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Anleitungen/Der erste Tag

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Dies ist die Anleitung, wie man im Spielmodus Überleben bzw. Hardcore anfängt. Die Grundlagen sollten bekannt sein.

Die Anleitung setzt voraus, dass man in einer vollkommen neuen Welt beginnt und ein neuer Tag soeben angebrochen ist. Man trifft dadurch noch nicht auf Monster und hat Zugang zu allen grundlegenden Rohstoffen. Auf einem Mehrspieler-Server kann der Abbau von Rohstoffen wie Holz versperrt sein, und erstmal die Suche nach einem „freien Grundstück“ oberste Priorität haben.

Nachdem man den ersten Tag erfolgreich hinter sich gebracht hat, und die Nacht überlebt, geht es mit der Anleitung „Der zweite Tag“ weiter.

Grundlegendes[Bearbeiten]

Im einfachen, normalen oder schweren Schwierigkeitsgrad wird man auf Monster treffen und von Hunger bedroht sein. Deswegen sollte man sich am ersten Tag entweder darauf konzentrieren, einen Unterschlupf zu bauen, oder sich - nicht senkrecht nach unten! - mit einer Spitzhacke in den Boden zu graben und dort beim Warten vielleicht noch Erze zu finden.

Bricht die Nacht herein, beginnen in der Finsternis verschiedene Monster zu erscheinen, darunter Zombies, Skelette, Spinnen, Endermen und Creeper. Um sicher zu sein, sollte man daher bis zum Tagesanbruch in seinem Unterschlupf verweilen. Am Tag haben die Monster folgende Verhaltensweisen: Zombies und Skelette verbrennen und Spinnen werden friedlich, solange sie nicht in einen zu dunklen Schatten geraten. Spinnen und Creeper despawnen (verschwinden) außerdem nach kurzer Zeit, wenn sie zu weit vom Spieler entfernt sind. Endermen können nicht mehr aggressiv werden und teleportieren sich meist schnell weg, wodurch sie ebenfalls despawnen. Ein Tag dauert ca. 10 Minuten, gefolgt von einer 10 minütigen Nacht. An diesem ersten Tag muss man es deshalb schaffen, einen Unterschlupf zu bauen oder sich in die Erde zu graben.

Ein Unterschlupf ist ein beleuchteter Hohlraum, in dem sich der Spieler aufhalten kann, in den Monster aber nicht eindringen können. Die meisten Monster erscheinen - „spawnen“ genannt - wenn die Helligkeit einen gewissen Wert unterschreitet. Weil dies in der Nacht der Fall ist, ist ein Unterschlupf auf Beleuchtung durch Fackeln angewiesen, damit Monster nicht auch innerhalb des Unterschlupfs spawnen könnten.

Folgende Punkte sind wichtig:

  • Rohstoffe: Stämme und Stein (für alles weitere)
  • Werkzeuge
  • Fackeln
  • Unterschlupf bauen oder eingraben
  • Nahrung beschaffen

Um den Unterschlupf schnell errichten zu können, muss man Werkzeuge und andere Hilfsobjekte herstellen, die auch beim Sammeln der nötigen Rohstoffe helfen.

Nahrung benötigt man zwar nicht unbedingt vor dem zweiten Tag, man sollte sich aber zumindest vorbereiten und jede Gelegenheit wahrnehmen, Weizenkörner zu sammeln, nach Kühen, Schweinen, Schafen, Hühnern und Kaninchen Ausschau zu halten, etc. Beim Zerstören vom Eichenlaub fallen manchmal Äpfel herab, ebenso wie Setzlinge, mit denen man neue Bäume pflanzen kann. Generell sollte man alle Gegenstände, die man zu Beginn findet, erst einmal aufbewahren, oder Setzlinge gleich anpflanzen.

In Mehrspielerpartien kann man sich diese Aufgaben teilen, d.h. einer könnte einen Unterschlupf bauen während die anderen Nahrung beschaffen bzw. alles für die Nahrungsproduktion vorbereiten. Das Bett verhält sich in Mehrspielerpartien etwas anders. Wenn sich ein Spieler schlafen legt, geht die Nacht nicht vorüber, bis sich alle anderen Spieler, die sich in der Oberwelt befinden, auch schlafen legen.

