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Modifikation/Applied Energistics 2

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Die Mod Applied Energistics 2 ist eine umfangreiche Mod, mit deren Hilfe das Lagern und Verwalten von Gegenständen stark vereinfacht werden kann. Gegenstände werden in Energieform umgewandelt und kompakt in Speicherzellen unterschiedlicher Größe gespeichert. Die entstehenden Systeme werden ME-Netzwerke (Masse-Energie) genannt. Es kann über Verbindungskabel oder kabellos auf alle Speicherzellen zugegriffen werden und es entstehen keine großen Lager mit zahlreichen Truhen. Die Mod enthält mehrere Geräte, die eine Interaktion mit Vanilla Minecraft und anderen Mods ermöglichen. So können Gegenstände mit Blöcken anderer Mods vielseitig ausgetauscht und direkt weitergeleitet werden. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, ein Auto-Crafting einzurichten, womit bei Bedarf ein zuvor gespeichertes Crafting-Rezept ausgeführt oder zuvor definierte Gegenstände in angeschlossene Geräte wie beispielsweise Öfen gegeben werden können. Die Herstellung von Zwischenprodukten für gewünschte Craftings wird, sofern eingerichtet, ebenfalls automatisch ausgeführt, solange die Rohstoffe vorhanden sind. Diese Mod eignet sich besonders für die Kombination mit technikbasierten Mods, auch weil sie selbst keine angemessene Energiequelle mitbringt. In diesem Artikel werden die Elemente dieser Mod augfgelistet und kurz beschrieben.

Applied Energistics 2
MEControllerPink.png
Autor

AlgorithmX2

Voraussetzungen

Forge

Mod-Version

rv2.stable build 4

Minecraft-Version

Vollversion 1.10.2

Eigenes Wiki

Homepage mit Wiki

Projektseite

Downloadseite

Welt-Generierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erze und Kristalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Certusquarzerz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es droppt Certusquarzkristalle und benötigt zum Abbau eine Spitzhacke.

Geladenes Certusquarzerz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es droppt geladene Certusquarzkristalle und benötigt eine Eisen-Spitzhacke. Es spawnt seltener als ungeladenes Certusquarzerz und kann aus jenem mit einem Ladegerät hergestellt werden. Zu beachten ist, dass zur Herstellung eines Ladegeräts bereits geladenes Certusquarzerz benötigt wird. Es kann also erst mit dem Aufbau eines Netzwerks begonnen werden, wenn geladenes Erz gefunden wurde.

Fluixkristall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Fluixkristall kann hergestellt werden, indem ein geladener Certusquarz, ein Netherquarz und ein Redstone zusammen in Wasser geworfen werden. Nach zwei bis drei Sekunden entstehen aus ihnen zwei Fluixkristalle. Ein 1 × 1 × 1 Wasserloch reicht aus.

Kristalle züchten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werden die Certus- und Fluixkristalle mit einem Quarzmühlstein gemahlen, entsteht aus ihnen Staub. Dieser kann zusammen mit Sand zu einem Keim gecraftet werden, welcher nicht despawnt und in Wasser zu einem reinen Certus- bzw. Fluixkristall heranwächst. Dieser Prozess dauert mehrere Stunden, kann aber mit Hilfe von Wachstumsbeschleunigern auf wenige Sekunden verkürzt werden.

Wichtig ist, dass aus einem Kristallstaub und einem Sand zwei Keime entstehen. Da Kristalle bei den meisten Craftings durch reine Kristalle ersetzt werden können, kann so die Kristallmenge verdoppelt werden. Reine Kristalle lassen sich nicht mehr zu Kristallstaub mahlen.

Meteoriten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meteoriten werden bei der Generierung der Spielwelt ober- und unterirdisch platziert. Sie bestehen aus Himmelsstein, welcher mit einer Diamant-Spitzhacke abgebaut werden kann und für die Herstellung von ME-Controllern benötigt wird. Meteoriten enthalten eine Himmelssteintruhe, in der sich zufällige Drops und ein bis drei Gravurdrucke befinden können. Diese werden für den weiteren Verlauf benötigt. Ein Meteoritenkompass zeigt auf den Chunk, in dem sich der nächste Meteorit befindet. Hat man den entsprechenden Chunk erreicht, beginnt der Kompass sich zu drehen.

Werkzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quarzmühlstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Quarzmühlstein können Quarzkristalle zu Quarzstaub gemahlen werden. Um ihn benutzen zu können, muss an der Oberseite, per Shift-Rechtsklick, eine Holzkurbel angebracht werden.

Certusquarzschraubenschlüssel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Certusquarzschraubenschlüssel können Blöcke rotiert oder individuelle Teile von Kabeln entfernt werden.

Netzwerksonde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Netzwerksonde ist ein erweiterter Schraubenschlüssel. Per Rechtsklick auf ein Element eines Netzwerks können Informationen über dieses abgerufen werden:

  • alle an das Netzwerk angeschlossenen Geräte und deren Energieverbrauch
  • aktuell gespeicherte Energie
  • maximal speicherbare Energie
  • aktueller Energieverbrauch
  • aktuelle Energieeinspeisung

Zellenwerkbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Zellenwerkbank kann konfiguriert werden, welche Gegenstände auf einer Speicherzelle gespeichert werden sollen. So kann der verfügbare Speicherplatz effizient genutzt werden.

Kabelanker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indem ein Kabelanker zwischen zwei Kabeln angebracht wird, wird verhindert, dass diese sich verbinden.

Blöcke & Geräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ME Netzwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ME-Speicherzellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ME-Speicherzellen werden in ME-Truhen oder ME-Laufwerke platziert, um Gegenstände auf ihnen zu speichern.

Es gibt sie in 4 Größen:

  • 1k mit 1024 Bytes Speicherplatz und einem Speicherverbrauch von 8 Bytes pro gespeichertem Gegenstandstyp
  • 4k mit 4096 Bytes Speicherplatz und einem Speicherverbrauch von 32 Bytes pro gespeichertem Gegenstandstyp
  • 16k mit 16.384 Bytes Speicherplatz und einem Speicherverbrauch von 128 Bytes pro gespeichertem Gegenstandstyp
  • 64k mit 65.536 Bytes Speicherplatz und einem Speicherverbrauch von 512 Bytes pro gespeichertem Gegenstandstyp

Jede Zelle kann bis zu 63 verschiedene Gegenstände speichern. Jeder Gegenstand ist ein Byte groß. Der gebrauchte Speicher einer Zelle berechnet sich also zum einen aus der Anzahl der gespeicherten Gegenstände und zum anderen, abhängig von der Größe des Speichers, aus der Gegenstandsvielfalt auf der Zelle.

ME-Truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ME-Truhe ist die einfachste Art Speicherzellen zu nutzen, da man über die integrierte Konsole direkt auf sie zugreifen kann. Sie hat nur Platz für eine einzige Speicherzelle und von ihrer Konsole aus kann nur auf diese Zelle zugegriffen werden. Wird die Truhe in ein Netzwerk eingebunden, sind die Daten der in ihr befindlichen Zelle jedoch für alle Geräte im Netzwerk verfügbar.

Eine ME-Truhe braucht einen Channel um zu funktionieren und verbraucht passiv 3 AE/t. Mit jeder eingelagerten Speicherzelle steigt, abhängig von der maximalen Kapazität der Zelle, der Energieverbrauch:

  • 1k: +0,5 AE/t
  • 4k: +1 AE/t
  • 16k: +1,5 AE/t
  • 64k: +2 AE/t

ME-Laufwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem ME-Laufwerk können bis zu 10 Speicherzellen gleichzeitig aufbewahrt werden. Wird es in ein Netzwerk eingebunden, sind die gespeicherten Daten auf den Zellen für alle Geräte im Netzwerk verfügbar. Es besitzt keine eigene Benutzerschnittstelle um auf gespeicherte Daten zuzugreifen.

