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Anleitungen/Der zweite Tag

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Der erste Tag und die erste Nacht sind vorüber (siehe Der erste Tag). Man sollte jetzt einen kleinen Unterschlupf haben, in dem eine Werkbank, ein Ofen und eventuell eine Truhe stehen, Stämme, Stein, Fackeln und mindestens jeweils ein Steinschwert, Steinspitzhacke, Steinaxt und Steinschaufel im Inventar haben.

Nahrung[Bearbeiten]

Grundsätzlich sollte man von jeder Tierart wenigstens zwei übrig lassen, damit man sie später züchten kann. Wobei die Welt groß ist und man dadurch praktisch unendlich viele Tiere finden kann, wenn man weit genug läuft.

Man hat auch die Möglichkeit, zu angeln. Dafür braucht man drei Stöcke und zwei Fäden, welche man durch das Töten von Spinnen bekommt.

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Angel Stock +
Faden


Grid Layout Pfeil (klein).png


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Hierbei liegt die Schwierigkeit einerseits im Auffinden von Spinnen, außerdem ist das Angeln relativ zeitaufwendig und damit nicht jedermanns Sache. Man kann so aber größere Mengen rohe Fische fangen und im Ofen braten und hat damit fürs Erste ausgesorgt, bis man eine Weizenfarm am Laufen hat.

In den weiteren Tagen ist die einfachste Nahrungmethode das Craften von Brot. Dafür braucht man aber große Weizenfelder mit über 100 Pflanzen. Effektiver ist es daher, mit dem Weizen Kühe oder wenigstens Schafe zu vermehren und dann zu schlachten. Sind jedoch einmal Kartoffeln vorhanden sind diese im gebratenen Zustand auch sehr gut zum Essen geeignet. Sollte man irgendwie das Glück haben, bereits zu Beginn an Melonenkerne zu kommen, beispielsweise durch Melonenfelder im Dschungel, wären diese das Nonplusultra. Eine Melonenscheibe erzeugt zwar nur 2 (Hunger.svg) und 1,2 Sättigung, aber weniger als 10 Pflanzen reichen bereits zur Versorgung eines Spielers, weil eine Melone 4-7 Scheiben ergibt, während man 3 Weizen für ein Brot braucht. Auch Kürbiskuchen ist nicht zu verachten, da man mit etwas Glück auf Kürbisse, Zuckerrohr und Hühner trifft, wobei man letztere nicht einmal schlachten muss. Auf alle diese Weisen kann eine dauerhafte Nahrungsproduktion gewährleistet werden.

Schweinefleisch und Pilzsuppe sind sehr ergiebig, aber man kann nicht so schnell so große Mengen produzieren wie mit den anderen Methoden. Es ist daher effektiver, sie als endliche Ressource direkt zu nutzen, nicht zu verschwenden und sich bald auf eine andere Nahrungsquelle zu fokussieren.

Werkzeug und Baumaterial[Bearbeiten]

Um ein richtiges Haus zu errichten, benötigt man Baumaterial, z. B. Bruchstein, welches man durch Abbauen von Stein erhält. Man kann auch Holzbretter, Sandstein oder Erde benutzen, die zwar nicht alle so reich zur Verfügung stehen wie Stein, dafür aber schneller gewonnen werden.

Für alle Baumaterialien gilt, dass man Werkzeug braucht, um sie schnell abzubauen. Generell verwendet man dazu nichts Geringeres als Steinwerkzeuge, besser Eisenwerkzeuge, wenn man genügend Eisen hat. Steinwerkzeuge kann man leicht an jedem Ort herstellen, man braucht dazu nur einen Vorrat an Holzbrettern (für Stöcke) und Bruchstein in seinem Inventar. Mit den Holzbrettern kann man auch überall eine neue Werkbank herstellen. Wenn man in den Tiefen der Welt gräbt, sollte man immer einen Stapel Stämme und Kohle dabei haben, dadurch kann man jederzeit alles herstellen, was man braucht, von einer Fackel bis zur Steinspitzhacke. Das einzige Holzwerkzeug, das man überhaupt jemals braucht, ist die Holzspitzhacke, mit der man die ersten Bruchsteine abbaut.

