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server.properties

Aus Minecraft Wiki
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In der Datei server.properties werden die Einstellungen für einen Minecraft-Server gespeichert. Diese Datei befindet sich normalerweise im selben Verzeichnis wie der Server (minecraft_server.jar) und kann vom Operator mit einem normalen Texteditor (z. B. Notepad) bearbeitet werden. Nachdem Einstellungen geändert wurden, muss die Datei gespeichert und der Server neu gestartet werden.

Server-Icon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn in dem Ordner, in dem der Server (minecraft_server.jar) steht, eine Datei mit dem Namen "server-icon.png" existiert, die exakt 64×64 Pixel groß ist, wird dieses Icon in der Serverliste der Clients angezeigt.

Usercache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Cache ist ein Zwischenspeicher. In der Datei usercache.json werden im JSON-Format alle Spieler gespeichert, die sich mit dem Server verbunden haben oder über einen Server-Befehl genannt wurden. Der Server greift bei einigen Prüfungen auf den schnell erreichbaren Usercache zu und nicht per Internet auf den Authentication-Server von Mojang. Das beschleunigt diese Prüfungen.

Wenn die Option online-mode eingeschaltet ist, wird aber zumindest bei jedem Verbindungsversuch eines Spielers mit dem Server der Authentication-Server von Mojang gefragt und nicht der Usercache.

Server.properties[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Standardkonfiguration, die beim ersten Start des aktuellen Minecraft-Servers generiert wird (sofern noch nicht vorhanden).

#Minecraft server properties
#(Zeitpunkt der letzten festgestellten Dateiänderung)
generator-settings=
op-permission-level=4
allow-nether=true
resource-pack-hash=
level-name=world
enable-query=false
allow-flight=false
announce-player-achievements=true
server-port=25565
max-world-size=29999984
level-type=DEFAULT
enable-rcon=false
level-seed=
force-gamemode=false
server-ip=
network-compression-threshold=256
max-build-height=256
spawn-npcs=true
white-list=false
spawn-animals=true
snooper-enabled=true
online-mode=true
resource-pack=
pvp=true
difficulty=1
enable-command-block=false
gamemode=0
player-idle-timeout=0
max-players=20
max-tick-time=60000
spawn-monsters=true
generate-structures=true
view-distance=10
motd=A Minecraft Server

