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Indev

Aus Minecraft Wiki
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Indev
Indev.png
Zeitraum

23. Dezember 2009 bis
23. Februar 2010

Anfangsversion

Indev 0.31 (23. Dezember 2009)

Letzte Version

Indev 0.32 (23. Februar 2010)

Kostenpflichtig?

Ja (9,95€)

Indev ist eine Weiterentwicklung von Survival Test und bedeutet "in development" (= Weiterentwicklung). Es ist also wie Survival Test der Überlebensmodus für Einzelspieler, der im Webbrowser gespielt werden konnte.

Beginnend mit Survival Test wurde das Spiel im Überlebensmodus kontinuierlich weiter entwickelt. Weil man aber nach der letzten Version Survival Test 0.30 lange hätte warten müssen, bis die nächste präsentable Version fertig gewesen wäre, wurden ab dem ab dem 23. Dezember 2009 unfertige Entwicklungsversionen als "indev" veröffentlicht, so wie es heute mit den Vollversionen auch gemacht wird.

Während dieser Phase hatte Notch völlig ungeplant die Idee zu endlosen Welten und schrieb das Programm entsprechend um[1]. Diesen nächsten Entwicklungsschritt, der Ende Februar 2010 begann, nannte er Infdev.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Minecraft-Webseite nach Veröffentlichung der Indev-Version
Eine normale Welt in Indev, die nicht mit dem Typ floating erstellt wurde

Größere Programmentwicklungen haben eine Alpha- und eine Beta-Phase: In der Alpha-Phase werden Möglichkeiten ausprobiert und teilweise wieder verworfen, bis ein tragfähiges Konzept erreicht ist, in der Beta-Phase wird dieses Konzept vollendet und ausgiebig getestet, meist unter Zuhilfenahme eines größeren Publikums, den Beta-Testern.

Auch Minecraft wurde so entwickelt[2]. In der Alpha-Phase hat Notch verschiedene Spielvarianten ausprobiert, die man anfangs unabhängig voneinander im Webbrowser spielen konnte: Die erste Variante war der leicht zu programmierende Kreativmodus (für Einzel- und Mehrspieler), die zweite der schwieriger zu programmierende Überlebensmodus, den Notch als den Haupt-Spielmodus vorgesehen hatte.

Ende 2009 schrieb er dann auf die Minecraft-Webseite: "Ich arbeite hart daran, das Spiel in die Beta-Phase zu bringen, daher wird es ab jetzt keine neuen Alpha-Versionen des Spiels mehr geben, bis ich Beta erreicht habe." Das gab viele Proteste der Fans. Um sie nicht zu enttäuschen, lenkte er ein[3]:

Oh, na gut! Hier ist die neueste Version zum Spielen!


Das ist jetzt in keinster Weise offiziell, aber Einige haben darum gebeten, dass Leute, die für das Spiel bezahlt haben, die Möglichkeit bekommen sollten, auch die neueste Version zu spielen, selbst wenn sie schrecklich fehlerhaft ist und ständig abstürzt.

Dem kann ich nur zustimmen. Sie sollten die Möglichkeit bekommen, auf eigenes Risiko.

Hier ist sie also:

http://www.minecraft.net/indev/

Bitte KEINE Fehler in dieser Version melden! Ich WEISS, dass da Fehler drin sind und ich WEISS, dass es viele sind. Es ist einfacher für mich, wenn die Fehlerreports an mich nur das offizielle Spiel betreffen.

So gab es also ab Dezember 2009 drei Versionen, die man spielen konnte:

  • Creative: Kreativmodus als Einzelspieler- und Mehrspielermodus (wurde später "Classic" genannt).
  • Survival Test: Überlebensmodus für Einzelspieler.
  • Indev: Weiterentwicklung des Überlebensmodus für Einzelspieler.

Mit dem Erscheinen von Alpha 1.0.0 Ende Juni 2010 wurden der Zwischenschritt "Indev" von der Webseite entfernt. Wer die URL direkt eingab, konnte es noch bis Mitte September 2010 spielen, dann wurde auch diese Möglichkeit entfernt.

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die Kreativmodus-Variante und Survival Test wurde auch Indev nur im Webbrowser gespielt. Als Client wurde im Webbrowser ein Java-Applet ausgeführt, die zugehörigen Java-Archive wurden unter %TEMP%\minecraft.net\Minecraft_sneakpeek\ gespeichert.

Den Server, auf dem sämtliche Einzelspielerwelten liefen, wurde von Notch verwaltet. Alles lief über minecraft.net. Auch die Mehrspielerserver (die es zu der Zeit nur im Kreativmodus gab) mussten sich mit minecraft.net verbinden, sodass Notch stets ablesen konnte, wie sich die Benutzung seines Spiels entwickelte.

Spielstände konnten in der Indev-Version anfangs nicht gespeichert werden. Notch plante schon länger, ein besseres Speicherformat zu verwenden. Weil er kein geeignetes finden konnte, entwickelte er schließlich selbst eines und nannte es NBT-Format. Die Indev-Version war genau für solche Experimente gedacht und so veröffentlichte er am 22. Januar 2010 ein neues Speicherformat, das Indev Level Format. Die Dateien hatten die Endung .mclevel im Gegensatz zu den bisherigen Speicherdateien mit der Endung .mine.

Am 21. Februar hatte er die Idee zu endlosen Welten, was aber ein komplettes Umschreiben des Programmes bedeuten würde. Er beendete die Arbeit an Indev, machte eine Kopie von dem Programm, nannte diese Infdev und arbeitete damit weiter.

Indev[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Start-Haus im Indev

Im Indev begann der Spieler im "Indev-Haus", welches auch als Spawnpunkt galt. Das Haus bestand aus 2 Fackeln, 119 Holzbretterblöcken und 49 Steinblöcken.

Neuerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielfiguren von Dock
Steve (Survival Test).png Rana.png Black Steve.png Beast Boy.png

Zu Weihnachten 2009 konnte man das Spiel nicht nur kaufen, wie sonst auch, sondern drei Wochen lang kostenlos verschenken[4]. In der Aktionszeit wurden 1436 Spiele verschenkt und 361 gekauft. Zusätzlich bekam Notch 67,78€ an Spenden. Er hat sich sehr über diesen Erfolg gefreut.

Im Januar 2010 registrierte sich der 100.000ste Spieler auf Minecraft.net[5]. Bezahlt hatten allerdings bisher nur ca. 5.000 Personen für das Spiel.

Schon länger wollte Notch das Format zum Speichern der Spielstände ändern, konnte aber keines finden, das seine Anforderungen erfüllte. So entwickelte er schließlich Ende Januar ein eigenes Named Binary Tag-Format und baute es in das Programm ein.

Anfang Februar trennte er sich wieder von seinem ersten Mitarbeiter Dock, der für die Grafik zuständig war[6]. Notch fand Docks Ideen für animierte Spielerfiguren und Kreaturen großartig, doch die technische Umsetzung dauerte ihm zu lange. Weil ihn das in der Weiterentwicklung des Spiels behinderte, beschloss er, fortan auf die Grafik zu verzichten und wieder zu seinem alten, blockigen Figurendesign zurückzukehren.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]