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Befehlsblock

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Befehlsblock
Befehlsblock.pngWiederhol-Befehlsblock.pngKetten-Befehlsblock.png
BefehlsblockWiederhol-BefehlsblockKetten-Befehlsblock
Kategorie

Redstone

Schwerkraft

Nein

Transparenz

Nein

Leuchtend

Nein

Kolben

unverschiebbar

Explosionswiderstand

18.000.000

Härte

Werkzeug

Keins

Farmbar

Nein

Stapelbar

Ja (64)

Verbrennbar

Nein

Drops

Sich selbst

Einführung

Siehe Geschichte

Datenwerte

Impuls
command_block
dez: 137 hex: 89

Wiederholen
repeating_command_block
dez: 210 hex: D2

Verketten
chain_command_block
dez: 211 hex: D3
Metadata

für die Ausrichtung und den Bedingungsmodus

Blockzustand

Siehe Tabelle

NBT-Daten

Blockobjektdaten
ID = Control

Der Befehlsblock ist ein Block der eingeführt wurde, um unter anderem den Abenteuermodus zu ergänzen. Er ermöglicht den Machern von Abenteuerwelten eine erweiterte Interaktion mit dem Spieler mithilfe von Befehlen, unter anderem kann man mit dessen Hilfe sehr umfangreiche Handlungen kreieren. Wenn per Redstone aktiviert, kann ein im Block hinterlegter Befehl ausgeführt werden. Er eignet sich daher sehr gut für die Admins von Servern, um zum Beispiel das Teleportieren über Druckplatten zu ermöglichen.

Der Befehlsblock ist nicht herstellbar[1] und kann nur im Kreativmodus platziert werden. Er wird allerdings nicht im Kreativ-Inventar angezeigt, weshalb man ihn sich mit dem Befehl /give @p command_block geben muss.

Damit der Befehlsblock auf Mehrspieler-Servern funktioniert, muss in der Server.properties der Wert für die Zeile enable-command-block auf true gesetzt werden. Falls die Zeile nicht existiert, muss diese manuell eingefügt werden. Auch in Minecraft Realms kann die Benutzung von Befehlsblöcken über die Einstellungen ein- und ausgeschaltet werden.

Befehle können auch ausgeführt werden von:


Befehlsblocklore


Schild


beschriebenes Buch

Bedienung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man kann den Befehlsblock in drei verschiedene Modi schalten, wobei er zur äußerlichen Erkennung seine Farbe wechselt:


  • Impuls: Der Befehlsblock löst seinen gespeicherten Befehl einmal aus. Um ihn erneut ausführen zu lassen, muss der Befehlsblock erneut angesteuert werden.

  • Wiederholen: Der Befehlsblock löst seinen gespeicherten Befehl einmal pro Tick aus (d. h. 20 Mal in der Sekunde). Es gibt Befehle zur Prüfung einer Bedingung, z.B. den Befehl /testfor. Um die Bedingung laufend zu prüfen, stellt man den Befehlsblock auf "Wiederholen". Befehle die bei erfolgreicher Prüfung ausgeführt werden sollen, können dann in nachfolgende Ketten-Befehlsblöcke eingetragen werden.

  • Verketten: Der Befehlsblock kann seinen gespeicherten Befehl nur ausführen, wenn er durch einen anderen Befehlsblock (egal in welchem Modus) angesteuert wurde. Die Übertragung des Ansteuerungsignals erfolgt durch direktes Nebeneinanderplatzieren der Befehlsblöcke. Für die Verkettung von Befehlsblöcken ist auf die Richtung zu achten, die durch die seitlichen Texturen des Blockes angezeigt werden.

Der Wechsel des Modus wird intern durch zwei zusätzliche technische Blöcke realisiert. Diese kann man sich ebenfalls ins Inventar holen und somit einen Befehlsblock in einem bestimmten Modus direkt setzen, ohne den Block umschalten zu müssen. Aus Spielersicht gibt es jedoch nur einen einzigen Block, den man in drei Modi schalten kann.

Wenn ein Befehl nicht korrekt in den Befehlsblock eingegeben wurde oder er grundsätzlich nicht für den Befehlsblock verwendet werden kann, wird der Befehl nicht ausgeführt. Im Befehlsblock gibt es eine Ausgabezeile, die das Ergebnis des letzten ausgeführten Befehls anzeigt, sodass man den Erfolg oder Misserfolg nachvollziehen kann. Mit dem kleinen Knopf rechts neben der Zeile kann man die Ausgabe ein- und ausschalten. Das Umschalten hat auch zur Folge, dass ein Komparator ausgeschaltet wird, wenn er an dem Befehlsblock angeschlossen ist.

  • O: Ausgabezeile einschalten
  • X: Ausgabezeile ausschalten
Unbedingter und bedingter Befehlsblock

Bei der Verkettung von Befehlsblöcken kann man einstellen, ob der Befehlsblock seinen Befehl ohne oder mit Bedingung auslöst:

  • Unbedingt: Der Befehl wird ohne Bedingung ausgeführt, d. h. auch wenn der davor befindliche Befehlsblock seinen Befehl nicht erfolgreich ausführen konnte. Mit dieser Einstellung kann ein Befehlsblock sowohl alleine als auch als Teil einer Kette angesteuert werden. Äußerlich ist die Unbedingt-Einstellung an glatten Pfeilen erkennbar.
  • Bedingt: Der Befehl wird nur ausgeführt, wenn der davor befindliche Befehlsblock seinen Befehl erfolgreich ausführen konnte. Mit dieser Einstellung kann ein Befehlsblock nur den vorangegangenen Befehlsblock aktiviert werden, allein stehend und nur mit Redstone funktionieren sie nicht. Dabei ist es egal, ob sie Redstone benötigen oder nicht. Äußerlich ist die Bedingt-Einstellung an Pfeilen mit Einbuchtung erkennbar.