Erde ist in großen Mengen verfügbar und erhält an der Erdoberfläche einen Überzug aus Gras. Es wachsen auch fast alle Pflanzen auf ihr, was zahllose Dekorationsmöglichkeiten bietet. Sie ist allerdings besonders empfindlich gegenüber Creeperexplosionen, außerdem kann man keine Stufen oder Treppen daraus herstellen. Mit einer Schaufel kann man Erde sehr schnell abbauen, daher kann man Baugerüste am effizientesten aus Erdblöcken bauen und wieder entfernen.

Bruchstein gewinnt man mit einer Spitzhacke aus Felsen oder Bruchsteinblöcken. Bruchstein kann man mit einem Ofen wieder in normalen Stein umwandeln, welcher wie eine Felswand aussieht. Man kann diesen anschließend in Steinziegel oder in Steinstufen weiterverarbeiten. Das Brennen im Ofen nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch, weswegen man mehrere Öfen parallel betreiben sollte und außerdem nicht am ersten Tag schon statt einer Erdhöhle entsprechende Gebäude errichten kann.

Stämme und Holzbretter sind neben Steinziegeln und -Stufen ein sehr dekoratives Baumaterial. Es gibt verschiedene Holzarten, die unterschiedliche Farben aufweisen und auch kombiniert verbaut werden können. Stämme findet man nur in manchen Biomen im Überfluss, während unter der Erde praktisch unendlich viel Stein abgebaut werden kann. Außerdem ist Holz brennbar, weshalb man besonders in Holzhäusern niemals mit einem Feuerzeug in der Hand herumlaufen sollte.

Ton ermöglicht die sehr aufwendige Herstellung von Ziegelsteinen. Man findet Ton an Gewässern, besonders am Grund eines Sumpfes, und baut ihn mit einer Schaufel ab. Ton ist leider zu selten, um sehr große Gebäude aus Ziegelsteinen zu bauen und der Abbau unter Wasser ist mitunter kompliziert. Außerdem gilt hier besonders, dass das Brennen der Ziegel sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, weil ein einziger Ziegelstein aus vier separat gebrannten Ziegeln hergestellt wird. In den Tafelbergen kommt außerdem Keramik in verschiedenen Farben vor, der sich gut für den dekorativen Hausbau eignet.

Aus Sand kann man Sandstein herstellen, sowie im Ofen Glas. Sand findet man an Stränden und in Wüstenbiomen in großen Mengen, roten Sand in den Tafelbergen, und baut ihn am besten mit einer Schaufel ab. In der Wüste und in den Tafelbergen findet man unter dem Sand außerdem eine Schicht natürlich generierten Sandstein, den man mit einer Spitzhacke abbaut. Man könnte die Wände auch direkt mit Sand bauen, allerdings fällt Sand wie auch Kies zu Boden, wenn er keine Auflage hat.

Bett[Bearbeiten]

Erstrebenswert ist auch die Herstellung eines Bettes. Mittels eines Bettes kann man die Nacht überspringen, was besonders bei den ersten Nächten sehr nützlich sein kann. Wenn man ein Bett hat, muss man es nachts nur noch rechtsklicken. Dann legt man sich automatisch ins Bett und wacht nach kurzer Zeit am nächsten Morgen auf. Mutige platzieren Betten auch gern mal in offener Fläche und schlafen darin. Solange beim Schlafengehen keine Monster in der Nähe sind, funktioniert das ebenfalls.

Ein Bett ist ausgesprochen nützlich, weil man damit die Nacht überspringen und tagsüber weiterbauen kann, ohne von Monstern gestört zu werden. Allerdings verzichtet man damit auf die Beute der ansonsten getöteten Monster.

Das eigentliche Problem ist, dass man drei Blöcke Wolle benötigt, um ein Bett herzustellen. Dazu muss man mit etwas Glück ein paar Schafe finden. Diese kann man töten; die Schafe stattdessen zu scheren, wäre aber sehr viel besser - dafür braucht man zwei Eisenbarren für die Herstellung einer Schere. Eisen findet man an der Oberfläche und relativ leicht im Felsen dicht unter dem Erdboden, wenn man etwas gräbt. Man braucht es auch für einen Wassereimer, der beim Anlegen einer Weizenfarm hilfreich sein kann und später auch zum Abkühlen von Lava benötigt wird.

