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Befehl/gamerule

Aus Minecraft Wiki
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Nutzbarkeit

 Spieler

nein

 Cheat

ja

 Server

ja

 Befehlsblock

ja

/gamerule ändert eine Grundeinstellung der Welt.

Syntax[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

/gamerule <Regelname> [<Wert>]

  • Als Regelname sind folgende Eingaben möglich. Wird Regelname weggelassen, werden alle Regelnamen angezeigt:
announceAdvancements Ausgabe von Fortschritten in der Chat-Leiste ein/aus. Standard = true. Bei false werden errungene Fortschritte nicht im Chat für alle Spieler sichtbar angekündigt.
commandBlockOutput Befehlsblock-Ausgabe ein/aus. Standard = true. Bei false werden die Ergebnismeldungen von aktivierten Befehlsblöcken nicht mehr in der Chat-Konsole der Spieler angezeigt und nicht mehr als "[CHAT]" in die Protokolldateien von Client und Server geschrieben. Ausnahme: Von Befehlsblöcken ausgeführte Chat-Befehle (z.B. /say) werden weiterhin mit Anzeige und Protokollierung ausgeführt. Beispiel: in der Einstellung true gibt der im Befehlsblock ausgeführte Befehl /time set day im Chat die Ergebnismeldung "[@: Zeit auf 1000 gesetzt]" aus und schreibt ins Protokoll "[CHAT] [@: Zeit auf 1000 gesetzt]", bei false nicht. Siehe auch logAdminCommands und sendCommandFeedback.
disableElytraMovementCheck Beim Gleiten mit den Elytren kann man durch bestimmte Flugbewegungen plötzliche Bewegungsänderungen erzeugen, die die Cheating-Prüfung des Servers nicht von echtem Cheating (Fly-Hack) unterscheiden kann, sodass die Warnung erzeugt wird: [Server] Server thread/WARN: <Spielername> moved too quickly! (siehe Fehler MC-90062). Server-Plugins, die auf diese Warnung reagieren, würden den Spieler dann automatisch vom Server werfen, obwohl er nur mit den Elytren geflogen ist. Um dies zu unterbinden, kann die Cheating-Prüfung für die Elytren ausgeschaltet werden.
doDaylightCycle Tag-Nacht-Rhythmus ein/aus. Standard = true. Bei false stoppt der Rhythmus sofort, bei true läuft er weiter. Das beeinflusst nur das Wandern von Sonne und Mond. Die Game Ticks laufen unverändert weiter.
doEntityDrops Droppen von Gegenständen beim Zerstören von leblosen Objekten ein/aus. Standard = true. Bei false droppen leblose Objekte (Loren, Boote, Rahmen, Bilder, fallender Sand oder Kies) keine Gegenstände mehr. Werfer oder Spender funktionieren aber weiterhin.
doFireTick Ausbreitung von Feuer ein/aus. Standard = true. Bei false brennt ein Feuer ewig und breitet sich nicht weiter aus.
doLimitedCrafting Crafting ein/aus. Standard = false. Bei true kann man Rezepte nur dann craften, wenn es die Fortschritte ermöglichen.
doMobLoot Droppen von Gegenständen durch Kreaturen ein/aus. Standard = true. Bei false droppen weder Monster noch Tiere Gegenstände. Welche Gegenstände das sind, kann der Drop-Liste entnommen werden. Erfahrungskugeln werden dann auch nicht mehr gedroppt.
doMobSpawning Spawnen von Kreaturen ein/aus. Standard = true. Bei false spawnen Kreaturen nicht mehr natürlich. Bereits vorhandene Kreaturen bleiben beim Umschalten der Regel erhalten, sie verschwinden nicht. Mit Spawn-Eiern können Kreaturen auch bei ausgeschalteter Regel weiterhin erzeugt werden. Auch Monsterspawner in Verliesen funktionieren weiterhin. Damit Monster grundsätzlich erscheinen, darf der Schwierigkeitsgrad nicht "friedlich" sein. Das Nicht-Spawnen von Tieren kann man testen, indem man mit dem Befehl /kill @e[type=!player] alle Kreaturen tötet und prüft, ob danach neue Tiere spawnen.
doTileDrops Droppen von Gegenständen beim Blockabbau ein/aus. Standard = true. Bei false droppen Blöcke - wie im Kreativmodus - beim Abbau keine Gegenstände mehr. Weder Erz, noch Holz, noch Weizen etc. Nur Erfahrungskugeln werden z.B. beim Abbau von Kohle gedroppt.
doWeatherCycle Wetter ein/aus. Standard = true. Bei false stoppt der Rhythmus sofort, bei true läuft er weiter.
gameLoopFunction Standard = -. Legt eine Funktion fest, die in jedem Tick einmal aufgerufen wird. Siehe Befehl /function
keepInventory Das eigene Inventar bleibt nach dem Tod erhalten ein/aus. Standard = false. Bei true bleibt das Inventar komplett erhalten - auch wenn man in Lava fällt.
logAdminCommands Protokollieren von Befehl-Ergebnismeldungen ein/aus. Standard = true. Wird die Regel auf false gesetzt, werden die Ergebnismeldungen von Befehlen nicht mehr in die Protokolldateien von Client und Server geschrieben (Client siehe .minecraft/logs, Server siehe Unterordner logs im Serverordner). Chat-Ausgaben ("[CHAT]") und Chat-Befehle werden weiterhin ausgegeben. Beispiel: Der Spieler oyo123 aktiviert einen Befehlsblock mit dem Befehl /time set night und gibt im Chat zwei Befehle ein: /time set day und /say huhu. Bei der Einstellung true steht in der Protokolldatei:
 [11:26:30] [Server thread/INFO]: [@: Zeit auf 13000 gesetzt]             <=== Ergebnismeldung
 [11:26:30] [Client thread/INFO]: [CHAT] Zeit auf 13000 gesetzt
 [11:26:36] [Server thread/INFO]: [oyo123: Zeit auf 1000 gesetzt]         <=== Ergebnismeldung
 [11:26:36] [Client thread/INFO]: [CHAT] Zeit auf 1000 gesetzt
 [11:26:40] [Server thread/INFO]: [oyo123] huhu                           <=== Chat
 [11:26:40] [Client thread/INFO]: [CHAT] [oyo123] huhu

