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Karte

Aus Minecraft Wiki
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Karte
Map (Item).png
Leere KarteKarte
Typ

Gegenstand

Farmbar

Ja

Stapelbar

Ja(64) aber nur, wenn sie exakt die Gleichen sind

Einführung

Beta 1.6

Datenwerte
Leer
map
dez: 395 hex: 18B
Beschrieben
filled_map
dez: 358 hex: 166
Metadata

für die Kartennummer

Die Karte ist ein Gegenstand, der die Landschaft der Umgebung aufzeichnet. Man kann Karten kopieren, ihren Maßstab verkleinern und somit eine größere Landschaft aufzeichnen, und man kann sie an andere Spieler weitergeben. Es ist auch möglich, mehrere Karten von angrenzenden Landschaften zu erstellen und diese mittels Rahmen nahtlos an eine Wand zu heften.

Die Aufzeichnung wird mit Rechtsklick auf eine leere Karte aktiviert. Solange die Karte dann vom Spieler in der Hand gehalten wird, zeichnet sie die Umgebung auf (siehe Map Item Format). Der Mittelpunkt einer neuen Karte orientiert sich an einem vorgegebenen Raster (siehe unten), und nicht am aktuellen Standpunkt des Spielers.

Herstellung[Bearbeiten]

Neue Karte[Bearbeiten]

Eine neue Karte ist nach der Herstellung leer. Die Aufzeichnung der Umgebung beginnt, sobald der Spieler mit der Karte in der Hand rechtsklickt. Die neue Karte hat stets den größten vorhandenen Maßstab (1:1). Man kann nun identische Kopien oder Kopien mit verkleinertem Maßstab anfertigen (1:2 bis 1:16).

Zutaten Eingabe » Ausgabe
Papier +
Kompass
Grid Layout Pfeil (klein).png

Kopien[Bearbeiten]

Kopien von Karten sind sinnvoll, um sie weiter zu geben (Mehrspielermodus) oder um ein Exemplar in einer sicheren Truhe ablegen zu können, während man das Gebrauchsexemplar mit auf Reisen nimmt, wo es verloren gehen kann. Eine Karte kann in jedem Maßstab kopiert werden. Kopierte Karten sind stapelbar, weil sie identisch sind. Es gibt keinen Unterschied zwischen Original und Kopie, denn alle Kopien bleiben miteinander verbunden. Das heißt:

  • Alle Spieler, die eine kopierte Karte halten, sehen dasselbe. Es können also verschiedene Spieler an verschiedenen Punkten der Landschaft Veränderungen vornehmen und diese mit ihrem kopierten Kartenexemplar aufzeichen, was dann alle anderen Spieler auf ihrem kopierten Kartenexemplar sehen können, ohne dort gewesen zu sein.
  • Ein kopiertes Sicherungsexemplar in einer Truhe wird genauso aktualisiert, wie das Gebrauchsexemplar, das man mit auf Reisen nimmt. Wenn das Gebrauchsexemplar verloren geht (z.B. bei einem Sturz in Lava), bleibt das Sicherungsexemplar auf dem aktuellen Stand und kann zur Herstellung eines neuen Gebrauchsexemplares dienen.
Ergebnis Zutaten Eingabe » Ausgabe
Vervielfältigung einer Karte Leere Karte +
beschriebene Karte






Grid Layout Pfeil (klein).png Karte
Karte





















Grid Layout Formlos.png

Verkleinerung des Maßstabes[Bearbeiten]

Durch Verkleinerung des Maßstabes kann eine Karte ein größeres Gebiet darstellen. Der größte Maßstab ist 1:1, der kleinste 1:16 (je kleiner ein Maßstab, desto kleiner erscheinen die dargestellten Landschaftsdetails).