Weiße Wolle kann man auch aus Spinnenfäden herstellen, wobei man für einen Block vier Fäden benötigt. Zwar wird man kaum in der ersten Nacht genügend Fäden für ein Bett sammeln können, gegebenenfalls allerdings den fehlenden letzten Block aus den erbeuteten Fäden craften müssen, wenn man durch das Töten von Schafen nur zwei Wollblöcke bekommen hat.

Hier das Rezept für ein Bett:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Bett Wolle +
Holzbretter



Grid Layout Pfeil (klein).png

Statt Weißer Wolle geht auch jede andere Wolle. Man kann Wolle beliebiger Farbe mischen, die Farbe des Bettes wird aber durch die Zutaten in keiner Weise verändert.

Bauen[Bearbeiten]

Sobald man mit Nahrung ausreichend versorgt ist, beginnt man mit dem Bau des neuen Unterschlupfs bzw. seiner Basis. Es kann eine größere Reise nötig sein, um einen geeigneten Platz zu finden. Dabei sollte man aber nicht seinen Startpunkt aus den Augen verlieren bzw. schnell zu diesem zurückkehren können (ohne zu sterben). Auch später sollte man den Weg von der Basis zum Startpunkt und umgekehrt finden können.

Besonders wichtig ist, dass die Basis überhaupt leicht (wieder)gefunden werden kann. Dazu muss die Basis selbst aber kein gigantischer beleuchteter Turm sein; markante Gebäude oder Landschaftsformationen in dessen Umgebung reichen und sind ohnehin besser, da die Sichtweite begrenzt ist. Der Fantasie sind im Folgenden keine Grenzen gesetzt, die Basis kann eine mittelalterliche Burg sein, ein Wüstentempel aus Sandstein, ein gewaltiger Baum oder eine unterirdische Höhle. Einzige Einschränkung ist, dass man sie sehr gut ausleuchten muss, damit in ihr keine Monster spawnen, allen voran keine Creeper.

Der neue Unterschlupf mit Bett sollte möglichst zentral liegen. Von dort ausgehend sollte man schnell zu seinen Farmen und in sein Bergwerk gelangen, oder auf die Flächen, auf denen man Monster jagt. Wenn man ein Bett einmal benutzt hat, kehrt man dorthin zurück wenn man stirbt, solange man kein anderes Bett benutzt oder es zerstört wird. Man sollte dann auch schnell dort hin zurückkehren können, wo man gerade gestorben ist. Der neue Unterschlupf muss deswegen nicht spartanisch sein. Er kann riesig und verziert sein, solange er monstersicher ist.

Die erste Technik[Bearbeiten]

Als Technik werden in diesem Wiki Mechanismen mit und ohne Redstone bezeichnet. Einer der einfachsten Mechanismen ist ein Türschließer.

Dabei handelt es sich einfach um eine Holztür und eine Druckplatte auf der Innenseite, ggf. auch eine Eisentür, wobei letztere zusätzlich einen Öffnungsknopf auf der Außenseite benötigt. Redstone-Elemente wie die Druckplatte oder der Knopf erzeugen ein Redstone-Signal, wenn sie betätigt werden. Dieses wird an benachbarte Blöcke weitergeleitet und öffnet/schließt dann Türen, bringt Lampen zum Leuchten und einiges mehr. Da die Druckplatte direkt vor die Tür gesetzt wird, ist keine Redstone-Verkabelung notwendig.

Der Türschließer ist ausgesprochen nützlich, denn er stellt sicher, dass eine Tür sich hinter dem Spieler automatisch schließt und somit keine Monster in einen Unterschlupf eindringen können. Auf Mehrspielerservern kann er mit einer Eisentür auch dazu dienen zu verhindern, dass andere Spieler in einen zu schützenden Bereich eindringen können bzw. dass man vergisst, eine entsprechende Tür zu schließen.