Minecraft-Servereinstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Typ Standardwert Beschreibung
allow-flight boolean false Erlaubt es Spielern, auch im Überlebensmodus zu fliegen, sofern diese eine Mod zum Fliegen installiert haben. Wenn diese Option aktiviert ist, kann es mehr Griefing geben, weil dies durch Fliegen vereinfacht wird. Im Kreativmodus hat die Option keine Auswirkung.
false - Fliegen ist nicht erlaubt (Spieler, die mehr als 5 Sekunden in der Luft sind, werden vom Server gekickt).
true - Das Fliegen ist erlaubt und kann genutzt werden, wenn entsprechende Mods installiert sind.
allow-nether boolean true Erlaubt es Spielern, in den Nether zu reisen.
false - Netherportale sind deaktiviert.
true - Es ist möglich, durch Portale in den Nether zu reisen.
announce-player-achievements boolean true Erzielt ein Spieler einen Erfolg, erhalten die anderen Spieler eine Nachricht.
false - Keine öffentlichen Erfolgsnachrichten.
true - Erfolgsnachrichten werden über den Chat veröffentlicht.
difficulty integer (0-3) 1 Definiert den Schwierigkeitsgrad auf dem Server.
0 - Friedlich
1 - Einfach
2 - Normal
3 - Schwer
enable-query boolean false Wenn diese Option aktiviert ist, können Informationen über den Server von außen abgefragt werden. Das Datenformat ist GameSpy4 und wird hier erläutert: http://wiki.vg/Query. Wenn man ein entsprechendes PHP-Skript programmiert, kann man z.B. auf einer Webseite anzeigen, welche Spieler auf dem Server aktiv sind.
enable-rcon boolean false Aktiviert den Fernzugriff für die Server-Konsole (rcon = remote control). Das Protokoll wird hier erläutert: http://wiki.vg/Rcon.
enable-command-block boolean false Aktiviert/deaktiviert den Befehlsblock.
true - Aktiviert den Befehlsblock.
false - Deaktiviert den Befehlsblock.
force-gamemode boolean false Legt fest, in welchem Spielmodus die Spieler dem Server beitreten.
false - Spieler werden bei Serverbeitritt in dem Spielmodus sein, in dem sie den Server verlassen haben.
true - Spieler werden bei Serverbeitritt immer im Standardspielmodus sein, der mit der Option gamemode festgelegt ist.
gamemode integer (0-3) 0 Definiert den Spielmodus, den Spieler beim ersten Besuch des Servers erhalten.
0 - Überlebensmodus
1 - Kreativmodus
2 - Abenteuermodus
3 - Zuschauermodus
generate-structures boolean true Definiert, ob Gebäude (wie Dörfer) generiert werden.
false - In neuen Chunks werden Gebäude nicht generiert.
true - In neuen Chunks werden Gebäude generiert.
generator-settings string leer Definiert die Einstellungen zur Generierung von Flachland- und Angepasst-Welten. Beispiele siehe jeweils dort.
hardcore boolean false Standardmäßig fehlt diese Option in den server.properties, was gleichbedeutend mit false ist. Die Einstellung true kann nur ein einziges Mal verwendet werden, nämlich vor dem ersten Start des Servers. Dann wird der Hardcore-Modus aktiviert, d. h. Spieler werden permanent vom Server gebannt, sobald sie sterben. Die Aktivierung oder Nicht-Aktivierung des Hardcore-Modus wird bei der Generierung der Welt in die Weltdaten eingetragen. Danach ist eine Änderung dieser Einstellung nicht mehr möglich.
level-name string world Der Name der Welt und des Ordners, wo sie gespeichert wird. Es ist auch möglich, hier einen Pfad anzugeben, z. B. worlds/worldname/worlddataname, hierbei sind "worlds" und "worldname" Unterordner. "worldname" steht für den Dateinamen unter dem die Welt gespeichert werden soll. So ist es möglich, mehrere Welten zu speichern (oder den Server-Ordner besser zu sortieren). Sonderzeichen wie ' (Apostroph) müssen eventuell durch einen Backslash (\) vor ihnen markiert werden.
level-seed string leer Legt den Startwert für die Welt fest.
level-type string DEFAULT Bestimmt den Welttyp. ACHTUNG! Nach einer Änderung dieser Option sollte eine neue Serverwelt gestartet werden. Falls die Welt beibehalten wird, kommt es zu unerwünschten Schnitten in der Landschaft, an allen Stellen, an denen neue Chunks generiert werden.