Neues Spiel[Bearbeiten]

Es kann passieren, dass man zu Beginn in einem Gebiet landet, in dem es an den nötigen Rohstoffen mangelt oder das extrem schlecht zu bereisen ist. In diesem Fall könnte man das Spiel beenden, die Welt löschen und ein anderes neues Spiel mit einer neuen Welt beginnen.

Als Allererstes sollte man seinen Standort markieren. Blöcke weggraben, mit Blumen kennzeichnen und ggf. später mit Sand, Holzbrettern oder Ähnlichem auffüllen und mit Fackeln markieren. Wenn man stirbt und das zuletzt benutzte Bett zerstört wurde, bzw. man noch kein Bett benutzt hat, wird man ungefähr in diesem Bereich bzw. in dem Chunk wiederbelebt.

Man sollte daher wissen, wo der Startpunkt liegt und problemlos von dort zu seiner gewählten Basis finden können. Generell sollte man nicht zu weit vom Startpunkt entfernt seine Basis errichten, da man diese Strecke eventuell später einmal laufen muss, und weil ein Kompass immer zu diesem Punkt zeigt. Aber man muss seine Basis deswegen nicht direkt über dem Startpunkt errichten. Für seine Basis sollte man einen etwas höheren Standpunkt suchen, der einem Überblick verschafft, und auch garantiert, dass man wieder leicht dorthin zurück findet.

Man kann den Schwierigkeitsgrad bei einem normalen Spiel jederzeit auf Friedlich stellen. Dadurch werden sämtliche Monster entfernt, man regeneriert Gesundheit ohne Nahrung und folglich hat man keine besondere Herausforderung mehr und kann ungestört bauen. Allerdings kommt man an einige Gegenstände nicht mehr, die von besiegten Monstern fallen gelassen werden, wofür man wieder in einen höheren Schwierigkeitsgrad wechseln sollte.

Der erste Tag[Bearbeiten]

Sonnenuntergang

Das Spiel beginnt am Morgen eines Tages. Im Laufe des Tages muss man sich auf die erste Nacht vorbereiten. Ein Tag in Minecraft dauert ca. 10 Minuten, dazu kommen weitere 10 Minuten Nacht. Davon sind jeweils etwa 1,5 Minuten Sonnenauf- und -untergang. Danach beginnt der Kreislauf von neuem.

Am ersten Tag ist alles friedlich. Man trifft nur auf Tiere, die einem keinerlei Schaden zufügen. In der Nacht allerdings erscheinen Monster, die versuchen, einen umzubringen. Man sollte in den Grafikoptionen den Helligkeitswert auf die hellste Stufe eingestellt haben, weil man sonst ohne Fackeln teilweise nicht einmal Monster sieht, die direkt vor einem stehen. Mit einem Bett kann man die Nacht überspringen, um nicht in der Dunkelheit bauen zu müssen. Wenn man verhindern will, dass die Zeit verstreicht, während man abwesend ist, ist es ratsam, das Spiel anzuhalten (Funktioniert nur im Einzelspieler!), da man besonders den ersten Tag voll ausnutzen sollte. Dazu musst man Esc drücken. Nun findet man sich im Menü wieder, und im Einzelspielermodus ist das Spiel angehalten. Alternativ kann man das Spiel (ebenfalls über das Menü) verlassen. Achtung: Wenn man sich im Inventar befindet, ist das Spiel nicht angehalten! In den folgenden Abschnitten steht, wie man den ersten Tag verbringen sollte und die erste Nacht überlebt.

Holz[Bearbeiten]

Ein Waldstück

Als Erstes benötigt man Stämme. Um sie zu erhalten, muss man Bäume suchen und diese fällen. Dazu stellt man sich vor einen Baum hin, visiert den Stamm mit dem Fadenkreuz an und hält dann die linke Maustaste gedrückt, bis der Block herabfällt. Dies wiederholt man mit allen Stammblöcken des Baums, bis man den ganzen Baumstamm abgeholzt hat. Mitunter bleiben die Blöcke am Boden liegen und man muss über sie laufen, damit sie im Inventar landen.