Ein ME-Laufwerk braucht einen Channel um zu funktionieren und verbraucht passiv 2 AE/t. Mit jeder eingelagerten Speicherzelle steigt, abhängig von der maximalen Kapazität der Zelle, der Energieverbrauch:

  • 1k: +0,5 AE/t
  • 4k: +1 AE/t
  • 16k: +1,5 AE/t
  • 64k: +2 AE/t

Benutzerschnittstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um mit dem Netzwerk interagieren zu können, werden eine oder mehrere Benutzerschnittstellen benötigt. Es gibt vier verschiedene Konsolen und zwei Monitore:

  • ME-Konsole: Ermöglicht den Austausch von Gegenständen zwischen dem Netzwerkspeicher und dem Inventar des Spielers.
  • ME-Fertigungskonsole: Eine erweiterte ME-Konsole mit eingebauter Werkbank.
  • ME-Schablonenkonsole: Eine erweiterte ME-Fertigungskonsole, mit der Muster auf eine leere Schablone kodiert werden können. Kodierte Schablonen werden im Auto-Crafting benötigt.
  • ME-Schnittstellenkonsole: Vereinfacht das Auto-Crafting, indem sie den Fernzugriff auf alle Schnittstellen-Schablonen-Slots im Netzwerk erlaubt und diese nach den Geräten sortiert, an welche die jeweiligen Schnittstellen angeschlossen sind.
  • ME-Speichermonitor: Ein einfacher Weg, die aktuelle Anzahl eines Gegenstands im Speicher eines Netzwerks anzeigen zu lassen. Einstellungsmöglichkeiten sind:
    • Rechtsklick mit Gegenstand: Anzahl dieses Gegenstands im Netzwerk anzeigen
    • Rechtsklick mit der Hand: Anzeige zurücksetzen
    • Rechtsklick mit einem Schraubenschlüssel: Sperrt oder entsperrt die Anzeige
  • ME-Konversionsmonitor: Eine erweiterte Version des ME-Speichermonitors mit zusätzlichen Funktionen:
    • Rechtsklick: Holt einen Stack des angezeigten Gegenstands aus dem Netzwerk
    • Shift-Rechtsklick: Überträgt einen Stack des angezeigten Gegenstands in das Netzwerk
    • Shift-doppel-Rechtsklick: Überträgt alle Gegenstände dieses Typs in das Netzwerk

Alle Benutzerschnittstellen verbrauchen 0,5 AE/t.

Netzwerkverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt vier wichtige Arten von Netzwerkverbindungen:

  • ME-Glaskabel: Das einfachste Kabel. Es kann 8 Channel übertragen.
  • Schlaues ME-Kabel: Kann ebenfalls 8 Channel übertragen, zeigt aber an wieviele dieser Channel bereits belegt sind. Dies kann bei größeren Netzwerken sehr hilfreich sein.
  • Dichtes ME-Kabel: Das größte Kabel. Es kann 32 Channel übertragen und zeigt ebenfalls die Channelbelegung an.
  • Quarzfaser: Überträgt nur Energie, keine Daten. Kann dazu genutzt werden, ein Subnetzwerk durch das Hauptnetzwerk mit Energie zu versorgen.

Alle Netzwerkverbindungen können unbegrenzt lang sein und verbrauchen keine Energie.

Farben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kabel werden aus einer Quarzfaser und zwei Fluixkristallen gecraftet. Jedes Kabel hat dann zunächst die Farbe Fluix. Sie können mit den 16 Farbstoffen des Basisspiels entsprechend gefärbt werden. Das Fluixkabel verbindet sich mit gefärbten Kabeln, aber farbige Kabel verbinden sich nur mit Kabeln gleicher Farbe. Benutzerschnittstellen übernehmen die Farbe des Kabels, an das sie angeschlossen werden.

ME-Controller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ME-Controller wird benötigt, um ein Netzwerk mit mehr als 8 Channeln aufzubauen. Jede Seite eines ME-Controller-Blocks kann 32 Channel führen. Jedes Netzwerk kann nur einen Controller haben, welcher aber aus mehreren zusammengesetzten ME-Controller-Blöcken bestehen kann. Es gelten folgende Regeln für den Bau eines Mehrblockcontrollers:

  • Eine Reihe darf maximal 7 Blöcke lang sein
  • Ein Block darf maximal in einer Achse an 2 weitere Blöcke angrenzen. Es kann kein Kreuz gebaut werden.

Ein ME-Controller-Block benötigt 6 AE/t um zu funktionieren.

ME-Exportbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ME-Exportbus kann Gegenstände aus dem Netzwerk in ein Inventar exportieren. Es muss konfiguriert werden, welche Gegenstände exportiert werden sollen, andernfalls wird nichts exportiert. Der Exportbus kann standardmäßig nur einen Gegenstandstyp und mit einer Geschwindigkeit von einem Gegenstand pro Tick exportieren.

