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Benutzer:Erlkoenig1235/Mod/Applied Energistics 2

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ME-Netzwerke[Bearbeiten]

Ein ME-Netzwerk besteht aus den verschiedenen, oben beschriebenen Elementen. Eine einzelne ME-Truhe mit einer Speicherzelle stellt das kleinstmögliche Netzwerk dar. Sie hat eine eigene Konsole, worüber Gegenstände ein- oder ausgelagert werden können. Das Netzwerk muss stets mit Energie versorgt werden, andererseits verliert man den Zugang auf alle gespeicherten Gegenstände. Diese bleiben aber im System erhalten und sind nach Wiederherstellen der Stromversorgung wieder verfügbar.

Channel[Bearbeiten]

Jedes Gerät im Netzwerk, das Gegenstände übertragen kann, benötigt einen Channel. Ein Netzwerk ohne ME-Controller wird Ad-Hoc-Netz genannt. Ein solches kann nicht mehr als 8 gegenstandsübertragende Geräte beinhalten, sonst fällt es komplett aus.

Mit einem ME-Controller ist die maximal erreichbare Channelzahl quasi unbegrenzt, aber die Größe der Kabel macht diese Einschränkung dennoch zu einer der Herausforderungen von Applied Energistics 2. Ist in einem Netzwerk mit ME-Controller die maximale Channelzahl eines Kabels überschritten, sind die Geräte an diesem Kabel, welche den weitesten Weg zum ME-Controller haben, ohne Channel. Sind in einem Kabel, das nur noch einen Channel frei hat, zwei Geräte gleichweit entfernt, bekommt das Gerät den Channel, welches zuerst angeschlossen wurde. Gibt es mehrere Wege zu einem Gerät, wird immer der kürzere mit einem Channel belegt. Führen zwei gleich lange Leitungen zu einem Gerät, wird die Leitung mit einem Channel belegt, welche zuerst an den ME Controller angeschlossen wurde. Sollte diese, zuerst angeschlossene Leitung, bereits die maximale Channelzahl erreicht haben, ist das Gerät ohne Channel. Um es dennoch in diesem Aufbau verwenden zu können, muss die Verbindung der beiden gleich langen Leitungen zum ME-Contrroller unterbrochen werden und die Leitung zuerst angeschlossen werden, welche noch Channel zur Verfügung hat.

Auto-Crafting[Bearbeiten]

Ein ME-Netzwerk kann gespeicherte Rezepte auf Knopfdruck ausführen. Dies können Crafting-Rezepte sein oder Rezepte für andere Verfahren, wie etwa das Schmelzen von Erzen in einem Ofen.

Fertigungsprozessoren[Bearbeiten]

Um ein Rezept ausführen zu können, wird ein Fertigunsprozessor benötigt. Dieser ist eine Multiblockstruktur, welche aus einem oder mehreren Fertigungsspeichern beliebiger Größe besteht, außerdem können Co-Prozessoren und ein Craftingmonitor angefügt werden. Ein Fertigungsprozessor muss immer eine viereckige Form haben.

Die Ausgangsstoffe eines Crafting-Auftrags, werden in einem Fertigungsprozessor zwischengespeichert und von dort aus auf die entsprechenden ME-Interfaces verteilt. Die Größe des Fertigungsspeichers bestimmt hierbei, wieviele Ausgangsstoffe zwischengespeichert werden können, also wie groß ein Crafting-Auftrag maximal sein kann.

Mit einem Co-Prozessor können mehrere ME-Interfaces, die das Gleiche Rezept gespeichert haben, gleichzeitig bedient werden. So kann die Geschwindigkeit des Prozesses enorm erhöht werden, da in mehreren Maschinen gleichzeitig verarbeitet werden kann. Außerdem ermöglicht ein Co-Prozessor die schnellere Verteilung der Ausgangsstoffe zu dem/den ME-Interfaces. Bearbeitet eine Maschine die ihr gegebenen Gegenstände schneller, als das Interface sie liefert, lohnt sich ein Co-Prozessor.

An dem Craftingmonitor wird das Produkt des aktuell im Fertigungsprozessor laufenden Prozesses angezeigt.

Ein ME-Netzwerk kann mehrere Fertigungsprozessoren beliebiger Größe enthalten.

Menü der Schablonenkonsole

Crafting-Rezepte[Bearbeiten]

Um ein Crafting-Rezept auf eine leere Schablone zu schreiben, muss die ME-Schablonenkonsole im Modus "Fertigungsschablone" sein. Nun muss das Rezept im linken Feld richtig angeordnet werden. Das entsprechende Produkt erscheint automatisch auf der rechten Seite. Mit einem Klick auf den Pfeil auf der ganz rechten Seite, wird die Schablone beschrieben. Die Beschreibung kann durch Drücken von Shift und der rechten Maustaste rückgängig gemacht werden, während die Schablone in der Hand gehalten wird.