Die Blätter der Bäume können im Weg sein, diese kann man aber genauso aus dem Weg räumen, wie man Stämme abbaut. Ohne Stamm zerfallen Laubblöcke mit der Zeit aber auch von selbst. Dabei können Setzlinge und Äpfel herausspringen. Das Holz von einem normal großen Baum reicht fürs erste. Damit steht u. a. das Holz für eine Axt, mit der das Holzhacken später viel schneller geht, schon bereit.

Der Craftingbereich des Inventars

Das Herstellen wird in Minecraft als „Handwerk“, im englischen Original als „Crafting“ bezeichnet. Zuerst wandelt man die Stämme in Holzbretter um. Dazu ruft man das Inventar auf - voreingestellte Taste ist E. Darin findet man oben rechts einen kleinen Craftingbereich mit vier Feldern. Dort hinein muss man den Stapel der gesammelten Stämme, den man wahrscheinlich unten links im Inventar findet, legen. Um ihn aufzunehmen, klickt man mit der linken Maustaste auf ihn und legt ihn dann mit einem weiteren Linksklick in eines der vier Felder. Dies sollte dann etwa so aussehen:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Holzbretter Stamm oder
Holz oder
entrindeter Stamm oder
entrindetes Holz



Grid Layout Pfeil (klein).png 444444





Für einen Stamm erhält man vier Blöcke Holzbretter. Man klickt nun so oft auf die Holzbretter rechts im Ausgabefeld, bis alle Stämme links verschwunden sind. Alternativ kann man mit Shift + Klicken sofort soviele Gegenstände herstellen, wie man Material in dem Herstellungsmenü auf der linken Seite hat. Man behält die Holzbretter am besten in der Hand, es geht nach der nächsten Überschrift direkt weiter:

Werkbank[Bearbeiten]

Um eine Werkbank herzustellen, klickt man mit der rechten Maustaste auf jedes einzelne Feld des Handwerksfeldes. Dadurch legt man in jedes nur einen Bretterstapel - sofern man den Bretterstapel noch in der Hand hat. Man kann aber auch die rechte oder linke Maustaste gedrückt halten und dann über die Felder ziehen. Dadurch werden bei der linken Maustaste, die Gegenstände auf die Felder aufgeteilt und bei der rechten Maustaste jeweils ein Gegenstand abgelegt. Dies macht das Herstellen oft viel effizienter und schneller. Den Rest kann man mit einem Linksklick ins Inventar legen. Richtig gemacht sollte es dann so aussehen:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Werkbank Holzbretter



Grid Layout Pfeil (klein).png


„Falsch gemacht“ können auch Bretterstapel in den Feldern liegen. Das macht aber überhaupt nichts, sie werden automatisch wieder ins Inventar zurückgelegt, wenn man das Inventar schließt.

Nun baut man die Werkbank ab, indem man sie anklickt, bis sie droppt und ins Inventar in die unterste Zeile, "Schnellzugriffsleiste" genannt, aufgenommen werden kann. Die Gegenstände dort kann man mit den Tasten 1 bis 9 oder mit dem Mausrad auswählen und dann mit den Maustasten benutzen.

Die soeben erzeugte Werkbank ist eines der wichtigsten Blöcke im gesamten Spiel. Durch sie erhält man ein größeres Handwerksfeld, nämlich 3×3 Felder, wodurch das Herstellen nahezu aller Gegenstände überhaupt erst möglich wird. Eine Übersicht, welche Gegenstände und Blöcke man herstellen kann, findet man auf der Handwerksseite. Sämtliche 2×2-Rezepte funktionieren auch im 3×3-Feld.

Man schließt nun das Inventar mit erneutem Drücken von E. Wenn noch etwas im Handwerksfeld gelegen hat, ist es jetzt wieder im Inventar. Nun wählt man die Werkbank in der Werkzeugleiste. Das macht man mit einer der Tasten von 1 bis 9 oder Drehen am Mausrad. Die Steuerung ist soweit selbsterklärend, solange man nicht versehentlich F1 gedrückt hat und deswegen die Werkzeugleiste gar nicht sieht (ein erneuter Druck auf F1 behebt das Ganze wieder).

Mit Rechtsklick platziert man die Werkbank in der Umgebung. Man muss keinen speziellen Ort suchen, man kann sie erstens wieder abbauen und zweitens so viele Werkbänke herstellen und aufstellen, wie man will. Mit Rechtsklick auf die Werkbank in der Nähe benutzt man sie, wodurch sich das Handwerksfenster öffnet.

