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Debug-Modus

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Die Welt im Debug-Modus: die Blockreihe beginnt außerhalb des Bildes rechts unten. Einen großen Teil nehmen die Feuervarianten ein (rechts), gefolgt von den Redstonekabelvarianten (links). Die vermeintliche Lücke in der Blockreihe links sind die kaum sichtbaren Stolperdrahtvarianten

Der Debug-Modus ist ein Welttyp, der alle Blöcke in allen Blockstadien zeigt. Er ist zum Testen von Blockmodellen, Blockstadien und Blocktexturen gedacht. Daher ist er nicht nur für die Entwickler von Mojang, sondern auch für Entwickler von Ressourcenpaketen nützlich.

Dieser Welttyp lässt sich nur durch Drücken von ⇧ Shift während dem Wechseln des Welttyps im Menü/Weltoptionen erreichen.

Eigenschaften[Bearbeiten]

  • Unabhängig davon, welchen Spielmodus man bei der Weltgenerierung einstellt, spawnt man immer im Zuschauermodus, in dem keinerlei Interaktion mit den Blöcken möglich ist.
  • Zur Identifikation eines Blockes dient die Taste F3. Wenn man den Block im Zentrum des Bildes hat, zeigt der Debug-Bildschirm rechts oben alle Blockinformationen an.
  • Außerhalb der dargestellten Blöcke ist die Welt leer.
  • Die Sonne scheint, aber sie bewegt sich nicht. Nur die Wolken bewegen sich. Möchte man die Blöcke in einem anderen Licht sehen, muss man den Befehl /time verwenden, um die Tageszeit zu ändern.
  • Als Biom für diese Welt ist "Ebene" eingestellt.
  • Mit dem Befehl /weather kann Regen oder Gewitter erzeugt werden, um auch diese Lichtverhätnisse zu testen.
  • Die Blöcke befinden sich in Ebene 70.

Mit dem Befehl /gamemode creative kann man in den Kreativmodus wechseln. Dies ist aber ausdrücklich nicht vorgesehen und sämtliche Probleme, die dabei entstehen, werden nicht als Fehler angesehen[1]. Im Kreativmodus gibt es folgende Effekte:

  • Im Kreativmodus erkennt man, dass Ebene 60 aus einer unsichtbaren Barriere besteht, sodass man nicht in die Leere stürzen kann.
  • Auch dann ist keine Veränderung des Blockzustands möglich, z.B. kann man keine Hebel umlegen.
  • Man kann Blöcke nicht zerstören, sieht aber die entsprechenden Partikel und hört das Abbaugeräusch.
  • Blöcke zu setzen ist nicht möglich (auch nicht per Befehl), daher kann die Interaktion zwischen Blöcken nicht getestet werden (z.B. Redstone-Signale).
  • Wenn man eine Nachtzeit einstellt, kann man sich in die halben Betten legen, jedoch wird dadurch die Nacht nicht übersprungen.
  • Inventare von z.B. Truhen werden angezeigt.
  • Notenblöcke kann man spielen.
  • Spawn-Eier funktionieren. Ebenso ist es möglich, Kreaturen durch Befehle in die Welt zu holen.
  • Der Netherportalblock funktioniert interessanterweise. Man landet in der Nether-Version dieser Welt, d.h. alle Blöcke schweben in einer Lava-Welt. Das Biom und vor allem das Licht ändern sich. Da man im dunklen Nether die Blöcke nicht erkennen kann, sollte man sich vorher die Position des Netherportals merken, denn diese Position hat es auch im Nether und nur so kommt man wieder zurück. Allerdings an einer weiter entfernten Position. Mit dem Befehl /tp 0 70 0 kommt man wieder zu den Blöcken.
  • Auch der Endportalblock funktioniert. Man landet in der Ende-Version dieser Welt, d.h. alle Blöcke schweben im Dämmerlicht. Außerdem erscheint der Enderdrache mit schwebenden Enderkristallen ohne Obsidiansäulen. Allerdings landet man unter den Barriereblöcken und muss sich durch sie hindurch nach oben teleportieren. Stirbt man im Ende, kommt man zurück zur Oberwelt-Version der Debug-Welt. Wenn man das Endportal erneut betritt, wird der Epilog abgespielt.

Orientierung[Bearbeiten]

Das Zentrum der Welt liegt bei 0/0

Vom Zentrum der Welt aus (Koordinaten X=0 und Z=0) werden - jeweils mit einem Block Abstand - in positive Z-Richtung alle Blöcke aufgereiht. Es beginnt an der Position (1/1) mit Luft, gefolgt von Stein und seinen Varianten Granit, Diorit und Andesit etc. Jeder Block ist immer mit all seinen Blockzuständen aufgeführt.

Eine Sortierung ist allerdings nicht nachvollziehbar. Teilweise kann man eine chronologische Sortierung erkennen, aber diese ist nicht konsequent durchgeführt. Blockvarianten (früher durch Metadaten abgebildet), stehen zusammen, auch wenn das chronologisch nicht stimmt und es keine Metadaten mehr gibt. Trotz dieser Abweichungen kann, um einen bestimmten Block schnell zu finden, die chronologische Auflistung unter Block#ID-Namen helfen, weil man dort die Texturen der Nachbarblöcke zur leichteren Auffindung sehen kann. Die exakte Reihenfolge steht in der Blockliste des Datengenerators. In dieser Datei sucht man nach dem gewünschten ID-Namen und kann dann die ID-Namen der Nachbarblöcke ablesen.

Die Welt wird stets quadratisch angelegt, sodass sie immmer ungefähr gleich viele Reihen und Spalten aufweist. Da jede Reihe bei Z-Koordinate 1 beginnt, kann man die Blöcke nicht in ununterbrochener Folge abfliegen.

Galerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]