Bei der Einstellung false steht in der Protokolldatei:

 [11:26:30] [Client thread/INFO]: [CHAT] Zeit auf 13000 gesetzt
 [11:26:36] [Client thread/INFO]: [CHAT] Zeit auf 1000 gesetzt
 [11:26:40] [Server thread/INFO]: [oyo123] huhu
 [11:26:40] [Client thread/INFO]: [CHAT] [oyo123] huhu

Siehe auch commandBlockOutput und sendCommandFeedback.

maxCommandChainLength Standard = 65536. Wird die Anzahl auf 0 gesetzt oder negativ, kann kein Ketten-Befehlsblock mehr Befehle ausführen. Jeder andere Wert sorgt dafür das nur diese Anzahl an Ketten-Befehlsblöcken in einer Kette aktiviert werden können.
maxEntityCramming Standard = 24. Wird die Anzahl auf 0 gesetzt, so wird die Spielregel deaktiviert. Berühren sich mehr als 24 Kreaturen erstickt die 25. Kreatur.
mobGriefing Zerstörungen durch Monster ein/aus. Standard = true. Bei false explodieren Creeper, sprengen aber keine Blöcke mehr. (Stationäre Objekte wie Rahmen oder Gemälde werden – wie alle anderen Objekte – zerstört.) Endermen nehmen keine Blöcke mehr auf und Dorfbewohner keine Gegenstände. Zombies schlagen nicht mehr an Türen (und zerbrechen sie auch nicht im Schwierigkeitsgrad "schwer"). Wither töten Lebewesen, und Ghasts schleudern Feuerbälle, aber beide zerstören dadurch keine Blöcke. Der Enderdrache zerstört keine Blöcke beim Fliegen.
naturalRegeneration Regenerierung der Gesundheit ein/aus. Standard = true. Bei false regeneriert sich die Gesundheit nicht mehr, trotz Nahrungsaufnahme. Nur mit Statuseffekten kann die Gesundheit noch aufgefüllt werden.
randomTickSpeed Häufigkeit von zufälligen Ereignissen. Standard = 3. Minecraft ist ein Tick-basiertes Spiel, d. h. auch wenn der Spieler still steht, läuft das Spiel mit jedem Tick (= 1/20 Sekunde) weiter, was man z.B. an der Bewegung von Kreaturen sieht. Die Welt ist um den Spieler herum ständig in Bewegung: In einem Umkreis von 15 Chunks um jeden Spieler werden in jeder Chunk-Sektion (16 x 16 x 16 = 4096 Blöcke) standardmäßig 3 Positionen zufällig ausgewählt und erhalten einen Anstoß (Block Tick). Luft und die meisten Blöcke ignorieren diesen Anstoß, aber einige nutzen ihn für eine spontane Aktion: Pflanzen wachsen oder sterben ab, Feuer geht aus, Eis schmilzt, Laub fällt ab, Ackerboden wird nass, Erde wird zum Grasblock etc. Wird der Wert erhöht, passieren alle diese Ereignisse schneller, weil mehr Positionen einen Anstoß erhalten, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein bestimmter Block getroffen wird. Der Wert 1000 bedeutet, dass pro Tick 1000 zufällige Positionen in einer Chunk-Sektion einen Anstoß erhalten. Der Wert 4096 bedeutet aber nicht, dass jede Position einen Anstoß erhält, denn die Positionen werden ja zufällig ausgewählt. Zu hohe Werte bewirken möglicherweise, dass der Rechner überlastet wird und kein Effekt zu sehen ist. Wird der Wert auf 0 gesetzt, erhält keine Position mehr einen Anstoß, d. h. diese zufälligen Ereignisse finden nicht mehr statt. Wird der Wert weggelassen, wird die aktuelle Einstellung angezeigt. Statt einer Zahl kann auch ein Wort als Wert angegeben werden (z.B. true oder false), was aber sinnlos ist. Die Wirkung des aktuellen Wertes ist bei zerfallendem Laub besonders anschaulich zu sehen (dazu bei einem Baum zuvor alles Holz entfernen).