Die ersten Werkzeuge[Bearbeiten]

Für die Werkzeuge und Waffen benötigt man Stöcke. Dazu Legt man zwei Bretterstapel wie folgt in den Handwerksbereich und erzeuge 8 Stöcke:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Stock Holzbretter



Grid Layout Pfeil (klein).png 4




Um nun 8 Stöcke herzustellen, muss man nur zweimal auf das Ausgangsfeld klicken, da mit einem Schritt 4 Stöcke entstehen.

Nun schreiten wir zur Herstellung von Werkzeugen. Das erste macht man komplett aus Holz; eine Spitzhacke, die man braucht, um Stein abzubauen. Mit dem Stein können dann Steinwerkzeuge hergestellt werden.

Dazu ordnet man im Handwerksfeld Holzbretter und Stöcke wie folgt an:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Holzspitzhacke Holzbretter +
Stock
Grid Layout Pfeil (klein).png




Man linksklickt auf die Holzspitzhacke im Ausgangsfeld und legt sie in ein Feld der Werkzeugleiste, am besten das zweite von links für Taste 2.

Zwar können alle Werkzeuge grundsätzlich auch aus Holzbrettern gebaut werden, diese sind aber nicht so effektiv und gehen schneller kaputt. Stein ist auf der anderen Seite massenhaft vorhanden und leicht zu beschaffen. Da man Stein in rauen Mengen findet - sogar mehr als Holz -, ist es nicht sinnvoll, mehrere Holzwerkzeuge zu bauen. Stattdessen sollte man sich einen großen Vorrat an Steinwerkzeugen anlegen und ein paar Reservewerkzeuge bei sich tragen. Selbst wenn man in Lava stürzt oder seine Gegenstände anderweitig verliert, ist das vom Material her kein Verlust.

Die Anordnung der Rohstoffe bestimmt beim Handwerk das Ergebnis. Minecraft toleriert dabei auch, wenn das jeweilige Muster verschoben liegt; eine Werkbank erhält man immer durch ein 2×2-Quadrat aus Holz, es kann links/rechts/oben/unten im Craftingbereich liegen. Aber es muss das Quadrat sein, einfach vier Holzbretter irgendwo im Handwerksfeld ergeben keine Werkbank.

Jetzt sammelt man mit der Holzspitzhacke Steine. Man wählt die Holzspitzhacke als aktives Werkzeug aus (Taste 2 drücken) und verfährt wie beim Baumfällen, wobei man aber auf Steinblöcke zielen sollte. Ohne Spitzhacke kann man Steinblöcke nur extrem mühsam zerstören, ohne dass man dabei Steinblöcke gewinnen würde.

Man sollte mindestens 10 Steinblöcke sammeln, es dürfen ruhig auch 30 sein oder die Spitzhacke beim Abbau kaputt gehen, solange man sich nicht so eingräbt, dass man nicht mehr heraus kommt. Wenn man Steine abbaut, werden sie automatisch zu Bruchstein, den man auf der Werkbank zu Steinwerkzeugen verarbeiten kann (mit normalem, ungebrochenem Stein kann man keine Werkzeuge herstellen). Zuerst eine Stein-Spitzhacke:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Steinspitzhacke Bruchstein +
Stock
Grid Layout Pfeil (klein).png




Diese hält länger als die Holzspitzhacke und baut Steinblöcke außerdem viel schneller ab.

Dann ein Schwert:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Steinschwert Bruchstein +
Stock


Grid Layout Pfeil (klein).png




Mit dem Schwert kann man Tiere töten, vor allem aber kann man sich gegen Monster verteidigen und sie zur Strecke bringen. Die meisten Spieler legen das Schwert auf die Taste 1.

Dann eine Axt:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Steinaxt Bruchstein +
Stock

Grid Layout Pfeil (klein).png



Grid Layout Spiegelung.png

Mit der Axt geht die Holzgewinnung sehr viel schneller. Man sollte allerdings Laubblöcke nicht mit der Axt entfernen, sondern nur mit der Hand, da sich die Axt dabei sehr schnell abnutzt.

