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Mythen

Aus Minecraft Wiki
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Diese Seite befasst sich mit einem fiktionalen Thema. Die Inhalte existieren nicht und gehören nicht zum Spiel.

In der Spielergemeinschaft von Minecraft haben sich einige Mythen gebildet, die von einer nicht geringen Anzahl von Spielern für wahr gehalten werden. Aufgrund von Irrtümern, Missverständnissen, Falschaussagen, Gerüchten oder ungenauen Beobachtungen haben sie sich als "Fakten" etabliert, und führen nun gewissermaßen ein Eigenleben.

Herobrine

Der wohl bekannteste Minecraft-Mythos ist der Mythos rund um Herobrine. Die erste Meldung einer vermeintlichen Sichtung kam von einem Minecraftspieler, der in der Alpha im Einzelspielermodus spielte.

In der Folge hat die Spielercommunity diese vermeintliche Beobachtung aufgegriffen und durch immer weitere "Sichtungen" und fantasievolle Ausschmückungen ergänzt. Befeuert wurde dieser Mythos aber auch durch die Verantwortlichen bei Mojang, die immer wieder Anspielungen auf Herobrine machten, obwohl sie andererseits beteuerten, dass es diese Figur niemals gegeben hat.

Die 11. Schallplatte

Dieser Mythos hängt mit dem Herobrine-Mythos zusammen. Man erzählt sich, dass auf der 11. Schallplatte Herobrine-Laute zu hören sind. Das soll diese merkwürdigen Geräusche erklären, die man auf der Platte zu hören bekommt. Dazu kommt noch das schäbige Aussehen der Schallplatte und die Tatsache, dass sie lange Zeit nur im Kreativmodus erhältlich war.

Es wird ebenfalls erzählt, dass Herobrine erscheinen und den Spieler töten würde, sobald man die Schallplatte abspielt.

Da Herobrine jedoch nur Fiktion ist, fallen auch Mythen um die 11. Schallplatte aus dem Rahmen. Wahrscheinlich handelt es sich bei den Geräuschen um einen Enderman, da diese Kreatur die 11. war, die eingefügt wurde.[1]

Zuckerrohr wächst auf Sand schneller

Es wird häufig angenommen, dass auf Sand platziertes Zuckerrohr schneller wächst. Das stimmt allerdings nicht, Zuckerrohr wächst auf allen Blöcken, auf denen es angebaut werden kann, gleich schnell.

Netherwarzen wachsen in der Nähe von Lava schneller

Manch einer behauptet, das Netherwarzen in der Nähe von Lava schneller wachsen. Stimmen tut dies nicht, das Wachstum wird weder durch Licht, noch durch irgendwelche anderen äußeren Einflüsse beeinflusst.

Erzvorkommen hinter Kies- oder Erde-Einlagerungen

Es gibt den Mythos, das in Höhlen hinter einer Kies- oder Erdschicht sich mehrere Erze befinden. Dieser Mythos ist aber eine Falschinformation, da man durch den Abbau der Erde oder des Kies nur eine größere Abbaufläche vorfindet, man also eine größere Chance hat, eine Erzader zu finden.

Wahr ist jedoch, dass verlassene Minenschächte gelegentlich von Kies- oder Erdeinlagerungen verstopft sind, sodass ein Durchbrechen dieser Vorkommen neue Abschnitte der Mine freilegen kann.

Diamantenvorkommen bei Lavaseen

Die vermeintliche Tatsache, dass in der Nähe von Lavaseen häufiger Diamanten zu finden sind, ist ebenso falsch. Es liegt hauptsächlich daran, dass man an Lavaseen die Diamanten besser sehen kann, und dass Lavaseen häufig in ausgedehnten unterirdischen Hohlräumen zu finden sind.

Nether-Untergrund

Ein weiterer Mythos ist, dass sich unter den Lavaseen im Nether ein Hohlraum befindet, in denen Dörfer generiert werden können. Diese Aussage ist aber falsch. Das einzige Bauwerk, das im Nether generiert wird, ist die Netherfestung.

Enderdrachen ausbrüten

Der Mythos, dass man ein Drachenei ohne entsprechende Mods ausbrüten kann, ist falsch. Selbst wenn man unter das Drachenei einen angezündeten Netherrack setzt, spawnt kein Enderdrachenbaby.

Dreizehn Herzen der Hexe

Hexen besitzen 26 (Heart.svg × 13) Lebenspunkte. Die Dreizehn wird neben der Unglückszahl auch als die heilige Zahl für Hexen angesehen.

Kreatur-Spawn auf Myzel

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass außer Mooshrooms keine Kreaturen auf Myzel spawnen können. Vielmehr ist es so, dass im Biom Pilzland (das von Myzel bedeckt ist), keine anderen Kreaturen außer Mooshrooms spawnen. Das hat aber nichts mit dem Myzel zu tun, sondern mit dem Biom. Umgekehrt spawnen Mooshrooms nur im Pilzland und in keinem anderen Biom, auch wenn es dort Myzelblöcke geben sollte. Das kann man mit einer angepassten Welt testen, in der man das Biom MushroomIsland einstellt und mit einer Flachland-Welt vergleicht, in der man als Oberfläche Myzel gewählt hat. Dabei ist zu beachten, dass Tiere nur auf Grasblöcken natürlich spawnen, nicht auf Sand, Stein, Ton, Podsol, Myzel etc.

Bäume wachsen weiter

Manche Spieler glauben, ein Baum wäre weiter gewachsen. Aber Bäume wachsen gar nicht, das ist nur eine Illusion. Es gibt einen Setzling, der ist einen Block groß, und es gibt fertige Bäume in verschiedenen Formen und Größen. Dieses einmalige Generieren von Bäumen ist einfach zu programmieren: suche einen Setzling, prüfe, ob die Bedingungen (Platz, abgelaufene Zeit) für einen fertigen Baum gegeben sind, und wenn ja: generiere den Baum. Ein Weiterwachsen zu programmieren wäre viel komplizierter. Erstes Problem: was ist ein "Baum"? Es gibt in Minecraft gar keine Erkennung für Bäume, d.h. es gibt keine Daten für die Kennzeichnung von Blöcken, die zu einem Baum gehören. Und nicht alles was Holz und Laub ist, ist ein "Baum". Das Spiel wüsste also gar nicht, was ein "Baum" sein soll. Doch selbst wenn, dann müsste das Spiel auch noch die Ausmaße des Baumes erkennen, um ihn vergrößern zu können. Und das nicht nur bei freistehenden Bäumen, sondern auch bei solchen, die sich berühren. Welches Laub gehört zu welchem Baum? Man könnte das alles speichern, aber solche Daten existieren nicht. Daher wachsen Bäume nicht und sie wachsen auch nicht weiter. Neben dieser technischen Überlegung kann man die Frage auch ganz einfach experimentell beantworten: pflanze im Kreativmodus viele Setzlinge, mache sie mit Knochenmehl zu Bäumen und setze neben jede Krone eine Höhenmarkierung (nicht darauf, das könnte ja das angebliche Wachsen stören). Dann dünge weiter. Nichts wird passieren. Dann halte dich mehrere Spieltage in dem Chunk auf und schau, ob sich an der Höhe etwas ändert. Dieses Experiment muss jeder selbst durchführen, denn Screenshots könnten zum Scherz gefälscht sein.

Einzelnachweise