DEFAULT - Normalwelt mit Hügeln, Tälern, Dörfern, etc.
FLAT - Eine komplett flache Welt. Der Aufbau der Ebenen kann über die Option generator-settings individuell festgelegt werden.
LARGEBIOMES - Ähnlich wie die Standardwelt, nur mit extrem großen Biomen.
AMPLIFIED - Ähnlich wie die Standardwelt, nur mit extremen Höhenunterschieden und zerklüfteten Bergen bis in Höhe 256. Die Verteilung der Biome bleibt dabei gleich.
CUSTOMIZED - Eine individuell gestaltete Welt, deren Aufbau über die Option generator-settings festgelegt wird.
max-build-height integer 256 Die maximale Höhe, in der gebaut werden kann. Der Weltgenerator beachtet diese Höhe nicht.
max-players integer
(1-2147483647)
20 Die maximale Anzahl an Spielern, die gleichzeitig auf diesem Server spielen können. Je mehr Spieler auf einem Server sind, desto mehr Leistung benötigt dieser Server. Operatoren zählen auch als Spieler. Wenn die maximale Anzahl an Spielern erreicht ist, kann auch ein Operator dem Server nicht beitreten. Bei sehr hohen Werten kann die Spielerliste, die per Tab ↹ geöffnet werden kann, nicht mehr alle Spieler anzeigen.
max-tick-time integer
(0–(2^63 - 1))
60000 Das Spiel ist Tick-basiert, d.h. mit jedem Tick werden Aktionen in der Welt ausgeführt, auch wenn der Spieler sich nicht bewegt. Ein Tick findet normalerweise alle 50 Millisekunden statt. Ist der Server zu stark belastet, finden die Ticks seltener statt, z.B. bei riesigen Tierpopulationen oder gigantischen Drop-Anzahlen durch umfangreiche TNT-Explosionen. Dann bewegen sich die Monster und anderen Objekte so langsam, dass man nicht mehr vernünftig spielen kann. Mit diesem Parameter kann man einstellen, dass sich der Server von selbst stoppt, sobald ein Tick einen bestimmten Wert (Standard = 60 Sekunden) überschreitet. Die Meldung lautet dann: "A single server tick took 60.00 seconds (should be max 0.05); Considering it to be crashed, server will forcibly shutdown."
-1 deaktiviert die Selbstüberwachung.
max-world-size integer
(1-29999984)
29999984 Maximalradius der Weltbarriere. Standardmäßig liegt er einen Chunk (16 Blöcke) unter der maximalen Weltgröße von ± 30.000.000 Blöcken, ein größerer Wert wird nicht beachtet. Der Maximalradius legt fest, wie weit die Weltbarriere mit dem Befehl /worldborder im Spiel verändert werden kann. Achtung: der Befehl ändert den Durchmesser, hier wird der maximale Radius angegeben.
motd string A Minecraft Server Ein Text, der in der Serverliste unter dem Namen des Servers angezeigt wird (motd = Message of the Day).
  • Die Motd unterstützt Formatierungscodes, die den Farben und Formatierungsmöglichkeiten entsprechen, die man bei JSON-Texten verwenden kann.
  • Eine lange Motd wird über maximal zwei Zeilen angezeigt. Alle weiteren Zeichen werden abgeschnitten.
  • Ein Zeilenumbruch kann mit dem Code \u000A herbeigeführt werden.
network-compression-threshold integer 256 Zwischen Client und Server werden ständig Datenpakete ausgetauscht: Der Server informiert den Client, wie die Welt aussieht und wo sich alle Spieler und Kreaturen befinden, und der Client stellt dies als Bild dar. Umgekehrt informiert der Client den Server über aller Aktionen des Spielers, damit der Server die Welt entsprechend aktualisieren kann. Diese Datenpakete können unkomprimiert oder komprimiert durch die Netzverbindung laufen. Die Einstellung network-compression-threshold gibt die Größe in Bytes an, ab der die versendeten Datenpakete komprimiert werden. Eine niedrige Zahl bedeutet häufigeres Komprimieren und somit kleinere Pakete. Wird die Einstellung jedoch zu niedrig gewählt, kann es vorkommen, dass die komprimierten Pakete sogar größer als die ursprünglichen sind (Beispiel: komprimiert man eine 64 Byte große Textdatei beispielweise mit zip, ist das Ergebnis 131 Bytes groß.)
  • -1 bedeutet überhaupt keine Komprimierung
  • 0 bedeutet Komprimierung unabhängig von der Paketgröße
  • größere Zahlen geben die Größe an, ab der die Pakete komprimiert werden