Und schließlich eine Schaufel:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Steinschaufel Bruchstein +
Stock


Grid Layout Pfeil (klein).png




Diese hilft, schneller Erde, Kies und Sand abzubauen, was beim Ausheben eines Fundaments oder beim Graben in der Mine hilft.

Die Anordnung der Materialien ähnelt der Form des Objekts, das man herstellt. Zudem unterscheiden sich beispielsweise Holz-, Stein-, Eisen- und Diamantschwerter dadurch, dass an Stelle von Holzbrettern Bruchsteine, Eisenbarren bzw. Diamanten in das Handwerksfeld gelegt werden.

Das Werkzeug - egal ob aus Holz oder Stein - legt man jedenfalls in die Werkzeugleiste und dann gehts auch gleich los: Mit der Axt fällt man jetzt einige Stämme, mit dem Schwert tötet man ein paar Tiere und sammelt ihr Fleisch. Schweine bieten sich besonders als frühe Nahrungsquelle an, da sie zum einen ohnehin schwer zu vermehren sind und sie außerdem im späteren Spiel kaum fehlen.

Kohle & Fackeln[Bearbeiten]

Kohleerz an der Oberfläche

Ein wichtiges zusätzliches Werkzeug in Minecraft ist die Fackel. In der Nacht und in Höhlen spendet sie Licht, wodurch man nicht fast blind gegen Monster antreten muss. Noch entscheidender ist jedoch, dass Lichtquellen verhindern, dass in ihrer Nähe bestimmte Monster erscheinen (spawnen). In einem gut ausgeleuchtetem Raum oder Minengang können keine Monster spawnen und somit ist man in diesen Bereichen sicher, wenn sie geschlossen sind. Für die erste Nacht braucht man eigentlich nicht mehr als 4 Fackeln, wobei die Herstellung mehrerer Fackeln auf einmal auch nicht wirklich von Nachteil ist. Die Beschaffung der nötigen Rohstoffe kann allerdings etwas problematischer sein als bei Spitzhacke und Axt.

Für Fackeln benötigt man Kohle:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Fackel Stock +
Kohle oder
Holzkohle



Grid Layout Pfeil (klein).png 4




Man findet Steinkohle relativ häufig und in vergleichsweise großen Vorkommen, auch an der Erdoberfläche, und man kann sie mit jeder Spitzhacke abbauen. Sollte man auf die Schnelle keine Steinkohle finden, kann man sich auch aus Stämmen Holzkohle machen. Holzkohle zählt als vollwertiger Ersatz für Kohle und kann auch zur Herstellung von Fackeln verwendet werden. Diese muss allerdings erst im Ofen hergestellt werden, was etwas Zeit dauert.

Ofen[Bearbeiten]

Mit Bruchstein sollte man auch einen Ofen herstellen:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Ofen Bruchstein
Grid Layout Pfeil (klein).png

Den Ofen kann man in die Nähe der Werkbank stellen. Er dient unter anderem der Herstellung von Metallbarren, Ziegelsteinen und Glas, aber auch zum nicht unwichtigen Braten von Nahrung und der Herstellung von Holzkohle. Anders als bei der Werkbank muss man nur einen beliebigen Brennstoff hineinlegen sowie das, was man schmelzen, braten, brennen oder backen will. Als Brennstoff funktioniert Kohle, aber auch Stämme, Holzbretter und Stöcke, sogar diverse andere Gegenstände aus Holz. Die Brennstoffe unterscheiden sich nur darin, wie schnell sie abbrennen. Eine Einheit Kohle brennt sehr viel länger als ein Stock und man kann deswegen damit mehr Einheiten eines Gegenstands schmelzen, backen etc. Stämme brennen jedoch nicht länger als Holzbretter und sind somit als Brennstoff nicht zu empfehlen (Wir erinnern uns: 1 Stamm = 4 Holzbretter).