Maßstab 1:1 1:2 1:4 1:8 1:16
Bedeutung 1 Pixel = 1 Block 1 Pixel = 2×2 Blöcke 1 Pixel = 4×4 Blöcke 1 Pixel = 8×8 Blöcke 1 Pixel = 16×16 Blöcke
Karten-
abdeckung
128×128 Blöcke 256×256 Blöcke 512×512 Blöcke 1024×1024 Blöcke 2048×2048 Blöcke
Beispiel
Kartenzoom1.png
Kartenzoom2.png
Kartenzoom3.png
Kartenzoom4.png
Kartenzoom5.png

Es können Maßstabverkleinerungen bis 1:16 hergestellt werden. Der Maßstab einer 1:16 Karte kann nicht weiter verkleinert werden. Der Maßstab einer Karte wird bei jeder Erweiterung halbiert (von 1:1 auf bis zu 1:16). Vorsicht: man muss das Ergebnis mit der Maus aus der Werkbank ziehen. Verwendet man die Umschalt- bzw. Shift-Taste und klickt auf das Ergebnis, wird die Karte unverändert aus der Werkbank genommen! Die 8 Stück Papier sind trotzdem weg.

Ergebnis Zutaten Eingabe » Ausgabe
Verkleinerung
des Maßstabes
Papier +
beschriebene Karte
Maßstab 1:1 - 1:8
Grid Layout Pfeil (klein).png Karte
Karte

Verhalten[Bearbeiten]

Notch, der eine Karte hält

Jede Karte orientiert sich an einem globalen Raster, dessen Mittelpunkt bei -64/-64 liegt (X- und Z-Koordinate). Die Karten im Maßstab 1:1 sind 128 Blöcke groß, so dass der Nullpunkt 0/0 genau in der Mitte einer 1:1-Karte liegt.

Durch die Rasterung wird sichergestellt, dass sich Anschlusskarten nie überlappen und man sie bequem in Rahmen zu einer großen Karte zusammenfügen kann.

Die Karte muss beim Entdecken der Welt in den Händen des Spielers gehalten werden, um aufzuzeichnen. Sie zeigt immer die Landschaft im Umkreis von 128 Metern. Weiter entfernt liegende Gebiete erscheinen erst auf der Karte, wenn man sich ihnen bis auf 128 Meter nähert.

Die Welt wird aufgezeichnet, wie sie zu dem Zeitpunkt der Aufzeichnung aussieht. Das heißt, dass man Regionen erneut mit einer geöffneten Karte besuchen muss, um eventuelle Änderungen auf der Karte sichtbar zu machen. Während die Karte gehalten wird, gibt es keinen großen Verlust des Blickfeldes für den Spieler, da die Karte im unteren Bereich angezeigt wird. Die Karte behindert jedoch den Blick nach unten, was unter Umständen lästig oder gefährlich werden kann. In diesem Fall ist es günstig, das Head-Up-Display mit F1 zeitweise auszuschalten, während man mit der Karte in der Hand läuft. In der Sicht der dritten Person sieht man den Karteninhalt nicht.

Die Karte bewegt sich nicht mit dem Spieler wie in anderen Spielen. Vielmehr verhält sie sich wie eine richtige Karte, auf der der Standort des Spielers angezeigt wird. Falls der Spieler über die Grenzen der Karte hinaus geht, wird dies als kleiner Punkt am Rande der Karte angezeigt und man muss eine weitere Karte herstellen, um die nächste Region sehen zu können.

Man hat zwei Möglichkeiten, die Karte über den Rand hinaus zu erweitern: Entweder man verkleinert den Maßstab wie oben beschrieben, oder man begibt sich in das Gebiet jenseits des Kartenrands und zeichnet dort eine Anschlusskarte auf.

Anschlusskarten herstellen[Bearbeiten]

Für jeden der fünf unterschiedlichen Maßstäbe ist es möglich, exakt anschließende Karten herzustellen. Das Berechnen der Rastergrenzen ist dazu nicht notwendig. Es genügt, den Rand der ersten Karte in eine bestimmte Richtung zu übertreten. In diesem Gebiet einfach eine neue Karte anlegen und auf den gleichen Maßstab bringen.