Ein Befehlsblock muss normalerweise mit einem Signal angesteuert werden. Man kann ihn aber auch immer aktiv schalten:

  • Benötigt Redstone: Der Befehl wird nur ausgeführt, wenn der Befehlsblock mit Redstone direkt angesteuert wird. Sonst bleibt der Befehl unausgeführt.
  • Immer aktiv: Der Befehlsblock ist immer aktiv und löst seinen Befehl je nach Modus (Impuls, Verkettung, Wiederholung) aus, ohne das er Redstone benötigt.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lupe.png Hauptartikel: Befehle
  • Im Chat ist die Eingabe von Befehlen auf 100 Zeichen beschränkt. Mit einem Befehlsblock kann man bis zu 32500 Zeichen lange Befehle eingeben. Trotzdem kann es auch bei geringerer Zeichenanzahl zu Abstürzen kommen, siehe MC-68458.
  • Auf Servern können nur Operatoren den Befehl im Befehlsblock ändern. Im Einzelspielermodus muss man sich im Kreativmodus befinden um den Befehl im Befehlsblock ändern zu können.
  • Ein Befehlsblock kann nicht von einem Kolben verschoben werden, da er Blockobjektdaten besitzt.
  • Normalerweise gibt ein Befehlsblock sein Ergebnis in der Chat-Konsole bekannt. Wenn z.B. der Befehl /time set day ausgeführt wird, erscheint im Chat die Ergebnismeldung "[@: Zeit auf 1000 gesetzt]". Diese Meldung kann man mit dem Befehl /gamerule commandBlockOutput false ausschalten. Chat-Befehle funktionieren auch bei ausgeschalteter Ausgabe weiterhin.
    • Um auch Chat-Befehle auszuschalten, muss man den Befehl /gamerule sendCommandFeedback false aktivieren
    • Auch das Schreiben von Ergebnismeldungen in die Protokolldateien von Client und Server kann man ausschalten: Befehl /gamerule logAdminCommands false.
  • Mithilfe eines Ambosses kann man dem Befehlsblock einen Namen geben. Dies ist insbesondere für Chat-Befehle sinnvoll, die ansonsten mit dem nichtssagenden Namen "@" ausgeführt werden, siehe z.B. den Befehl /tell.
  • Mit dem Befehl /stats kann man das Ergebnis eines Befehls vom Befehlsblock direkt in einen Anzeigetafel-Punktestand schreiben lassen.
  • Baut man Redstone-Schaltkreise, in denen mehrere Befehlsblöcke gleichzeitig aktiviert werden sollen, so wird nordsüdlich zuerst der nördliche, dann der südliche aktiviert. Macht man Gleiches ostwestlich, so wird zuerst ein westlicher, dann alle östlichen und dann die restlichen westlichen aktiviert.
    • Um Befehlsblöcke ungeachtet dieser Regel laufen zu lassen, müssen diese im Verketten-Modus sein. Sie müssen dann nur in die gewünschte Richtung zeigen und dabei den nächsten Ketten-Befehlsblock auslösen.
    • Auch die Ausrichtung des Befehlsblock hat Auswirkungen auf andere Befehlsblöcke. So kann nur ein Ausgangssignal beispielsweise eines Impuls-Befehlsblock einen Ketten-Befehlsblock aktivieren.

mit Komparator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befehlsblock7.png

Wenn ein Komparator mit seinem Eingang (die Seite mit den zwei Fackeln) neben einem Befehlsblock platziert wird, sendet der Komparator ein Signal aus, sobald der Befehlsblock einen Befehl erfolgreich ausgeführt hat. Dieses Signal kann man verwenden, um einen Signalempfänger zu schalten. Die Signalstärke des Komparators ist von der Anzahl der vom Befehl betroffenen Spieler abhängig und muss daher ggf. mit einem direkt dahinter geschalteten Verstärker verstärkt werden.

Zurücksetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befehlsblock8.png

Manchmal ist es notwendig, das Ausgangssignal des Befehlsblockes zurückzusetzen. Beispiel: Der Befehlsblock testet einen Anzeigetafel-Punktestand und liefert bei positivem Ergebnis ein Signal, das an einen zweiten Befehlsblock weitergeleitet wird. Wird der erste Befehlsblock erneut aktiviert (z.B. durch Knopfdruck oder einen Taktgeber) und ist das Testergebnis immer noch positiv, bleibt das Ausgangssignal unverändert bestehen, wodurch der zweite Befehlsblock nicht erneut ausgelöst wird.

Das Zurücksetzen des Ausgangssignals erreicht man durch das Ersetzen der SuccessCount-Eigenschaft im Befehlsblock. Dazu wird das Ausgangssignal zusätzlich an einen Reset-Befehlsblock geleitet, der den Befehl /blockdata enthält, der die Eigenschaft im ersten Befehlsblock ändert. Steht der erste Befehlsblock z.B. an der Position 100 64 30, dann enthält der Reset-Befehlsblock den Befehl /blockdata 100 64 30 {SuccessCount:0}.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anleitungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wenn man Searge als Befehl ohne ein "/" davor in einen Befehlsblock eingibt und ihn aktiviert, wird die letzte Ausgabe zu "#itzlipofutzli" gesetzt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]