Der Ofen erzeugt nur jeweils einen Gegenstand alle 10 Sekunden. Allerdings läuft er vollautomatisch. Sobald der Rohstoff aufgebraucht ist, wird auch kein neues Brennmaterial angetastet, das Feuer geht von selbst aus. Für die Holzkohle könnte man also ganze Stapel Stämme als Rohstoff und Holzbretter als Brennmaterial einfüllen, etwas anderes machen und später dann die Holzkohle aus dem Ofen holen und Fackeln herstellen:

Name Zutaten Ofenrezept

Holzkohle

Stamm oder
Holz oder
entrindeter Stamm oder
entrindetes Holz

Grid Layout Ofenfortschritt.png
Grid Layout Feuer.png
ArmbrustArmbrust

Alternativ kann man auch die nun überflüssige Holzspitzhacke vom Anfang im Ofen verbrennen.

Oben legt man Stämme in das Feld und unten Holzbretter; sobald das erste Stück Holzkohle fertiggestellt ist, nimmt man es und legt es in das Feld für das Brennmaterial, um die restlichen Stämme in Holzkohle zu verwandeln - außer man will seine Stämme für andere Zwecke, z.B. zum Bauen verwenden. Holzkohle ist als Brennmaterial nochmals effektiver als Stämme. Man kann mit einem Stück Holzkohle und 8 Baumstämmen 8 Stück Holzkohle herstellen (also 7 mehr als zuvor), hingegen mit 4 Holzbrettern als Brennmaterial nur 6 Stück Holzkohle.

Nahrung[Bearbeiten]

Achtet man darauf, nicht zu sprinten und möglichst keinen Schaden zu nehmen, oder hat man die Schwierigkeit gar auf "Friedlich" gestellt, wird man den ersten Tag und die darauffolgende Nacht mit wenig bzw. keinem Hunger zubringen. Auf Dauer muss man sich aber um Nahrung Gedanken machen, um nicht zu verhungern. Am ersten Tag kann man noch nicht so gut an Weizen gelangen, welchen man für Brot sowie für nachhaltig produziertes Rindfleisch benötigt.

Eichenbäume lassen so selten Äpfel fallen, die zudem so wenig sättigen, dass man sie auch im späteren Spiel nicht als einzige Nahrungsquelle nutzen kann. Am ersten Tag ist aber jeder Apfel besser als nichts.

Eine gute Alternative ist dagegen verrottetes Fleisch, das man von Zombies unbegrenzt in größerer Menge bekommt. Dadurch erhält man zwar den Hunger-Effekt, dieser spielt aber seit der 1.11 kaum eine Rolle mehr. Wenn man mehrere Stücke verrottetes Fleisch auf einmal isst, ist die negative Auswirkung in Relation nochmals geringer. Das lohnt sich aber nur, wenn vor dem Verzehr des letzten Stücks noch mindestens 3 (Half Hunger.svgHunger.svg), besser 4 (Hunger.svgHunger.svg) fehlen und man deswegen seine Gesundheit noch nicht regeneriert.

Einige Tiere droppen zwar Fleisch wenn man sie tötet, aber es spawnen keine neuen und man muss immer weiter laufen bis man sie züchten kann. Man muss daher abwägen, wieviele Tiere man für sein Überleben opfert. Tendenziell sollte man Tiere eher für eine spätere Zucht behalten. Auf alle Fälle aber muss man das Fleisch braten, rohes Fleisch zu essen ist höchste Verschwendung. Sobald man Weizen hat, sollte man die Tiere außerdem paaren und züchten.

In der ersten Nacht kann man sich auch Fäden von Spinnen besorgen, mit denen man eine Angel bauen und Fische angeln kann, um über die ersten Tage zu kommen.

Ackerpflanzen brauchen zunächst einmal Zeit zum Wachsen und Vermehren. Mit Knochenmehl, das man von Skeletten erhält, kann man die Ernte beschleunigen, aber man wird viele Weizenkörner und einige Tage benötigen, bis man genügend Weizen hat. Da Weizen auch zur Tierzucht benötigt wird, sollte man am ersten Tag so viel Gras wie möglich zerstören, Weizenkörner sammeln und so bald es geht einen Acker anlegen. Wie für alle Gegenstände gilt nach Möglichkeit alles zu sammeln, was man finden kann, beispielsweise auch Melonen und Kürbisse. Zombies lassen selten auch eine Kartoffel oder eine Karotte fallen, die man ebenfalls anpflanzen kann.

Pilze sind schwer und langwierig zu züchten. Wenn man aber genügend findet, ist es sinnvoller, Pilzsuppe daraus zu machen und die ersten Tage damit zu überbrücken.

