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Anleitungen/Dach

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Dächer werden als Bedeckung von Häusern benutzt, weil sie dekorativ aussehen und damit keine Kreaturen (insbesondere Monster) herein gelangen können. Hier werden verschiedene Arten genannt:

Dachformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flachdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus mit einem Flachdach.

Dies ist das von allen Spielern wohl am häufigsten verwendete Dach. Bei dieser Art baut man einfach ein flaches Dach aus einem beliebigen Material (Sand und Kies sind aufgrund der Gravitation nicht möglich, außer man benutzt Fackeln oder Fäden als Halter). Man kann ebenfalls, wie in der Schmiede in einem Dorf, einen Rand aus Stufen, Treppen oder auch leeren Schildern hinzuzufügen um diese einfache Art eines Daches zu verschönern. Dabei ist es am besten, wenn dieser halbe Block aus einem anderen Material besteht als der Rest des Daches. Es ist ratsam das Dach auszuleuchten, sodass, wenn man das Haus verlässt, keine Monster herunterfallen.

Normales Treppendach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus mit einem Treppendach.

Ein sogenanntes "Treppendach" kann entweder aus normalen Materialien gebaut werden, indem man sie einfach treppenförmig anordnet, aber die Besonderheit eines Treppendachs ist, das man auch Sand oder Kies benutzen kann, indem man unter den Sandblock den man platzieren will, eine Fackel, ein Schild, oder eine Leiter platziert, bevor man den Sandblock darüber platziert. Gemäß der Bezeichnung "Treppendach" kann man auch von außen Treppen anbringen, damit es mehr wie ein echtes Dach aussieht (siehe Bild rechts). Man kann, wenn das Haus eine ungerade Anzahl von Blöcken breit ist, oben auf dem Dachfirst halbe Blöcke platzieren, damit das Dach nicht so stumpf wirkt. Diese Art von Dach wird auch in NPC-Dörfern verwendet. Es ist jedoch ungeeignet für größere Gebäude, da durch die Höhenzunahme das gesamte Gebäude aus dem Gleichgewicht gebracht wird.

Flacheres Treppendach (Stufendach)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus mit einem Stufendach.

Dabei ist es auch möglich nur Stufen zu verwenden, wodurch man ein flacheres Treppendach erhält. Hierbei ist zu bedenken, dass dadurch ganze Blöcke entstehen, auf denen Monster spawnen können. Bei diesem Dach ist die Höhenzunahme wesentlich geringer als die bei einem normalen Treppendach. Deshalb sind hier auch größere Maßstäbe möglich.

Balkonüberdachung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Balkonüberdachung

Einen Balkon kann man mit einem Fortsatz des Daches wie im Bild gezeigt überdachen. Man sollte um Stabilität zu simulieren, diesen Teil des Daches auf den Balkon mit Hilfe von Zäunen oder Säulen stützen.

Stalldach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Stalldach

Ein solches Stalldach entsteht, wenn man bei einem Stufendach die fallende Hälfe des Daches weglässt. Dadurch hat man ein Dach mit einer flachen Steigung, aber keiner fallenden Seite. Dieses Dach eignet sich für ländliche Gebäude wie zum Beispiel Ställe,Tiergehege oder Lagerräume. Auch hier sollte man auf genügend Licht achten. Für größere Gebäude ist diese Dachsorte nicht geeignet.

Versetztes Treppendach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein versetztes Treppendach, auch Saltbox Roof

Bei dieser Art von Treppendach ist eine Dachkante nach oben versetzt, Damit sind die beiden Hälften des Hauses nicht mehr gleich. Die Steigung der Dachhälften muss ebenfalls nicht identisch sein. Durch dieses Dach kann man sein Haus gut verlängern und es interessanter aussehen lassen. Die linke Seite ist im Bild wesentlich weiter gezogen als die rechte. So ist die rechte Außenwand natürlicherweise höher und man könnte ein weiteres Stockwerk einbauen.

Halbdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Halbdach mit eingesetzem Fenster

Dieses Dach zeichnet sich dadurch aus, dass die beiden Dachhälften sich nicht in der Mitte treffen und dadurch eine senkrechte Verbindungsfläche entsteht. An dieser Fläche wird oft ein Fenster angebracht. Es eignet sich für modernere Bauten und um Licht in ein oberes Stockwerk zu bringen.

Pyramidendach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Pyramidendach

Bei diesem Dach werden die Stufen im Rechteck angeordnet. An der Spitze wird oft eine Stufe verwendet. Die Form des Daches erinnert, besonders bei einem quadratischen Haus, an eine Pyramide. Man kann bei diesem Dach auch zwischen Stufen und Treppen abwechseln, um eine interessantere Form zu erhalten. Eine weitere bestimmte Form dieses Daches ist das glockenförmige Dach.

Halbes Pyramidendach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein halbes Pyramidendach mit relativ kleinem Pyramidenteil

Wenn man bei einem Pyramidendach noch die Enden eines normalen Treppendachs anfügt, hat man dieses Dach. Diese Gebäude können aufgrund einer geringeren Höhenzunahme auch größer gebaut werden. Wo genau man den Stil ändert ist völlig egal. Im Bild sieht man eine Ebene Pyramidendach mit einem Abschluss aus Stufen und an den Seiten zwei Ebenen normales Treppendach.

Holländisches Treppendach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein holländisches Pyramidendach

Dieses Dach ist die Umkehrung des halben Pyramidendaches. Hier besteht der untere Teil aus der Basis eines Pyramidendaches, das sich dann in ein normales Treppendach umwandelt. In den den über dem Wechselpunkt entstehenden Raum kann ein Fenster eingebaut werden.

Schleppdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Schleppdach mit Holzplatte vor dem Haus

Dieses Dach ist ähnlich wie die Balkonüberdachung. Hier wird am Ende des Daches der Winkel geändert um eine flachere Überdachung des Platzes vor dem Haus zu gewährleisten, ohne zu schnell den Boden zu berühren.

Mansarddach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein rundliches Dach

Das Mansarddach zeichnet sich durch seine zwei verschiedenen Steigungen aus. Im Bild sind sie mit Ziegeln und Bruchstein dargestellt. Die erste Steigung besteht aus einem Block und einer daran angrenzenden Stufe. Dadurch ist sie sehr flach. Die andere Steigung aus Bruchstein, die aus einem Block mit einer Treppe darüber besteht, ist deutlich steiler. Die Markierung aus Schwarzeiche stellt den normalen 45° Winkel eines Treppendaches dar. Die Kurve erkennt man besonders bei einem größeren Maßstab.

Mansarddach mit geschlossenem Giebel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unterschied zum vorangegangenen Dach ist, dass hier die beiden Dachenden ebenfalls wie bei einem Pyramidendach von der Steigung betroffen sind und nicht, wie beim normalen Mansarddach frei. Außerdem werden hier auch bis zu drei Steigungen verwendet. Bei bestimmten Arten dieser Überdachung ist der untere Teil sehr flach. Der nächste Abschnitt ist sehr viel steiler, während der letzte die Höhe hineinbringt. Die Form erinnert entfernt an einen Zylinder. Bei diesen Dächern muss man jedoch beachten, dass sie erst ab einer gewissen Gebäudegröße gut aussehen.

Flügeldach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Flügeldach

Die großen, abstehenden Kanten dieses Daches fallen besonders auf. Diese helfen beim unteranderem Formen des Gebäudes. Die Überhänge haben einen anderen, flacheren Winkel als der Rest des Daches. Sie sind oft sehr groß. Im Bild ist der obere Teil des Dachs ein normales Treppendach. Die Überhänge sind hier mit Stufen gemacht. Dadurch bekommt man eine typische, kurvige Form.

Glockenförmiges Dach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glockenförmiges Dach.

Dieses Dach hat hat Ähnlichkeiten zu einem Pyramidendach, da man auch hier die Dachbedeckung um das gesamte Gebäude laufen lässt. Hier wird jedoch darauf geachtet, wie beim Flügeldach eine besondere Kurve zu bekommen. Das Dach wird nach oben hin immer steiler, jedoch nicht so schnell wie bei einem Mansarddach.