ME-Importbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ME-Importbus kann Gegenstände aus einem Inventar in ein Netzwerk importieren. Es kann konfiguriert werden, welche Gegenstände importiert werden sollen, andernfalls werden alle Gegenstände importiert. Der Importbus kann standardmäßig nur mit einem Gegenstandstyp konfiguriert werden und importiert mit einer Geschwindigkeit von einem Gegenstand pro Tick.

ME-Interface[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ME-Interface ist ein mächtiges Werkzeug, um mit anderen Mods und Subnetzwerken zu interagieren. Es existiert in zwei Formen, als Scheibe und als Block. Als Block kann es neben dem ME-Netzwerk mit fünf benachbarten Blöcken verbunden werden, als Scheibe nur mit einem Block.

Das Interface bietet drei Möglichkeiten um mit benachbarten Blöcken zu interagieren:

  • Das Bereitstellen von Gegenständen aus dem Netzwerk im Inventar des Interface. Es können bis zu acht Gegenstände im Menü definiert werden. Auf diese Weise können keine Gegenstände, wie beim ME-Exportbus, in benachbarte Inventare geschoben werden. Die Geräte müssen sich die Gegenstände selbstständig aus dem ME-Interface holen.
  • Das Aufnehmen von Gegenständen in das ME-Netzwerk, die in das Interface platziert werden. Dies kann vom Spieler, von Geräten anderer Netzwerke oder von Maschinen und Transportleitungen anderer Mods geschehen. Das Interface kann sich nicht, wie ein ME-Importbus, Gegenstände selbstständig aus benachbarten Inventaren ziehen.
  • Das Speichern und Umsetzen von kodierten Schablonen für das Auto-Crafting.

ME-Speicherbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ME-Speicherbus erlaubt das Einbinden anderer Speicher in das Netzwerk. Wird er beispielsweise an eine Truhe angeschlossen, kann auf den Inhalt der Truhe vom Netzwerk aus zugegriffen werden.

Im Menü des ME-Speicherbusses lassen sich Gegenstände definieren. Diese Gegenstände werden, wenn sich neu in das ME-System kommen, in dem an den Bus angeschlossenen Inventar abgelegt. Auf bereits im System befindliche Gegenstände hat dies keinen Einfluss.

Drahtloser ME-Zugangspunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ist ein drahtloser ME-Zugangspunkt mit einem Netzwerk verbunden, kann mit einem Drahtlosempfänger auf die gespeicherten Gegenstände zugegriffen werden. Die Standardreichweite von 16 Blöcken kann mit bis zu 64 Drahtlosverstärkern erweitert werden. Jeder Verstärker erhöht dabei die Reichweite um zwei Blöcke.

Ein Netzwerk kann eine unbegrenzte Anzahl drahtloser Zugangspunkte enthalten.

Drahtlosempfänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Drahtlosempfänger ist ein portables Gerät, mit dem drahtlos auf Gegenstände eines Netzwerks zugegriffen werden kann, sofern ein drahtloser ME-Zugangspunkt mit dem Netzwerk verbunden ist und das Gerät an der Sicherheitskonsole des Netzwerks registriert worden ist.

Verbraucht 1 AE/t pro Block Entfernung zum drahtlosen ME-Zugangspunkt.

ME-IO-Port[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem ME-IO-Port lassen sich Gegenstände zwischen einzelnen Speicherzellen und dem Netzwerk austauschen. Die Speicherzellen werden in das linke Feld platziert. Der Pfeil zeigt die Richtung der Datenübertragung an.

ME-Sicherheitskonsole[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der ME-Sicherheitskonsole lässt sich der Zugriff auf das Netzwerk für andere Spieler begrenzen. Hierfür wird eine Biometriekarte benötigt, welche per Rechtsklick auf den Spieler programmiert werden kann. Im unteren Teil des Menüs der ME-Sicherheitskonsole können die Zugriffs- und Bearbeitungsrechte vergeben werden, aber erst durch Ablegen der Karte im mittleren Feld des Menüs, wird sie wirksam. Dem Spieler, der die Sicherheitskonsole aufgestellt hat, können keine Rechte entzogen werden. Im rechten Teil des Menüs der ME-Sicherheitskonsole müssen Drahtlosempfänger registriert werden um kabellos auf Gegenstände zugreifen zu können. Hierzu wird der Drahtlosempfänger im oberen Feld abgelegt und aus dem unteren wieder entnommen.

Energieversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vibrationskammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vibrationskammer verbrennt nahezu alle gängigen Brennstoffe, wie Kohle und Lava. Sie passt ihre Verbrennungsgeschwindigkeit dem Energieverbrauch des angeschlossenen Systems an und generiert damit zwischen 1 und 10 AE/t. Größere ME-Netzwerke können bis zu mehrere hundert AE/t Energie benötigen. Es sollten andere Mods mit guten Energiegewinnungsmöglichkeiten installiert sein, wenn das Netzwerk eine entsprechende Größe erreichen soll.

Energieakzeptor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Maschinen und Geräte von Applied Energistics 2 können nur mit Energie in Form von AE versorgt werden. Der Energieverbrauch wird in AE/t = AE pro Tick (20 Ticks = 1 Sekunde) angegeben.

Der Energieakzeptor wandelt Energieformen anderer Mods in AE um, um sie nutzbar zu machen.

Mod Energieform Umwandlung
IndustrialCraft² 1 EU 2 AE
Thermal Expansion 2 RF 1 AE
Rotarycraft 11256 Watts/Joules 1 AE
Mekanism 5 J 1 AE

Energiezelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energiezellen sind in der Lage, Energie zu speichern. Es gibt verschiedene Größen.

Geräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wachstumsbeschleuniger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Wachstumsbeschleuniger kann das Züchten von reinen Kristallen signifikant beschleunigt werden. Er muss an der Ober- oder Unterseite mit Energie versorgt werden und wirkt sich nur auf direkt benachbarte Wasserblöcke aus. Je mehr Wachstumsbeschleuniger ein Wasserfeld umgeben, desto schneller das Wachstum.

Gravurmaschine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gravurmaschine können zunächst Schaltkreise und ein Siliziumdruck und aus diesen dann Prozessoren hergestellt werden. Es gibt drei verschiedene Prozessortypen: Logik-, Kalkulations-, und Konstruktionsprozessoren.

Die Gravurmaschine hat drei Felder zur Aufnahme von Gegenständen. Zum Pressen von Schaltkreisen werden Gravurdrucke benötigt, welche in Meteoriten gefunden werden können. Diese werden in das obere oder das untere Feld gelegt und die Ausgangsstoffe in das mittlere:

  • Logikschaltkreise werden aus einem Goldbarren gedruckt,
  • Kalkulationsschaltkreise aus einem reinen Certusquartzkristall,
  • Konstruktionsschaltkreise aus einem Diamanten
  • und Siliziumdrucke aus einem Silizium.

Die Prozessoren entstehen, indem in das obere und untere Feld jeweils ein entsprechender Schaltkreis oder ein Siliziumdruck platziert werden und in das mittlere Feld ein Redstone.

Die Gravurmaschine muss mit Energie versorgt werden, benötigt aber keinen Channel.

Molekularassembler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Molekularassembler ist die automatische Werkbank von Applied Energistics 2.

Ladegerät[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Ladegerät können Werkzeuge aufgeladen und Certusquarzkristalle in geladene Certusquarzkristalle umgewandelt werden. Sie kann durch eine Holzkurbel betrieben oder durch das ME-System mit Energie versorgt werden, indem an der Ober- oder Unterseite ein Kabel angebracht wird.

ME-Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein ME-Netzwerk besteht aus den verschiedenen, oben beschriebenen Elementen. Eine einzelne ME-Truhe mit einer Speicherzelle stellt das kleinstmögliche Netzwerk dar. Sie hat eine eigene Konsole, worüber Gegenstände ein- oder ausgelagert werden können und bietet Platz für eine Speicherzelle. Das Netzwerk muss stets mit Energie versorgt werden, andererseits verliert man den Zugang auf alle gespeicherten Gegenstände. Diese bleiben aber im System erhalten und sind nach Wiederherstellen der Stromversorgung wieder verfügbar.