Die Ethernet-Spezifikation erfordert, dass Pakete kleiner als 64 Bytes auf 64 Bytes aufgefüllt werden. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn, einen Wert kleiner als 64 einzugeben. Ebenfalls ist es nicht zu empfehlen, die Maximum Transmission Unit (maximal transportierbare Paketgröße, MTU) von normalerweise 1500 Bytes zu überschreiten.

online-mode boolean true Wenn diese Option aktiviert ist, vergleicht der Server jeden Spieler, der sich verbinden will, mit der Datenbank von Mojang. Diese Option sollte nur auf false gesetzt werden, wenn der Server nicht mit dem Internet verbunden ist und wenn keine White-List existiert (siehe Option white-list). Die Option online-mode dient der Sicherheit, denn es wird geprüft, ob der Spieler einen gültigen Account hat. Fake-Accounts werden damit aufgedeckt. Server deren online-mode auf false steht, werden "cracked" Server genannt.

Wenn die Dienste von Mojang allerdings offline oder anderweitig nicht erreichbar sind (siehe Status der Mojang-Server), kann kein Spieler mehr dem Spiel-Server beitreten, falls die Option auf true steht.

true - Aktiviert. Der Server nimmt an, dass eine Internetverbindung besteht und vergleicht jeden verbundenen Spieler mit der Datenbank von Mojang.
false - Deaktiviert. Der Server vergleicht verbindene Spieler nicht mit der Datenbank.
op-permission-level integer (1-4) 4 Bestimmt das Standard-Berechtigungslevel für Spieler, die mit dem Befehl /op zum Operator gemacht wurden. Danach ist eine individuelle Anpassung des Levels für einzelne Spieler über die Datei "ops.json" möglich (siehe unten).
1 - Operatoren mit Level 1 können Veränderungen im ansonsten geschützen Spawnbereich vornehmen.
2 - Operatoren mit Level 2 können Befehlsblöcke editieren und alle Cheat-Befehle ausführen außer denen von Level 3 und 4.
3 - Operatoren mit Level 3 können die Server-Befehle zur Spielersanktion (Befehl /kick, Befehl /ban etc.) und zur Ernennung weiter Operatoren (Befehl /op) ausführen.
4 - Operatoren mit Level 4 können mit dem Befehl /stop den Server stoppen.
player-idle-timeout integer 0 Wenn der Wert nicht 0 ist, werden inaktive Spieler nach der angegeben Zeit in Minuten vom Server gekickt. Die Zeit wird für einen Spieler zurückgesetzt, wenn er eine Aktion im Spiel auslöst, sich bewegt, einen Menüpunkt aufruft oder im Chat schreibt. Im Einzelnen sind es folgende Signale, die die Inaktiv-Zeit zurücksetzen:
  • 3 (0x3) Chat
  • 7 (0x7) UseEntity
  • 14 (0xe) BlockDig
  • 15 (0xf) Place
  • 16 (0x10) BlockItemSwitch
  • 18 (0x12) ArmAnimation
  • 19 (0x13) EntityAction
  • 102 (0x66) WindowClick
  • 108 (0x6c) ButtonClick
  • 130 (0x82) UpdateSign
  • 205 (0xcd) ClientCommand
pvp boolean true Aktiviert PvP (Player versus Player) auf dem Server. Im PvP-Modus können sich Spieler gegenseitig direkten Schaden zufügen. Ohne PvP können sie sich nur indirekt schädigen, z.B. durch Lava, Feuer, TNT und im weiteren Sinne mit Wasser, Sand und Kies.
true - Spieler können andere Spieler töten.
false - Spieler können andere Spieler nicht töten (auch genannt Player versus Environment (PvE)).
query.port integer (1-65534) 25565 Definiert den Port für den Query-Server (siehe enable-query).
rcon.password string leer Defniert das Passwort für den Fernzugriff auf den Server (siehe enable-rcon).
rcon.port integer (1-65534) 25575 Definiert den Port für den Fernzugriff auf den Server (siehe enable-rcon).
resource-pack string leer Ein Server kann ein Ressourcenpaket empfehlen, um z.B. zusätzliche Sounds zur Verfügung zu stellen (sind über Befehlsblöcke abspielbar) oder eine spezielle Übersetzung einzelner Texte (z.B. der Todesmeldungen) oder auch besondere Texturen. Dazu ist hier die Webadresse (URL) des Downloads einzutragen. Dabei gibt es einige Einschränkungen:
  • Die URL muss auf eine zip-Datei verweisen. Eine andere Kompression oder ein unkomprimiertes Ressourcenpaket sind nicht möglich.
  • Das Ressourcenpaket darf maximal 50 MB groß sein.
  • Die Datei muss die Bedingungen für ein Ressourcenpaket erfüllen (z.B. muss sie die Datei pack.mcmeta enthalten).

Sobald sich ein Client erstmalig mit dem Server verbindet (siehe Client-Server-Konzept), wird - je nach gewählter Einstellung - die Datei mit oder ohne Rückfrage oder gar nicht im Hintergrund herunterladen und installiert.

resource-pack-hash string leer Optionale Prüfsumme ("SHA1-Digest") des Ressourcenpaketes in kleingeschriebenen Hexadezimalzeichen. Es wird empfohlen, die Prüfsumme anzugeben. Sie wird zwar bislang nicht für ihren eigentlichen Zweck verwendet, zu prüfen, ob das Ressourcenpaket nachträglich verändert wurde, aber sie verbessert die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Datenzwischenspeicherung.
server-ip string leer Wenn der Server unter einer bestimmten IP-Adresse laufen soll, muss diese hier eingetragen werden. Es ist zu empfehlen, diesen Wert leer zu lassen.
server-port integer (1-65534) 25565 Der Port, auf dem der Server läuft. Wenn das Netzwerk, in dem der Server läuft, NAT benutzt (z.B. durch einen Router), muss der Port dort weitergeleitet werden.
snooper-enabled boolean true Legt fest, ob der Server anonyme Daten über den Server an http://snoop.minecraft.net senden darf.
false - Deaktiviert das Senden von Daten.
true - Aktiviert das Senden von Daten.
spawn-animals boolean true Bestimmt, ob Tiere spawnen können. Bei Leistungsproblem des Servers sollte diese Option deaktiviert werden.
true - Tiere können spawnen.
false - Tiere verschwinden, nachdem sie gespawnt sind, sofort wieder.
spawn-monsters boolean true Bestimmt, ob Monster außerhalb von Monsterspawnern spawnen können. Bei Leistungsproblem des Servers sollte diese Option deaktiviert werden.
true - Monster spawnen außerhalb von Monsterspawnern. Ozelots spawnen im Dschungel.
false - Monster spawnen nur an Monsterspawnern und Ozelots spawnen gar nicht.

