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Minecraft VR

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VR ist die Abkürzung für virtuelle Realität, eine dreidimensionale, interaktive Umgebung, die scheinbar real ist, aber von einem Computer generiert wurde.

Dieses Konzept geht weit über die 3D-Darstellung mit 3D-Brillen hinaus, wie man sie auch im Menü/Optionen/Grafikeinstellungen aktivieren kann, denn bei der virtuellen Realität befindet man sich mitten in einem computergenerierten Raum und kann in alle Richtungen schauen.

Daneben gibt es noch die erweiterte Realität (Augmented Reality), bei der computergenerierte Objekte im realen Raum dargestellt werden.

Gear VR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware: Die Gear VR der Firma Samsung ist ein Gestell, in das man ein Samsung-Smartphone einsetzen kann, welches virtuelle Realität darstellt, indem es auf jedes Auge das selbe Bild aus einem anderen Blickwinkel projiziert.
  • Betriebssystem: Android.
  • Verfügbarkeit: für ca. 100 Euro seit November 2015.
  • Minecraft: Die normale Pocket Edition hat keine VR-Unterstützung. Die spezielle Gear VR Edition ist dagegen genau auf die Gear VR-Brille mit Samsung-Smartphones zugeschnitten.

HTC Vive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware: Die HTC Vive der Firmen HTC und Valve ist eine Brille, die über ein Kabel an einen Computer angeschlossen wird. Sie wurde zusammen mit dem Spieleportal Steam entwickelt, wo es mittlerweile viele speziell angepasste VR-Spiele gibt.
  • Betriebssystem: Je nach angeschlossenem Computer.
  • Verfügbarkeit: für ca. 900 Euro seit April 2016.
  • Minecraft: Für die Java Edition ist die Vivecraft-Mod gedacht, die speziell an die HTC Vive angepasst ist. Die Minecraft Windows 10 Edition hat keine VR-Unterstützung für die HTC Vive.

Oculus Rift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware: Die Oculus Rift der Firma Oculus VR ist ebenfalls eine Brille, die über ein Kabel an einen Computer angeschlossen wird.
  • Betriebssystem: Je nach angeschlossenem Computer.
  • Verfügbarkeit: für ca. 700 Euro seit Juli 2016 (nach anfänglichen Lieferengpässen).
  • Minecraft: Die Windows 10 Edition hat volle VR-Unterstützung für die Oculus Rift. Für die Java Edition muss man die Vivecraft-Mod installieren.

HoloLens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware: Die HoloLens von Microsoft ist ein kabelloser Computer, der wie eine Brille getragen wird. Sie spiegelt dem Benutzer Objekte im realen Raum vor (Augmented Reality).
  • Betriebssystem: Nur Windows 10.
  • Verfügbarkeit: Entwicklerversion aus den USA, noch mit zu kleinem Sichtfeld, für ca. 3200 Euro (inkl. Zoll) seit August 2016.
  • Minecraft: Die Windows 10 Edition wird eine volle VR-Unterstützung für die HoloLens bieten, wenn es soweit ist.

Google Cardboard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardware: Das Google Cardboard ist ein Pappgestell, in das man sein Smartphone klemmen kann.
  • Betriebssystem: Je nach Smartphone.
  • Verfügbarkeit: ab 10 Euro seit Juni 2014.
  • Minecraft: Die normale Pocket Edition hat keine VR-Unterstützung. Allerdings kann man mit der Freeware Splashtop Streamer oder der Software Trinus VR (Demoversion kostenlos, 5 Dollar für die Vollversion) die PC-Anzeige als VR-Doppelbild auf sein Smartphone übertragen. Damit kann man auf dem PC die Java Edition mit der Vivecraft-Mod installieren und als Headset ein Google Cardboard benutzen: so geht's. Die Qualität ist natürlich nicht so gut, wie bei den hochentwickelten VR-Brillen, aber man kann immerhin die virtuelle Realität für wenig Geld einmal ausprobieren.

Konsolen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • PlayStation: Im Oktober 2016 wurde die VR-Brille PlayStation VR für ca. 400 Euro veröffentlicht[1]. Dazu muss man noch eine PlayStation-Kamera für ca. 60 Euro kaufen. Allerdings hat die PlayStation-Version von Minecraft bislang noch keine VR-Unterstützung und kann daher nicht mit VR gespielt werden.
  • Xbox: Die Xbox 360 und die Xbox One werden keine VR-Unterstützung haben. Das Nachfolgemodell Xbox Scorpio mit voller VR-Unterstützung ist für Ende 2017 geplant[2].
  • Wii U: Bereits 1995 gab es von Nintendo den Virtual Boy, der allerdings nicht als Brille getragen wurde, sondern auf dem Tisch stand. Das Gerät scheiterte aus verschiedenen Gründen, unter anderem weil Eltern gesundheitliche Schäden befürchteten. Für Anfang 2017 ist mit der NX der Nachfolger der Wii U geplant, aber dieser wird keine VR-Unterstützung haben. Nintendo forscht an dem VR-Thema, möchte aber gesundheitliche Schäden ausschließen[3].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]