Sägezahndach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dach mit "Sägezähnen".

Hier baut man in ein meist normales Flachdach Erhebungen ein, die an Zähne erinnern. Diese Erhebungen haben 2 verschiedene Steigungen. Während die eine flach ist und aus Stufen besteht, ist die andere relativ steil. Genau diese Seite eignet sich dafür, ein Fenster einzubauen. Wenn man nun von solchen mehrere hintereinander setzt, kann man das Haus sehr gut ausleuchten ohne ein normales, schlichtes Glasdach zu verwenden, oder den Innenraum mit Fackeln auszuleuchten. Da hier auch der Höhenzuwachs gering ist, eignet es sich für Fabrikgebäude oder anderweitig moderne Bauten.

Dach mit Monitor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Dach mit der Monitor genannten Erhebung.

Bei diesem Dach platziert man einen Abschnitt des Daches ein paar Blöcke höher. Dadurch bekommt man einen kleinen, herausstechenden Turm ("Monitor" genannt), an dessen Wände man Glasfenster setzen kann. Dieser Teil muss nicht das gesamte Gebäude durchziehen. Wenn man diese Technik an einem Pyramidendach anwendet, entsteht ein Sateri-Dach, eine schwedische Variante. Während man selten Wohnhäuser mit dieser Besonderheit sieht, wird sie häufig bei Läden und Fabriken, sowie Scheunen gesehen.

Helmdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helmdach auf einem kleinen Turm.

Das Helmdach ist besonders für quadratische Türme ausgelegt. Es hat vier flache Enden. An den Seiten werden Treppen verwendet, die zur Turmspitze zeigen. An der waagerechten Linie zur Turmspitze, wo die Stufen nicht aufgehen, verwendet man Stufen. Hierbei ist es wichtig, unter diese einen Block zu setzen. So ergeben die Stufen mit den Treppen ein Gesamtbild. Wenn man auf allen Seiten Symetrie wünscht, ist es am besten, normale Blöcke zu verwenden.

Schmetterlingsdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Teil eines Schmetterlingsdaches.

Bei diesem Dach handelt es sich um ein Stufendach, welches sich vor dem Hauptdach befindet und sich häufig wiederholt. Dadurch bekommt das Gebäude mehr Form und Tiefe. Bei einem londoner Dach befindet sich oft ein solches Teil hinter dem Haupthaus. Sonst wird dieses Dach bei modernen Gebäuden verwendet.

Dachbedeckungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Dachform ist auch die Wahl des richtigen Materials sehr wichtig. Häufig werden Dächer mit Treppen und/oder Stufen gedeckt, jedoch sollte man sich auch überlegen, ob ein ganzer Block nicht manchmal passender ist.

Ziegeldach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit Ziegelsteintreppen bedecktes Dach.

Ziegelsteintreppen und Ziegelsteinstufen gehören wohl zu den häufigsten Dachbedeckungen, da aus ihnen gefertigte Dächer Ziegeldächern sehr stark ähneln. Diese Dachdeckung passt auf fast jedes Haus, bevorzugt jedoch auf Mittelalterliche.

Holzdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit Holztreppen bedecktes Dach.

Ein billiges Dachmaterial, sind Holzbretter in allen ihren Formen, also sowohl Treppen und Stufen, als auch in Block-Form. Gerade aufwändige Dachformen mittelalterlicher oder Steampunk-Häuser können aus diesem Material sehr schön aussehen. Sehr passend ist ein Holzdach natürlich auf einer kleinen Hütte, man kann es aber auch zum Beispiel als Dachterasse bei modernen Häusern nutzen. Auf jeden Fall sollte man bei einem Holzdach etwas Dachdekoration einplanen.

Grünes Dach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus in einem Hügel mit grünem Dach.

Dieses Dach war vor mehreren tausend Jahren normal. Es besteht aus Grasblöcken. Auch heute kann man zum Beispiel in Städten auf ein Hochhaus ein grünes Dach setzen. Dies setzt einen großstadtähnlichen Akzent. Um das Gras dorthin zu bekommen, kann man es im Überlebensmodus entweder mit einer Behutsamkeitsspitzhacke abbauen oder von einer grünen Fläche eine Treppe aus Erde zum Dach bauen und warten bis das Gras hochgewachsen ist. Natürlich ist es auch möglich sich in einen Hügel zu graben und sich dort eine Höhle einzurichten. Diese hat dann natürlicherweise ein grünes Dach.