reducedDebugInfo Reduzierte Anzeige im Debug-Bildschirm ein/aus. Standard = false. Bei true werden die meisten Informationen zur Orientierung und zur Analyse der Umgebung für die Welt im Debug-Bildschirm deaktiviert. Die Einstellung "false" hat keine Wirkung, wenn die Deaktivierung bereits über das Menü/Optionen/Chateinstellungen vorgenommen wurde.
sendCommandFeedback Chatbefehl-Ausgabe ein/aus. Standard = true. Bei false werden die Ergebnismeldungen von in der Chat-Konsole eingegebenen Befehlen nicht mehr angezeigt und nicht mehr als "[CHAT]" in die Protokolldateien von Client und Server geschrieben. Ausnahme: Chat-Befehle (z.B. /say) werden weiterhin mit Anzeige und Protokollierung ausgeführt. Beispiel: in der Einstellung true gibt der in der Chat-Konsole eingegebene Befehl /time set day die Ergebnismeldung "Zeit auf 1000 gesetzt" aus und schreibt ins Protokoll "[CHAT] [Zeit auf 1000 gesetzt]", bei false nicht. Siehe auch commandBlockOutput und logAdminCommands.
showDeathMessages Sichtbarkeit von Todesmeldungen im Chat ein/aus. Standard = true. Bei false werden keine Todesmeldungen im Chat angezeigt.
spawnRadius Gibt den Radius an, in dem man um den Welt-Spawnpunkt erscheint. Standard = 10.
spectatorsGenerateChunks Gibt an, ob Spieler im Zuschauermodus neue Chunks generieren. Bei false fliegt der Spieler dann in ungeladene Chunks. Standard = true, Ausnahme: Hardcore-Modus
Freitext Punktestand für die Anzeigetafel. Als Freitext kann ein beliebiges Wort eingegeben werden. Die so definierte Pseudo-Grundeinstellung wird vom Befehl /stats verwendet, um den Punktestand eines oder mehrerer Spieler zu verändern. Es können beliebig viele Pseudo-Grundeinstellungen eingegeben werden. Der Wert einer einmal eingegebenen Pseudo-Grundeinstellung kann verändert, aber sie kann nicht mehr gelöscht werden. Allerdings scheint dieses umständliche Verfahren überflüssig zu sein, weil man dasselbe Ergebnis auch einfacher erreichen kann (siehe Befehl /stats).
  • Als Wert sind nur die Eingaben true (ein) oder false (aus) bzw. bei maxEntityCramming, randomTickSpeed, spawnRadius und Freitext eine Zahl möglich. Wird Wert weggelassen, wird die aktuelle Einstellung angezeigt. Im Befehlsblock muss der Wert immer angegeben werden.

Zur Eingabe eines Befehls siehe Befehl#Eingabe.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

/gamerule doDaylightCycle
  zeigt an, ob der Tag-Nacht-Rhythmus ein- oder ausgeschaltet ist.
/gamerule doFireTick false
  schaltet die Ausbreitung von Feuer aus.
/gamerule randomTickSpeed 30
  verzehnfacht die Geschwindigkeit von zufälligen Ereignissen.
/gamerule Schatzkammer-23-erreicht 1
  wenn diese Pseudo-Grundeinstellung gesetzt ist, kann z.B. mit dem Befehl /stats block ~ ~2 ~ set QueryResult @p Kammer23 ein Befehlsblock, der sich zwei Blöcke höher befindet, veranlasst werden, das Ergebnis von dem in ihm gespeicherten Befehl /gamerule Schatzkammer-23-erreicht (das Ergebnis dieses Befehls wäre die 1) in den Punktestand "Kammer23" des nächstgelegenen Spielers (@p) zu schreiben. Ausführliches Beispiel und einfachere Alternative siehe Befehl /stats.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]