Channel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Gerät im Netzwerk, das Gegenstände übertragen kann, benötigt einen Channel. Ein Netzwerk ohne ME-Controller wird Ad-Hoc-Netz genannt. Ein solches kann nicht mehr als 8 gegenstandsübertragende Geräte beinhalten, sonst fällt es komplett aus.

Mit einem ME-Controller ist die maximal erreichbare Channelzahl quasi unbegrenzt, aber die Größe der Kabel macht diese Einschränkung dennoch zu einer der Herausforderungen von Applied Energistics 2. Ist in einem Netzwerk mit ME-Controller die maximale Channelzahl eines Kabels überschritten, sind die Geräte an diesem Kabel, welche den weitesten Weg zum ME-Controller haben, ohne Channel. Sind in einem Kabel, das nur noch einen Channel frei hat, zwei Geräte gleichweit entfernt, bekommt das Gerät den Channel, welches zuerst angeschlossen wurde. Gibt es mehrere Wege zu einem Gerät, wird immer der kürzere mit einem Channel belegt. Führen zwei gleich lange Leitungen zu einem Gerät, wird die Leitung mit einem Channel belegt, welche zuerst an den ME Controller angeschlossen wurde. Sollte diese, zuerst angeschlossene Leitung, bereits die maximale Channelzahl erreicht haben, ist das Gerät ohne Channel. Um es dennoch in diesem Aufbau verwenden zu können, muss die Verbindung der beiden gleich langen Leitungen zum ME-Contrroller unterbrochen werden und die Leitung zuerst angeschlossen werden, welche noch Channel zur Verfügung hat.

Auto-Crafting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein ME-Netzwerk kann gespeicherte Rezepte auf Knopfdruck ausführen. Dies können Crafting-Rezepte sein oder Rezepte für andere Verfahren, wie etwa das Schmelzen von Erzen in einem Ofen.

Fertigungsprozessoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um ein Rezept ausführen zu können, wird ein Fertigunsprozessor benötigt. Dieser ist eine Multiblockstruktur, welche aus einem oder mehreren Fertigungsspeichern beliebiger Größe besteht, außerdem können Co-Prozessoren und ein Craftingmonitor angefügt werden. Ein Fertigungsprozessor muss immer die Form eines Quaders haben.

Die Ausgangsstoffe eines Crafting-Auftrags, werden in einem Fertigungsprozessor zwischengespeichert und von dort aus auf die entsprechenden ME-Interfaces verteilt. Die Größe des Fertigungsspeichers bestimmt hierbei, wieviele Ausgangsstoffe zwischengespeichert werden können, also wie groß ein Crafting-Auftrag maximal sein kann.

Mit einem Co-Prozessor können mehrere ME-Interfaces, die das Gleiche Rezept gespeichert haben, gleichzeitig bedient werden. So kann die Geschwindigkeit des Prozesses enorm erhöht werden, da in mehreren Maschinen gleichzeitig verarbeitet werden kann. Außerdem ermöglicht ein Co-Prozessor die schnellere Verteilung der Ausgangsstoffe zu dem/den ME-Interfaces. Bearbeitet eine Maschine die ihr gegebenen Gegenstände schneller, als das Interface sie liefert, lohnt sich ein Co-Prozessor.

An dem Craftingmonitor wird das Produkt des aktuell im Fertigungsprozessor laufenden Prozesses angezeigt.

Ein ME-Netzwerk kann mehrere Fertigungsprozessoren beliebiger Größe enthalten.

Menü der Schablonenkonsole

Crafting-Rezepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um ein Crafting-Rezept auf eine leere Schablone zu schreiben, muss die ME-Schablonenkonsole im Modus "Fertigungsschablone" sein. Nun muss das Rezept im linken Feld richtig angeordnet werden. Das entsprechende Produkt erscheint automatisch auf der rechten Seite. Mit einem Klick auf den Pfeil auf der ganz rechten Seite, wird die Schablone beschrieben. Die Beschreibung kann durch Drücken von Shift und der rechten Maustaste rückgängig gemacht werden, während die Schablone in der Hand gehalten wird.

Um das programmierte Rezept verwenden zu können muss es in einem ME-Interface abgelegt werden, welches an einen Molekularassembler angeschlossen ist. Nun kann das Rezept über eine angeschlossene Konsole ausgeführt werden.