Die neu hergestellte Karte kann an einer Wand direkt neben die bereits vorhandenen Karte an entsprechender Stelle gehangen werden, indem man sie dort in einem Rahmen platziert.

Kartenbeispiel.png

In diesem Beispiel liegt der Standort (oranger Punkt) bei 1663/1279. Er liegt genau in der Mitte einer 1:1-Karte (linkes rosa Quadrat). Möchte man eine Anschlusskarte nach Osten haben (rechtes rosa Quadrat), muss man mindestens 64 Meter nach Osten laufen, um die nächste 1:1-Rastergrenze zu überschreiten. Wenn man weniger weit läuft, wird dieselbe Karte nochmal erzeugt, weil man immer noch im selben 1:1-Raster ist.

Verkleinert man den Maßstab auf 1:2, steht man auf der Karte (linkes blaues Quadrat) nicht mehr im Zentrum. Möchte man eine Anschlusskarte nach Osten haben (rechtes blaues Quadrat), muss man vom Ausgangspunkt ebenfalls mindestens 64 Meter nach Osten laufen, um die nächste 1:2-Rastergrenze zu überschreiten.

Verkleinert man den Maßstab auf 1:4, steht man auf der Karte (linkes grünes Quadrat) etwas unterhalb vom Zentrum. Möchte man eine Anschlusskarte nach Osten haben (rechtes grünes Quadrat), muss man vom Ausgangspunkt mindestens 320 Meter nach Osten laufen, um die nächste 1:4-Rastergrenze zu überschreiten.

Verkleinert man den Maßstab auf 1:8, steht man auf der Karte (linkes rotes Quadrat) wieder oberhalb vom Zentrum. Möchte man eine Anschlusskarte nach Osten haben (rechtes rotes Quadrat), muss man vom Ausgangspunkt ebenfalls mindestens 320 Meter nach Osten laufen, um die nächste 1:8-Rastergrenze zu überschreiten.

Verkleinert man den Maßstab schließlich auf 1:16, steht man auf der Karte (linkes schwarzes Quadrat) weit entfernt vom Zentrum. Möchte man eine Anschlusskarte nach Osten haben (rechtes schwarzes Quadrat), muss man vom Ausgangspunkt ebenfalls mindestens 320 Meter nach Osten laufen, um die nächste 1:16-Rastergrenze zu überschreiten.

Die Rastergrenzen in X-Richtung für das Beispiel:

Maßstab Formel Raster
1:1 -64 + Raster × 128 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32
1:2 -64 + Raster × 256 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1:4 -64 + Raster × 512 1 2 3 4 5 6 7 8
1:8 -64 + Raster × 1024 1 2 3 4
1:16 -64 + Raster × 2048 1 2

Nether und Ende[Bearbeiten]

Die Karten funktionieren nicht im Nether. Der Positionspfeil dreht sich im Kreis, ähnlich wie bei einem Kompass oder einer Uhr. Der aufgedeckte Kreis ist kleiner und es erscheint nur eine graue und dunkelorange Textur. Verwendet man eine Karte im Ende, verhält sie sich wie im Nether, jedoch dreht sich der Positionspfeil nicht im Kreis.

Darstellung der Karte[Bearbeiten]

Lupe.png Hauptartikel: Map Item Format

Die Größe des Bereiches der Welt, der durch ein einzelnes Pixel auf der Karte repräsentiert wird, hängt vom Maßstab der Karte ab. Siehe dazu die Tabelle bei "Verkleinerung des Maßstabes".

