Gesteinsdecken und in den Höhlen finden sich Vorkommen von Glowstone. Da sich die größten Decken über den Lavameeren befinden, ist dort am häufigsten Glowstone zu entdecken, dessen Abbau über der tödlichen Tiefe allerdings besonders risikoreich ist.

Ohne Sonne ist der Nether grundsätzlich dunkel. Licht kommt nur von der allgegenwärtigen Lava und den vielen ewig brennenden Feuern auf dem Netherrack. In den dunkleren Ecken wachsen bisweilen Pilze. Überall streifen Monster umher, die nur hier zu finden sind. Gelegentlich stößt man auf Netherfestungen, in denen spezielle Monster und Schätze wie z. B. Pferderüstungen zu finden sind.

Der Hohlraum im Nether weist eine gewisse Ebenenstruktur auf. Die unterste Ebene wird von Lavameeren und freien Flächen dominiert, darüber liegen noch ein oder zwei Ebenen. Diese sind je nach Gebiet nur teilweise oder gar nicht vorhanden und weisen große Lücken und Löcher auf. Außerdem können sie sowohl frei schweben als auch durch eine massive Säule mit einer anderen Ebene oder dem Boden bzw. der Decke verbunden sein. Da diese Ebenen plötzlich enden können und man bis zur nächsten festen Fläche eventuell tief fällt, empfehlen sich Vorsichtsmaßnamen wie an Rändern von Plateaus zu Schleichen, sowie mit Federfall verzauberten Stiefel und Tränke der Feuerresistenz (für den Fall, dass man in Lava fällt) im Gepäck zu haben. Das Mitführen von Enderperlen ist beim Reisen im Nether generell sehr ratsam, es kann speziell bei so einem Sturz sehr hilfreich sein. Da Lava den Fallschaden zwar nicht wie Wasser aufhebt, wohl aber vermindert, bietet es sich an, im Falle solch eines Sturzes auf ein relativ tiefes Lavabecken zu lenken, da man so zumindest den Sturz überlebt und noch die Chance hat, schnell genug aus der Lava zu entkommen (mit einem Feuerresistenzeffekt oder Enderperlen).

Karten, Uhren und Kompasse spielen im Nether verrückt.

Die meisten Blöcke und Gegenstände können im Nether gleichermaßen wie in der Oberwelt verwendet werden. Allerdings gibt es hierbei ein paar nennenswerte Besonderheiten:

  • Im Nether funktionieren weder Uhren, noch Kompasse oder Karten.
  • Wasser kann nicht platziert werden. Dies ist weder mit einem Wassereimer möglich, noch durch geschmolzenes Eis. Sollte man aber brennen und sich löschen müssen gibt es dennoch eine Alternative. Man kann Wasser in Kesseln platzieren und sich löschen, indem man in den Kessel „springt“. Dabei verschwindet ein Teil des Wassers aus dem Kessel. Man kann sich mit einem vollen Kessel bis zu drei Mal löschen.
  • Lava fließt deutlich schneller im Nether und doppelt so weit wie in der Oberwelt. Dies ist besonders gefährlich, wenn man beim Graben eines Tunnels auf einen der einzelnen, mit Lava gefüllten, Blöcke trifft.
  • Platziert man ein Bett im Nether und versucht, darin zu schlafen, explodiert es in einem noch größeren Radius als eine Creeper-Explosion. Der Spieler und Kreaturen nehmen dadurch Schaden, Blöcke um das Bett werden zerstört und Feuer entstehen. Daher ist es im Nether nicht möglich, den Spawnpunkt zu setzen.

Landwirtschaft kann im Nether mit ein paar Einschränkungen betrieben werden, wobei die Nutzung von Wasser zur Bewässerung von Feldern und dergleichen gänzlich ausbleiben muss. Konkretere Informationen lassen sich im Abschnitt Nether#Landwirtschaft finden.