Wie gesagt benutzt man dafür eine Druckplatte. Ob aus Stein oder Holz ist mehr eine ästhetische Frage, obgleich es einen - allerdings unerheblichen - Unterschied zwischen beiden gibt. Die Druckplatte setzt man direkt innen vor die Tür. Wann immer man darauf tritt, öffnet sich die Tür automatisch, man muss also einfach nur zur Tür durch, sie öffnet und schließt sich von selbst. Von außen muss man die Tür manuell öffnen. Wenn man aber hindurch geht, schließt sich die Tür wegen der Druckplatte von selbst hinter einem. Da auch Monster eine Druckplatte auslösen, würde eine außen platzierte Druckplatte das Konzept absurd und vor allem gefährlich machen. Da Eisentüren außerdem nur durch ein Redstone-Signal geöffnet und geschlossen werden können, erfordern diese zusätzlich einen Knopf auf der Außenseite.

Eine Druckplatte erzeugt ein Signal, sobald ein Spieler oder eine beliebige Kreatur darauf tritt. Das Signal bleibt so lange erhalten, bis die Druckplatte verlassen wird, danach noch etwa eine Sekunde lang. Dann endet es. Durch das Signal wird jede Tür geöffnet, durch das Enden des Signals schließt sie sich wieder.

Der Knopf erzeugt genauso ein Signal, das nach einer Sekunde endet, allerdings kann man ihn im Gegensatz zur Druckplatte nicht gedrückt halten, und nur Spieler können ihn drücken. Als Alternative zum automatischen Türschließer könnte man auch einen Hebel benutzen, welcher eine Eisentür dauerhaft offen oder geschlossen hält.

Auf dem Kriegspfad[Bearbeiten]

Bereits in der ersten Nacht kann/sollte man sich auf Monsterjagd begeben. Hauptvoraussetzung ist, dass man wenigstens ein Steinschwert hat, und einen sicheren Unterschlupf, in den man idealerweise flüchten kann, wenn es zu brenzlig wird. Außerdem sollte man sich nicht hungrig ins Schlachtgetümmel stürzen, sondern entsprechend Nahrungsvorräte haben. An einzelne Zombies kann man sich aber auch ohne Nahrung herantrauen, um an ihr verrottetes Fleisch zu gelangen.

Das Töten von Monstern versorgt einen zunächst einmal mit vielen nützlichen Gegenständen: Spinnen droppen Fäden, Zombies droppen verrottetes Fleisch und selten auch Karotten und Kartoffeln (die ersten einpflanzen, nicht essen), während man die Knochen von Skeletten zu Knochenmehl verarbeiten kann und außerdem Pfeile und hin und wieder Bögen erhält. Mit dem Knochenmehl kann man Pflanzen schnell wachsen lassen, was man für die Nahrungs- und Holzproduktion am Anfang gut gebrauchen kann.

Die Erfahrungspunkte, die man gewinnt, sind erst später zum Verzaubern von Interesse, ebenso die Gegenstände, die Creeper und Endermen fallen lassen. Letztere sollte man ohnehin nicht so schnell zu Gesicht bekommen und in den ersten Nächten keinesfalls angreifen oder ansehen.

Das Steinschwert fügt mit einem Schlag Heart.svgHeart.svgHalf Heart.svg Schaden zu, ein normales Eisenschwert Heart.svgHeart.svgHeart.svg. Im Vergleich dazu fügt ein einzelner Faustschlag nur Half Heart.svg Schaden zu. Ein normaler Bogen kann bereits bis zu Heart.svgHeart.svgHeart.svgHeart.svgHeart.svg Schaden zufügen, man muss aber treffen und braucht Zeit, um ihn voll zu spannen. Man kann auch mit einer Axt in den Kampf ziehen; diese schlägt zwar langsamer zu, macht dafür aber mit Heart.svgHeart.svgHeart.svgHeart.svgHalf Heart.svg mehr Schaden pro Schlag.

Für die Jagd sollte man eine große, übersichtliche ebene Fläche haben. Am besten geeignet sind ebene Flächen, da man hier alle Monster auch ohne zusätzliche Lichtquellen gut sieht. Zusätzlich kann man im Menü/Optionen/Grafikeinstellungen die Helligkeit auch noch erhöhen. Auf keinen Fall sollte man hängen bleiben können, in Löcher fallen oder gegen Kakteen stoßen. Wälder und Höhlen sind für den Anfänger reine Todesfallen, man sollte sie in der Nacht meiden.

Tipps[Bearbeiten]