Die meisten Blöcke werden auf der Karte farblich so dargestellt wie auch in der normalen Welt. Ausnahmen sind beispielsweise Goldblöcke und fast alle Arten von Stein, die auf der Karte nicht in gelb bzw. gold, sondern in grau erscheinen. Bei Verkleinerung des Maßstabs wird die Farbe des Blocks dargestellt, der in dem Bereich, der einem Pixel entspricht, am häufigsten vorkommt. Wobei immer der oberste Block, der von einem Blick vom Himmel auf die Welt sichtbar ist, relevant ist. Tunnel, Wege unter Bäumen oder gar Höhlen sind auf der Karte nicht zu sehen. Ausnahme: In Ozeanen wird die Wassertiefe durch verschiedene Blautönungen dargestellt. Auf Landflächen und Gebäuden ist auch ansatzweise ein Höhenprofil erkennbar, denn Nordwände/Nordhänge werden heller gezeichnet und Südwände/Südhänge schattiger. Kleinteilige Strukturen wie z.B. Schienen sind auf Karten nicht sichtbar.

Markierungen auf Karten können nicht direkt eingezeichnet, sondern müssen in der Landschaft angelegt werden. Am besten erkennbar sind Markierungen aus Lava oder Schnee. Letzteres natürlich nicht in Tundra- oder Taiga-Biomen.

Karte-wolle-teppich-glas-ton.png

Das obige Bild zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Karte mit (von oben nach unten): Wolle, Teppich, gefärbtes Glas und gefärbter Ton (jede Farbe mit vier Blöcken). Der flache Teppich unterscheidet sich von der Wolle, indem er in allen Farben grau dargestellt wird. Glas wird gar nicht dargestellt, es ist in allen Farben durchsichtig.

Pixel Art[Bearbeiten]

Pixel art mona lisa.jpg

Karten können auch verwendet werden, um beliebige Bilder zu erzeugen, die man sich an die Wand hängt. Am einfachsten geht man dazu in einen möglichst ebenen Bereich der Welt, z.B. eine Wüste und malt das Bild in die Landschaft, indem man bunte Blöcke setzt, die von oben gesehen das Bild ergeben. Da im Maßstab 1:1 ein Block genau einem Pixel auf der Karte entspricht, nennt man diese Bilder Pixel Art. Das Bild setzt sich aus 128×128 Pixeln zusammen, das in der Landschaft einer Fläche von 128×128 Blöcken entspricht. Es ist aber nicht notwendig, dass alle Blöcke auf gleicher Ebene sind. Man kann seine Pixel Art auch so bauen, dass sie von unten gar nicht als solche zu erkennen ist, sondern nur aus der Luft.

Mehrspielermodus[Bearbeiten]

Im Mehrspielermodus haben die Karten einen hohen Bezug zum Spieler, das heißt falls ein Spieler eine Karte liest, die von einem Spieler entdeckt wurde, sieht er auf der Karte nur das, was der entsprechende Spieler bereits vorher entdeckt hat.[1][1] Spieler können ihre Karten duplizieren und somit können verschiedene Spieler ihre entdeckten Bereiche zusammen sehen.[2] Die Position von anderen Spielern, die die gleiche Karte halten, wird auch angezeigt und wenn Karten in einem Rahmen aufgehängt wurden, sieht man zusätzlich den Standpunkt auf der Karte.

Trivia[Bearbeiten]

  • Notch sagte, er hätte Karten programmiert, um die Arbeit an Büchern mit von Spielern geschriebenen Texten oder an Bildern mit benutzerdefinierten Texturen zu erleichtern.
  • Es können nicht mehr als 65.536 einzigartige Karten auf einer Welt existieren. Falls es zu viele Karten gibt, kann man eine leere Karte nicht öffnen.[3]
  • Die Karten zeichnen zurzeit nur die Oberfläche auf. Notch meinte allerdings, dass Karten von Höhlen eine interessante Idee seien.[4][5]

Galerie[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

  • Am 27. April 2011 veröffentlichte Notch erste Bilder von den Karten[2] [6].


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b
  2. a b