Kreaturen[Bearbeiten]

In der Nether-Dimension spawnen einzigartige Monster, die auf natürliche Weise weder in der Oberwelt noch im Ende spawnen können. Eine Ausnahme stellt der Zombifizierte Piglin dar. Dieser kann auch in der Oberwelt erscheinen, wenn ein Schwein von einem Blitz getroffen wird. Einige Nether-Kreaturen sind immun gegen Feuer- und Lavaschaden. Die meisten Kreaturen der Oberwelt kommen ihrerseits niemals im Nether vor, wobei es allerdings wenige Ausnahmen gibt.

Exklusive Kreaturen[Bearbeiten]

  • Ghasts sind fliegende, quallenartige Monster, die mit explodierenden Feuerbällen schießen. Die Feuerbälle kann man mit jedem Gegenstand oder mit der Hand abwehren. Wenn ein Feuerball ein aktives Netherportal trifft, wird es deaktiviert und umgekehrt. Sie droppen Schwarzpulver und Ghasttränen, die zur Herstellung des Regenerationstrankes benötigt werden.
  • Zombifizierte Piglins sind zunächst friedliche, menschenähnliche Kreaturen, die allerdings feindselig werden, wenn man sie attackiert. Sie sind oft in Vierergruppen anzutreffen und bleiben meist dicht beieinander. Wenn ein Zombifizierter Piglin feindselig wird, greifen alle Zombifizierte Piglins im Umkreis von 32 Blöcken den Spieler an. Sie droppen verrottetes Fleisch und Goldklumpen, selten auch Goldbarren und Goldschwerter. Letztere sind zudem gelegentlich verzaubert. Neu mit Version 1.16: Wenn Piglins in die Oberwelt gelangen, verwandeln sie sich nach kurzer Zeit in einen zombifierten Piglin.
  • Magmawürfel sind Monster, die auf ebenen Flächen spawnen. Ihr Aussehen und Verhalten ist den Schleimen der Oberwelt sehr ähnlich. Es gibt sie in den Größen groß, mittelgroß und klein. Sie droppen Magmacreme. Neu mit Version 1.16: Sie kommen in den Basaltdeltas besonders häufig vor.
  • Lohen sind goldene Monster, deren Ruten sich um ihre Köpfe drehen. Sie greifen mit (nicht-explosiven) Feuerball-Salven an und kommen ausschließlich in Netherfestungen vor. Sie droppen Lohenruten.
  • Neu mit Version 1.16: Hoglins sind neue, feindselige, wildschweinartige Kreaturen, die im Karmesinwald leben. Sie dienen den Spielern und Piglins als Nahrungsquelle, und fliehen vor Wirrpilzen. Wenn sie in die Oberwelt gelangen, verwandeln sie sich nach kurzer Zeit zu Zoglins.
  • Neu mit Version 1.16: Piglins sind neue, feindselige Kreaturen, die aufrecht gehen können. Man kann mit ihnen handeln. Sie ernähren sich von Hoglins.
  • Neu mit Version 1.16: Schreiter sind neue, passive Kreaturen, die man satteln und auf denen man reiten kann. Sie können über Lava laufen und mit Wirrpilzruten gesteuert werden.

Weitere Kreaturen[Bearbeiten]

  • Endermen sind die Bewohner des Endes und kommen dort häufig vor. Selten sind sie auch in der Oberwelt und im Nether anzutreffen. Sie können sich teleportieren und sind gegenüber dem Spieler neutral, solange man sie nicht anschaut oder angreift. Endermen nehmen im Nether weiterhin Schaden von Feuer und Lava. vor. Neu mit Version 1.16: Im Wirrwald sind sie die einzigen Kreaturen, die dort erscheinen.

Das Bossmonster[Bearbeiten]

  • Wither: Das Bossmonster des Nethers ist der Wither. Der Wither ist ein dreiköpfiges fliegendes Monster, welches fast alle Kreaturen mit explodierenden Köpfen attackiert. Er spawnt aber nicht natürlich im Nether, sondern muss vom Spieler erschaffen werden. So kann er in jeder Dimension vorkommen.