Diese Option ist nutzlos, wenn difficulty = 0 (friedlich) ist.

spawn-npcs boolean true Bestimmt, ob Dorfbewohner spawnen können.
true - Dorfbewohner können spawnen.
false - Dorfbewohner können nicht spawnen.
spawn-protection integer 16 Legt den Radius eines geschützen Bereiches um den Spawnpunkt fest. Der Bereich ist in sämtlichen Ebenen von 0 bis 255 geschützt. Der Wert 0 schützt nur den Block des Spawnpunktes (siehe SpawnX und SpawnZ in den Weltdaten). Der Wert 1 entspricht einem Radius von einem Block um den zentralen Block, also einem 3×3 Blöcke großen Bereich, etc. Der Standardradius sind 16 Blöcke, was einen geschützten Bereich von 33×33 Blöcken ergibt.

Spieler ohne Operator-Rechte (siehe Befehl /op) können dort weder Blöcke abbauen noch setzen noch irgendwelche Redstone-Signalgeber oder -Empfänger betätigen (also keine Knöpfe, Hebel, Türen, Zauntore etc.). Einzige Ausnahme: Druckplatten.

Allerdings können explodierende Creeper (wenn es nicht über den Befehl /gamerule abgeschaltet wurde) auch im geschützen Bereich Schaden anrichten, genauso wie TNT, das an der Grenze zum geschützten Bereich gezündet wurde. Wasser und Lava können hineinfließen und Feuer kann (wenn es nicht über den Befehl /gamerule abgeschaltet wurde) auf den geschützten Bereich übergreifen. Auch Kolben können Blöcke in diesen Bereich hinein schieben.

Die Option spawn-protection ist nicht in den initialen server.properties enthalten. Sie erscheint erst, wenn der erste Spieler den Server betritt.

view-distance integer (3-15) 10 Definiert die Menge an Welt-Daten, die der Server an den Client sendet, gemessen in Chunks. Bestimmt wird dadurch die serverseitig festgelegte Sichtweite. Bei der Standard-Einstellung von 10 Chunks werden insgesamt 441 Chunks gesendet (10 Chunks vor und hinter dem Spielerchunk = 21, dasselbe rechts und links = 21 x 21). Die Anzahl an Chunks, die der Server lädt, kann im Debug-Bildschirm eingesehen werden. Bei Leistungsproblem des Servers sollte der Wert verkleinert werden.
white-list boolean false Aktiviert eine White-List auf dem Server. Wenn die White-List aktiviert ist, können nur Spieler dem Server beitreten, die auf dieser gelistet sind. Diese Option ist für Privat-Server, auf denen nur ausgewählte Freunde spielen sollen und für Server, die ihre Mitglieder durch ein Bewerbungsverfahren aussuchen, zu empfehlen. Wenn diese Option aktiviert ist, muss die Option online-mode aktiviert sein. Das ist auch sinnvoll, denn ansonsten könnte trotz White-List jeder beliebige Spieler dem Server beitreten, wenn er einfach einen dort gelisteten Namen verwendet, falls er einen solchen kennt. Die White-List wird über die Server-Konsole mit dem Befehl /whitelist verwaltet.
false - Es wird keine White-List benutzt.
true - Jeder Spieler, der sich mit dem Server verbinden will, muss in der White-List eingetragen sein.

ops.json[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuerst wird in den "server.properties" mit der Option "op-permission-level" das Standard-Operator-Level eingestellt, das für alle neuen Operatoren gilt. Dann werden einem Spieler mit dem Befehl /op die Operatorrechte verliehen. Dadurch wird ein Eintrag in der Datei "ops.json" erzeugt, die im gleichen Verzeichnis wie die "server.properties" steht.

In dieser Datei im JSON-Format sind für jeden Spieler die UUID, der Name und das Standard-Operator-Level gespeichert. Manuell kann man hier nachträglich für einzelne Spieler ein anderes Level einstellen.

Beispiel mit den fiktiven Spielern oyo123 und yoyo:

[
  {
    "uuid": "6a8b3b3c-9d81-49c0-86d4-5518e1065f93",
    "name": "oyo123",
    "level": 4
  },
  {
    "uuid": "65ac0651-82b5-3afa-8cf9-afd2f43b10d9",
    "name": "yoyo",
    "level": 2
  }
]