Um das programmierte Rezept verwenden zu können muss es in einem ME-Interface abgelegt werden, welches an einen Molekularassembler angeschlossen ist. Nun kann das Rezept über eine angeschlossene Konsole ausgeführt werden.

Um ein Processing Pattern (dieser Begriff wurde in der Mod nicht ins Deutsche übersetzt) auf eine Schablone zu schreiben, muss die Schablonenkonsole im Modus "Processing Pattern" sein. Anders als im Modus "Fertigungsschablone", müssen hier auch alle Produkte manuell und in richtiger Anzahl auf der rechten Seite angegeben werden. Eine Schablone mit einem Processing Pattern muss in einem Interface abgelegt werden, das an einen Block grenzt, der ein Inventar hat. Wird nun in einer Konsole ein Fertigungsauftrag gegeben, werden die definierten Ausgangsstoffe in richtiger Anzahl, über das Interface, in das Inventar des angrenzenden Blocks gegeben. Ist das Interface bspw. an eine Seite eines Ofens angeschlossen und es wird der Auftrag gegeben 10 Eisenbarren herzustellen, werden 10 Eisenerz in den Ofen gegeben. Der Vorgang gilt als beendet, wenn die 10 Eisenbarren im ME-System angekommen sind. Hierfür kann ein ME-Importbus am Ofen angebracht werden.

Zu beachten ist, dass viele Blöcke nicht an jeder Seite alle Arten von Gegenständen annehmen. So kann bspw. in einen Ofen von der Unterseite aus nur Brennstoff zugegeben werden. Wäre das ME-Interface aus dem oberen Beispiel an der Unterseite angebracht, könnte der Vorgang nicht ausgeführt werden. In so einem Fall muss der Fertigungsauftrag manuell im Menü des bearbeitenden Fertigungsprozessors abgebrochen werden. Dieses kann durch Rechtsklick auf ein Element des Prozessors oder durch Klicken auf das rechte obere Symbol in einer der Konsolen erreicht werden.

Automatisierung einer Gravurmaschine

Automatisierung von Geräten mit mehreren Eingangsseiten[Bearbeiten]

Verarbeitet ein Gerät unterschiedliche Gegenstände miteinander, welche über verschiedene Seiten zugegeben werden müssen, kann es nicht mit einem einfachen ME-Interface automatisiert werden.

Beim Drucken von Prozessoren nimmt die Gravurmaschine beispielsweise an der Oberseite Schaltkreise, an der einer der Seiten oder der Rückseite Redstone und an der Unterseite gedrucktes Silizium an. Um dies zu automatisieren muss die Gravurmaschine, wie im Bild rechts zu sehen, in ein Subnetzwerk(rot) ausgelagert werden.

An der oberen, rechten und unteren Seite sind Speicherbusse angebracht. Am unteren Bildrand sind zwei ME-Interfaces zu sehen, welche das Subnetzwerk vom Hauptnetzwerk(cyan) trennt. Das weiße Verbindungsstück ist ein Quartzfiber, worüber das Subnetzwerk mit Energie versorgt wird und auf der linken Seite der Gravurmaschine befindet sich ein Importbus, um die Produkte aus der Maschine zu holen. Die Rückseite kann wahlweise mit dem roten oder dem blauen Netzwerk verbunden werden, um auch die Gravurmaschine mit Energie zu versorgen.

Die Speicherbusse müssen auf die Gegenstände ihrer jeweiligen Seiten eingestellt werden. Der obere auf die drei Schaltkreise, der seitliche auf Redstone und der untere auf gedrucktes Silizium.

Die Schablonen mit den gespeicherten Processing Patterns werden in dem ME-Interface abgelegt, das Teil des blauen Netzwerks ist.

Werden nun die entsprechenden Crafting-Aufträge gegeben, werden die Ausgangsstoffe von einem Interface(blau), in das Inventar des anderen Interfaces(rot) geschoben. Sie werden also vom Hauptnetzwerk in das Subnetzwerk übertragen. Aufgrund der Funktionsweise der Speicherbusse, die jeden, neu in das Netzwerk kommenden, Gegenstand in ein angrenzendes Inventar ablegen(sofern sie auf diesen Gegenstand programmiert sind), landen die Gegenstände genau im richtigen Feld der Gravurmaschine.

Um die Herstellung von Prozessoren vollständig zu automatisieren, werden fünf Gravurmaschinen benötigt, eine wie hier dargestellt, zur Herstellung der Prozessoren und jeweils eine pro Gravurdruck.

Links[Bearbeiten]

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