Heudach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Dach bedeckt mit Heuballen

Auch ein Dach aus Heuballen ist möglich und besonders bei ländlichen Gebäuden ansehnlich. Dabei ist es wichtig eine einheitliche Richtung der Heuballen zu haben. Wo dies nicht möglich ist, kann man die Problemstelle mit gelbem Teppich abdecken.

Flammendes Dach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein flammendes Dach.

Interessant ist auch die Variante, als Dachbedeckung Netherrack zu verwenden und diesen mit einem Feuerzeug in Brand zu setzen. Hierbei sollte man darauf achten, dass sich keine brennbaren Blöcke in der näheren Umgebung befinden. Dies ist sicherlich keine herkömmliche Dachbedeckung und ein spezieller Anwendungsbereich lässt sich nicht nennen, daher sollte man sich genau überlegen, ob und auf was für ein Gebäude man dieses baut. Am besten plant man es schon von vorne herein als ein bestimmendes Element in das Bauwerk ein.

Buntes Dach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dach mit Bedeckung aus Tonblöcken in den Farben grün und hellgrün.

Gefärbte Keramik ist unter wahren Minecraftbaumeistern eine beliebte Dachdeckung. Hierbei wählt man meistens eine Tonfarbe in zwei Farbabstufungen, zum Beispiel Hellblau und Blau, Rot und Rosa oder Hellgrün und Grün. Besonders geeignet sind solche Dächer für Fantasy-Gebäude, man kann sie aber allgemein auch an allen anderen Gebäuden nutzen, zum Beispiel Grau bei einem modernen Haus oder alle Farben, wenn man vor hat, den Kreml nach zu bauen.

Glasdach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus mit einem Glasdach.

Bei einem Glasdach benutzt man als Material Glas. So kann am Tag viel Licht hineingelangen und in der Nacht kann man den Sternenhimmel anschauen. Ein weiterer nützlicher Aspekt ist, dass Kreaturen nicht auf transparenten Blöcken spawnen können. Daher ist eine Ausleuchtung zum Schutz vor bösen Überraschungen (ein Creeper-bedingtes Open-Air Haus oder ein Empfangskomitee beim Verlassen der eigenen vier Wände) nicht nötig. Glas eignet sich auch gut bei Wintergärten und für Glaskuppeln.

Gauben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gauben werden genutzt, um das Dach detaillierter zu gestalten, oder den Dachboden von außen oder innen größer wirken zu lassen. Es ist auch möglich mehrere Gauben zu verbinden. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Arten.

Funktionsfähige Gaube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gaube mit Fenster

Hierbei geht es darum, Licht in ein oberes Stockwerk zu bringen. Deshalb hat diese Art oft ein Fenster. Nachdem man im Dach ein Loch gemacht hat, zieht man die Dachblöcke im 90° Winkel zum restlichen Dach und fährt so nach oben hin fort, bis das Loch oben ebenfalls eine Dachform hat. In den entstehenden Zwischenraum, kann man dann ein Fenster setzen.

Schmuck-Gaube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Haus mit zwei blinden Schmuckgauben.

Hierbei geht es nur darum, das Gebäude zu detalilieren und es von außen größer wirken zu lassen. Beim Bau geht man wie bei einer normalen Gaube vor. In den Zwischenraum kann man verschiedene Dinge setzen, und wenn es eine Wand ist. von innen kann man das Loch im Dach auch noch abdichten.

Dachdekorationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Variation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dach mit Variation aus Steinziegeltreppen und Bruchsteintreppen.

Die einfachste Variante, ein Dach detailreicher zu gestalten, ist eine Variation von verschiedenen, zueinander passenden Blöcken zu verwenden. So eignen sich zum Beispiel Eiche und Fichte, sowie Steinziegel und Bruchstein.

Schornstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein einfacher Kamin aus Ziegelsteinen.