Durch jedes frei zugängliche Portal in der Oberwelt können zudem alle Kreaturen auch in fremde Dimensionen gelangen. Auf diese Weise können auch Dörfer im Nether aufgebaut werden. Bei entsprechender Vermehrung der Dorfbewohner spawnen auch Eisengolems. Das Selbe gilt auch für Tiere, man treibt mehrere Tiere, die sich fortpflanzen können durch das Portal in den Nether. Dort kann man mit ihnen dann Viehzucht betreiben, um so im Nether an die tierischen Gegenstände zu gelangen.

Generierte Blöcke[Bearbeiten]

Natürlich erschaffen[Bearbeiten]

Alle Blöcke, aus denen die Landschaft gebildet wird, werden vom Spiel natürlich erschaffen. Dies geschieht komplett unabhängig von jeder Einwirkung des Spielers.

Neu mit Version 1.16:

Zwirbelranken Nethersprossen

Natürlich generiert[Bearbeiten]

Einige Blöcke sind Bestandteile von Bauwerken und werden daher nur natürlich generiert, sollte die Option Bauwerke generieren eingeschaltet sein. Die einzelnen Bestandteile jedes Bauwerks können im jeweiligen Artikel der Auflistung im Steckbrief entnommen werden.

Biome[Bearbeiten]

Name Features Beschreibung  ID Bilder

Nether
Neu mit Version 1.16: Nether-Ödland
Lava, Netherrack, Seelensand, Magmablock, Glowstone, Netherquarzerz, Schweinezombies, Ghasts, Magmawürfel, Lohen, Witherskelette, Netherfestungen, Neu mit Version 1.16: Schreiter, Nethergolderz, Schwarzstein, Bastion

Temperatur: 2,0

Eine rötliche und feurige Dimension ohne Pflanzen, ohne Sonne und mit einem endlosen Lavameer. Das gesamte Biom besteht nur aus einer höhlenartigen Landschaft aus Netherrack mit einzelnen Netherquarzerzvorkommen. Zombifizierte Piglins spawnen überall und an der Decke findet man Glowstone. Hin und wieder stößt man auf gigantische Netherfestungen, dort trifft man auf die exklusiven Lohen und Witherskelette. Auch Netherwarzen können dort gefunden werden, diese stellen die Grundlage zum Brauen von Tränken dar.

Neu mit Version 1.16: In den Lavaseen können Schreiter gefunden werden, die man satteln und reiten kann. Sie können mit Wirrpilzruten gesteuert werden. Außerdem spawnen in diesem Biom manchmal auch Piglins. Es können hier auch Bastionen gefunden werden. Auf Lavaseehöhe generieren verteilt Schwarzstein-Cluster.

8 Nether Bild.png
Neu mit Version 1.16:

Seelensandtal
Seelensand, Seelenerde, Seelenfeuer, Netherrack, Netherquarzerz, Nethergolderz, Glowstone, Basalt in Basaltsäulen , Knochenblöcke in Netherfossilien, Skelett, Ghasts, Magmawürfel, Lohen, Witherskelette, Enderman, Netherfestungen

Temperatur: 2,0

Ein karges, hauptsächlich aus Seelensand und Seelenerde bestehendes Biom ohne Pflanzen. Hin und wieder stößt man hier auf Basaltsäulen und blauem Feuer, dem Seelenfeuer. Auch hier können Netherfestungen, Glowstone-Cluster und Bastionen gefunden werden.

170 Seelensandtal.png
Neu mit Version 1.16:

Karmesinwald
Karmesinnezel, Karmesinpilze, Netherrack, Netherquarzerz, Nethergolderz, Glowstone, Karmesinstiel, Karmesinwarzenblock, Karmesinwurzeln, Wirrpilz, Karmesinpilz, Pilzlicht, Nethersprossen, Hoglins, Piglins, Zombifizierte Piglins

Temperatur: 2,0

Ein rötliches Pilzbiom, mit vielen riesigen Pilzen und Wurzeln. Von diesen Pilzen wachsen häufig Trauerranken hinab und werden mit Pilzlichtern beleuchtet. Hoglins und Piglins erscheinen fast ausschließlich in diesem Biom.