Der erste Unterschlupf[Bearbeiten]

Kleine Höhle in einem Erdhügel

Die ganze Arbeit des ersten Tages hat nur ein Ziel: eine sichere Unterkunft für die erste Nacht zu bauen. Wenn man sich stark genug fühlt, kann man natürlich auch einfach keinen Unterschlupf bauen und um das Überleben kämpfen oder die Zeit in den Höhlen verbringen. Da man wahrscheinlich nicht mehr allzu viel Zeit bis zum Sonnenuntergang hat, sollte man sich für die erste Nacht einfach eine Höhle in einen Berg oder in den Boden graben. Das geht am schnellsten, vor allem, wenn man sich mit einer Schaufel in einen Erdhügel gräbt und nicht durch Stein.

Man braucht eigentlich nur einen Raum, der zwei Blöcke hoch ist, und etwas Platz. Baut man zum Beispiel ein 3×3×2-Gebäude selbst, braucht man schon 45 Blöcke für Wände und Dach, aushöhlen muss man hingegen nur 20 Blöcke einschließlich des Eingangs. Hat man sich eingegraben, kann man außerdem noch ein wenig Bergbau betreiben, solange man aufpasst, dass man nicht auf eine Höhle stößt.

Ein ein Block großes Loch auf der Seite (wie in der Abbildung) ist zu klein für fast alle Monster (ausgenommen Babyzombies), die an der Oberfläche spawnen - durch ein Loch im Dach allerdings könnten Skelette, Zombies und Creeper durchfallen. Spinnen können klettern, daher muss der Unterschlupf ein geschlossenes Dach haben.

Werkbank und Ofen sollte man in den Unterschlupf stellen, dazu eine Truhe für alle gesammelten Gegenstände. Objekte wie die Werkbank lassen sich abbauen und an anderer Stelle neu platzieren, auch wenn sie nicht besonders teuer in der Herstellung sind.

An den Innenwänden befestigt man Fackeln. Sobald es Nacht wird, geht man rein und verschließt den Eingang zum Beispiel mit einem Erdblock. Man kann natürlich auch eine Tür herstellen und einbauen, was aber aufgrund türenbrechender Zombies nur auf der Schwierigkeitsstufe Einfach zu empfehlen ist.

Der erste Unterschlupf ist in der Regel nur ein Provisorium, bis man seine eigentliche Basis gebaut hat, was je nach persönlichen Ansprüchen einige Tage dauern kann. Auf Erkundungsexpeditionen kann/muss man weitere derartige provisorische Unterschlupfe anlegen. Ein Bett kann man dabei immer wieder abbauen und an der nächsten Zwischenstation aufstellen und benutzen, dadurch wird aber jedes Mal der Spawnpunkt zurückgesetzt. Eine teure, aber lohnende Methode ist es daher, in jeder Station ein Bett zu errichten.

Truhe[Bearbeiten]

Um wieder Platz im Inventar zu schaffen und außerdem seine Wertgegenstände zu sichern, sollte man auch eine Truhe herstellen:

Name Zutaten Eingabe » Ausgabe
Truhe Holzbretter
Grid Layout Pfeil (klein).png

In der Truhe lagert man vorläufig alles Überschüssige, was man in nächster Zeit an Material und Gegenständen sammelt, während man den neuen Unterschlupf baut. Langfristig sollte man einen Lagerraum planen, insbesondere Stein, Erde und Weizenkörner werden allein mehrere Truhen füllen. Auch dieses Lager sollte relativ zentral gelegen sein. Zutaten für Tränke sollten hingegen in der Nähe des Braustands gelagert werden, Saatgut in der Nähe der Farm. Hier gilt: wer systematisch vorgeht und Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.

Tageszeit[Bearbeiten]

Für das Ausführen der oben beschriebenen Schritte hat man weniger als 10 Minuten Zeit. Hat man bei Einbruch der Dunkelheit noch keine Fackeln, wird die Nacht sehr unangenehm. Schaue deshalb ab und zu auf den Sonnenstand: Wenn die Sonne genau über einem steht, ist Mittag, und man hat noch fünf Minuten Zeit. Wenn die Sonne sich schon herabsenkt, geht der Tag zu Ende. Wenn die Sonne steigt, hat man noch Zeit. Die Dämmerung erfolgt schnell und dann kann man insbesondere im Wald bald nichts mehr erkennen, wenn man die Helligkeit nicht auf hell stellt. Außerdem spawnen die ersten Monster.