Ebenfalls besteht, die Möglichkeit einen Schornstein hinzuzufügen. Diesen sollte man nach Möglichkeit aus einer Steinsorte, meist Ziegelsteinen, bauen. Dabei kann man den Schornstein mit einem darunterliegenden Kamin verbinden, um am Ende ein logisches Gesamtbild zu erhalten. Um das Haus bewohnt aussehen zu lassen, lässt man über dem Schornstein eine Wolke aus Spinnenweben aufsteigen. Diese sollte oben breiter und auch weniger dicht werden. Falls man vorhat ein Haus im Steam-Punk-Stil zu bauen, sollte man den Kamin als festes Stilelement einplanen und entsprechend mit vielen Windungen gestalten.

Überhang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dach mit einem Überhang an Giebel und Kanten.

Ein Überhang verleiht dem Gebäude ohne viel Aufwand mehr Tiefe. Dabei ist darauf zu achten, den Überhang nicht nur an den Dachkanten, sondern auch am Giebel fortzuführen. Dazu macht man das Dach einfach auf allen vier Seiten einen Block größer als das eigentliche Gebäude.

Umrandung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dach aus Fichtentreppen mit Umrandung aus Steinziegeltreppen.

Eine einfache Umrandung sorgt dafür, das Dach besser zu begrenzen und zu verzieren. Hierbei ist auf Kontrast zu achten. So eignen sich Holzstufen oder Treppen als Hauptmaterial sehr gut, als Umrandung wählt man dann Steinvarianten wie Steinziegelstufen oder Treppen oder die jeweilige Bruchsteinvariante. Eine Umrandung ist bei einem Dach aus bunten Tonblöcken ein Muss.

Firstdekoration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine einfach Firstdekoration.

An der oberen Dachkante kann man auch gut eine Dekoration einfügen. So kann man z. B. eine Reihe Bruchsteinmauern verwenden. Ebenfalls kann man hier die Giebel mit einem andersfarbigen Material als der Rest des Daches verbinden.

Giebel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Wikingergiebel.

An den Enden des Daches wird oft eine Verzierung angebracht. Eine besondere Art ist der Wikinger-Giebel. Bei diesem geht es darum einen möglichst großen, kurvigen Giebel zu kreieren. Dieser erinnert an die Verzierung an den Giebeln von Wikinger-Häusern.

Begrünung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begrünung aus Eichen und Birkenblättern.

Man wählt einen Laubblock oder besser noch zwei oder mehr verschiedene, welche man nun auf dem Dach platziert. Die Platzierung kann willkürlich erfolgen, man kann aber auch darauf achten, dass die Laubblöcke lange Gebilde formen, welche am First beginnen und von der Dachkante herunter hängen. Auch kann man Ranken hinzufügen, sollte diese jedoch mit Fäden eindämmen, damit sie nicht das gesammte Dach überwuchern.

Unterteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterteilung durch Fichtenblöcke und Treppen.

Wenn das Gebäude aus mehreren Teilen besteht, ist es möglich an diesen Stellen das Dach einen Block höher zu setzen. Dadurch gliedert man das Dach mit dem Gebäude. Diese Technik kann man auch an den Enden des Daches verwenden.

Rand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein einfacher Rand mit Zinnen bei einem Pyramidendach.

Bei einem zu großen Gebäude kann es vorkommen, dass das Dach aus den Fugen zu geraten scheint. Wenn man nun einen Rand mit Zinnen oder ähnlichem darum zieht, hilft es, das Dach wieder zum Haus passend aussehen zu lassen.

Fassade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine einfache, flache Fassade für ein Holzgebäude mit unpassendem Dach.

Eine Fassade bedeckt die Frontseite eines Gebäudes. Wenn das Gebäude an sich nicht gut aussieht, man nur eine Seite sieht, oder das Dach nicht zum Gebäude passt, kann man überlegen, eine Fassade zu verwenden. Man baut also eine extra Frontwand, in welche man sehr viel Detail investiert. Dadurch erweckt es den Anschein als sei das gesamte Gebäude in dieser Art gehalten, auch wenn dies nicht zutrifft.