171 Karmesinwald.png
Neu mit Version 1.16:

Wirrwald
Wirr-Nezel, Wirrpilze, Netherrack, Netherquarzerz, Nethergolderz, Glowstone, Wirrstiel, Wirrwarzenblock, Pilzlicht, Wirrwurzeln, Wirrpilz, Karmesinpilz, Nethersprossen, Endermen

Temperatur: 2,0

Ein bläuliches Pilzbiom, mit vielen riesigen Pilzen und Wurzeln. Zwirbelranken wachsen hier vom Boden. Die Pilze werden mit Pilzlichtern beleuchtet. In diesem Biom erscheinen bis auf Endermen keine anderen Kreaturen, es sei denn, ein Bastion generiert hier.

172 Wirrwald.png
Neu mit Version 1.16:

Basaltdeltas
Netherrack, Basalt, Schwarzstein, Magmablock, Kies, Lava, Netherquarzerz, Glowstone, Ghast, Schreiter, Magmawürfel

Temperatur: 2,0

Ein vulkanähnliches Biom, welches hauptsächlich aus Basalt besteht. Häufig ist der Basalt mit Schwarzstein versetzt. Hier haben Magmawürfel ihr Zuhause und erscheinen hier vermehrt. Glowstone-Cluster und Lavaseen können hier ebenfalls gefunden werden. Es ist das einzige Biom im Nether, in dem Bastionen nicht generieren können.

173 Basaltdeltas.png

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Da es (ohne Cheats) nicht möglich ist, Wasser im Nether zu verteilen, ist es auch nicht möglich Zuckerrohr anzubauen. Es ist hingegen ohne Probleme möglich, Kürbispflanzen und Melonenpflanzen wachsen zu lassen, allerdings nur bei ausreichender Beleuchtung. Außerdem kann eine ausgewachsene Pflanze nur dann Kürbisse oder Melonen erzeugen, wenn ein Block Erde anliegt, d. h. Kürbisse und Melonenblöcke können nur auf Erde auftreten (deshalb braucht man mindestens zwei Blöcke Erde). Die Pflanzen können notfalls auch in kürzester Zeit mithilfe von Knochenmehl wachsen. Weizenpflanzen können ebenfalls angebaut werden, wächst allerdings dicht gesetzt viel langsamer, als wenn Wasser bzw. regelmäßiger Regen einwirken würden. Auch verwandelt sich Ackerboden ohne Wasser auch wieder schnell in normale Erde, wenn man die Pflanze nicht sofort setzt. Weiterhin ist es auch möglich, Bäume zu pflanzen. Das Laub der Bäume hat eine bräunliche Farbe. Kakteen wachsen ebenso normal, vorausgesetzt, man bringt sich Sand aus der normalen Welt mit in den Nether. Blumen überleben nur mit einer Lichtquelle in ihrer Nähe. Es ist auch möglich, im Nether Grasblöcke wachsen zu lassen. Dazu baut man mit einem Behutsamkeit-verzauberten Werkzeug einen Grasblock ab und platziert ihn im Nether. Das Platzieren eines gefüllten Kessels hat trotz weit verbreiteter Annahmen keinen Effekt auf das Pflanzenwachstum im Nether und dient so auf einem Feld höchstens zur Dekoration.

Konsolenedition[Bearbeiten]

In der Konsolenedition kann man den Nether zurücksetzen, wodurch fast alle Materialien des Nethers und Gegenstände in Netherfestungen, wie beispielsweise Pferderüstungen, im weitesten Sinne erneuerbar sind. Es wird allerdings auch die Ansicht vertreten, dass das Zurücksetzen des Nethers keine wirkliche In-Game-Funktion und daher nicht miteinzubeziehen ist.