Übrigens, wie in der Wirklichkeit, geht die Sonne immer im Osten auf und geht im Westen unter, so kann man also auch leicht die Himmelsrichtungen bestimmen, wobei man die an der schnelleren Bewegung der Wolken in gleicher Richtung leichter erkennt. Noch leichter geht das aber mit der Taste F3, womit der sogenannte Debug-Bildschirm eingeblendet wird. Man kann dort die unterschiedlichsten Daten ablesen. Der Mond zieht exakt die gleiche Bahn, allerdings in der Nacht; er geht am Abend auf und am Morgen unter. Obwohl es Mondphasen gibt, hält der Mond immer exakt die der Sonne entgegengesetzte Position. Steht der Mond im Zenit, ist also Mitternacht.

Die erste Nacht[Bearbeiten]

Wenn man sich entschieden hat, sich einzugraben, kann man die Nacht dazu nutzen, um sich einen Vorrat an Bruchstein und Erde anzulegen. Dazu vergrößert man einfach seinen Unterschlupf, wobei man automatisch viele Blöcke erhält. Man kann auch diagonal nach unten graben, um bereits mit einer Mine anzufangen. Mit etwas Glück findet man sogar Eisenerz. Man sollte aber immer darauf achten, dass man sich nicht nach draußen gräbt oder in eine Höhle, in der Monster warten.

Man kann sich nachts auch auf Monsterjagd begeben und nützliche Gegenstände ergattern. Beispielsweise Fäden von Spinnen, mit denen man eine Angel herstellen kann um Fische zu angeln oder um sein erstes Bett zu craften. Auch Skelette und Zombies lassen nützliche Gegenstände fallen.

Die Monsterjagd muss aber vorbereitet sein. Zum einen braucht man natürlich sein Schwert, aber auch Platz für die Kämpfe. Auf einer größeren ebenen Fläche sieht man die Monster bei der sehr zu empfehlenden Helligkeitsstufe Hell auch ohne Lichtquellen sehr gut. Wälder bzw. Hügel sind gefährlicher, weil man hängen bleiben und dadurch getötet werden kann. Außerdem sollte man Nahrung dabei haben, um sich von seinen Verletzungen erholen zu können. Dazu zieht man sich immer wieder in seinen Unterschlupf zurück und verschließt den Eingang hinter sich.

Man kann auch von seinem Unterschlupf aus durch ein kleines Loch kämpfen. Das ist besonders empfehlenswert, da man es mit relativ großen Mengen an Monstern zu tun kriegt und man eventuell von Skeletten beschossen wird, während man mit einer Gruppe von Zombies kämpfen muss.

Die größte Bedrohung stellen die zum Markenzeichen von Minecraft gewordenen Creeper dar. Man hört sie nicht kommen, nur kurz zischen wenn sie sich neben dem Spieler aufblähen und explodieren, wodurch der Spieler sehr schwer bis tödlich verletzt werden kann, und die Umgebung ebenfalls verschandelt wird. Sie können dadurch auch den Unterschlupf zerstören.

Alternativ kann man die nur etwa 10 Minuten dauernde Nacht einfach aussitzen. Spinnen werden bei Tageslicht passiv, solange man sie nicht angreift, Zombies und Skelette fangen Feuer und sterben daran nach kurzer Zeit. Creeper jedoch bleiben und verschwinden erst im Laufe des Tages von selbst. Deswegen muss man sich nach einer Nacht weiterhin vorsehen.

Besser ist es, sich ein wenig durch die Umgebung zu graben, um mehr Steine, Eisen und Kohle zu bekommen. Dabei muss man sich vorsehen, nicht in unterirdische Schluchten zu stürzen oder z.B. in Lava zu geraten. Vorallem muss man aber im Abstand von idealerweise 5 Blöcken eine Fackel platzieren, da sonst Monster im selbst gegrabenen Tunnel spawnen und einem in den Rücken fallen können.