Um ein Processing Pattern (dieser Begriff wurde in der Mod nicht ins Deutsche übersetzt) auf eine Schablone zu schreiben, muss die Schablonenkonsole im Modus "Processing Pattern" sein. Anders als im Modus "Fertigungsschablone", müssen hier auch alle Produkte manuell und in richtiger Anzahl auf der rechten Seite angegeben werden. Eine Schablone mit einem Processing Pattern muss in einem Interface abgelegt werden, das an einen Block grenzt, der ein Inventar hat. Wird nun in einer Konsole ein Fertigungsauftrag gegeben, werden die definierten Ausgangsstoffe in richtiger Anzahl, über das Interface, in das Inventar des angrenzenden Blocks gegeben. Ist das Interface bspw. an eine Seite eines Ofens angeschlossen und es wird der Auftrag gegeben 10 Eisenbarren herzustellen, werden 10 Eisenerz in den Ofen gegeben. Der Vorgang gilt als beendet, wenn die 10 Eisenbarren im ME-System angekommen sind. Hierfür kann ein ME-Importbus am Ofen angebracht werden.

Zu beachten ist, dass viele Blöcke nicht an jeder Seite alle Arten von Gegenständen annehmen. So kann bspw. in einen Ofen von der Unterseite aus nur Brennstoff zugegeben werden. Wäre das ME-Interface aus dem oberen Beispiel an der Unterseite angebracht, könnte der Vorgang nicht ausgeführt werden. In so einem Fall muss der Fertigungsauftrag manuell im Menü des bearbeitenden Fertigungsprozessors abgebrochen werden. Dieses kann durch Rechtsklick auf ein Element des Prozessors oder durch Klicken auf das rechte obere Symbol in einer der Konsolen erreicht werden.

Automatisierung einer Gravurmaschine

Automatisierung von Geräten mit mehreren Eingangsseiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verarbeitet ein Gerät unterschiedliche Gegenstände miteinander, welche über verschiedene Seiten zugegeben werden müssen, kann es nicht mit einem einfachen ME-Interface automatisiert werden.

Beim Drucken von Prozessoren nimmt die Gravurmaschine an der Oberseite Schaltkreise, an einer der Seiten oder der Rückseite Redstone und an der Unterseite gedrucktes Silizium an. Um dies zu automatisieren muss die Gravurmaschine, wie im Bild rechts zu sehen, in ein Subnetzwerk(rot) ausgelagert werden.

An der oberen, rechten und unteren Seite sind Speicherbusse angebracht. Am unteren Bildrand sind zwei ME-Interfaces zu sehen, welche die Grenze zwischen Subnetzwerk und Hauptnetzwerk(cyan) bilden. Das weiße Verbindungsstück ist ein Quartzfiber, worüber das Subnetzwerk mit Energie versorgt wird und auf der linken Seite der Gravurmaschine befindet sich ein Importbus, um die Produkte aus der Maschine zu holen. Die Rückseite kann wahlweise mit dem roten oder dem blauen Netzwerk verbunden werden, um auch die Gravurmaschine mit Energie zu versorgen.

Die Speicherbusse müssen auf die Gegenstände ihrer jeweiligen Seiten eingestellt werden. Der obere auf die drei Schaltkreise, der seitliche auf Redstone und der untere auf gedrucktes Silizium.

Beispiel für eine Schablone

Die Schablonen mit den gespeicherten Processing Patterns werden in dem ME-Interface abgelegt, das Teil des blauen Netzwerks ist.

Werden nun die entsprechenden Crafting-Aufträge gegeben, werden die Ausgangsstoffe(Schaltkreis, Redstone und gedrucktes Silizium) von einem Interface(blau), in das Inventar des anderen Interfaces(rot) geschoben. Sie werden also vom Hauptnetzwerk in das Subnetzwerk übertragen. Aufgrund der Funktionsweise der Speicherbusse, die jeden neu in das Netzwerk kommenden Gegenstand, auf den sie programmiert sind, in ein angrenzendes Inventar ablegen, landen die Gegenstände genau im richtigen Feld der Gravurmaschine.

Um die Herstellung von Prozessoren vollständig zu automatisieren, werden fünf Gravurmaschinen benötigt, eine wie hier dargestellt, zur Herstellung der Prozessoren und jeweils eine pro Gravurdruck.

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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