Fortschritte[Bearbeiten]

Symbol Fortschritt Beschreibung Vorgänger Aufgabe Datenwert
Advancement-plain-raw.pngWir müssen noch tieferBaue, entzünde und betritt ein NetherportalIce Bucket ChallengeBetritt den Netherminecraft:story/enter_the_nether
Advancement-plain-raw.pngNetherZieh dir was Kurzes anBetritt den Netherminecraft:nether/root
Advancement-fancy-raw.pngSubraumtransportNutze den Nether, um 7 km in der Oberwelt zu reisenNetherNutze den Nether, um zwischen zwei Punkten in der Oberwelt mit einem horizontalen Mindestabstand von 7000 Blöcken zu reisenminecraft:nether/fast_travel

Erfolge[Bearbeiten]

Symbol Erfolg Beschreibung Aufgabe Verfügbarkeit Punkte Pokal
  McPeLogo.png   
Zurück zum AbsenderZerstöre einen Ghast mit einem Feuerball.Töte im Nether einen Ghast mit seinem eigenen Feuerball, indem du seine Feuerbälle auf ihn zurücklenkst.JaJaJa30Ggold Gold
 silber Silber
Spiel mit dem FeuerErleichtere eine Lohe um ihre Rute.Töte eine Lohe und sammle ihre Lohenrute auf.JaJa 20Gsilber Silber
 bronze Bronze
Der Anfang?Spawne einen Wither.JaJaJaJa20Gbronze Bronze
Der Anfang.Töte den Wither.JaJaJaJa40Gsilber Silber

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Nether ist landschaftlich das genaue Gegenteil des Endes: dieses besteht aus schwebenden Steininseln umgeben von Luft, während der Nether ein luftgefüllter Raum umschlossen von Stein ist.

Galerie[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

In der ursprünglichen Ankündigung erwähnte Notch eine „brandneue Höllenwelt“, machte in diesem Artikel aber auch klar, dass er keine religiösen Namen benutzen möchte, auch, damit Minecraft einzigartig bleibt. Als die Vorschau des Updates am 29. Oktober 2010 an einige Spielewebseiten gesendet wurde, trug die neue Welt den Titel „The Slip“.[4] Am Tag des Erscheinens des Updates wurde dieser allerdings in „The Nether“ geändert. In seinem persönlichen Blog benutzte Notch auch die Bezeichnung „The Nexus“,[5] es gibt allerdings keine Hinweise darauf, dass der Titel nochmal geändert wird.

Versionsgeschichte der Java Edition
Alpha 1.2.0
Alpha 1.2.2
Beta 1.6
Vollversion 1.0 (Beta 1.9-pre1)
Vollversion 1.2 (12w07a)
  • Der Nether ist durch das Anvil Format 256 Blöcke hoch, der Weltgenerator füllt aber weiterhin nur die unteren 128 Blöcke
Vollversion 1.3 (12w17a)
  • Eis schmilzt nicht mehr im Nether, sondern verschwindet. Zuvor konnte (im Kreativmodus) auf diese Weise Wasser im Nether platziert werden. Somit ist kein freies Wasser im Nether mehr möglich, ergo auch kein Spawning von Tintenfischen.
  • Abhängig vom Schwierigkeitsgrad spawnen auch in der Oberwelt Schweinezombies in Netherportalen
Vollversion 1.4 (12w36a)
Vollversion 1.5 (13w01a)
Vollversion 1.8
14w17a
14w19a
  • Im Nether befindet sich die Weltbarriere wieder bei denselben Koordinaten wie in der Oberwelt
Vollversion 1.9
15w31a
  • Der Nethernebel wird entfernt
15w31c
  • Der Nethernebel wird wieder hinzugefügt
Vollversion 1.10 (16w20a)
Vollversion 1.13
18w07a
18w19a
  • Mit dem Welttyp Buffet lassen sich Welten wie der Nether generieren
1.13-pre3 Netherschächte unter dem Lavameeresspiegel sind stets komplett mit Lava gefüllt
1.13-pre5
  • Änderung der Biom-ID von „hell“ zu „nether“
Vollversion 1.16
20w06a
20w15a

Einzelnachweise[Bearbeiten]