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Das Ende

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Eine typische Landschaft der Haupt-Endinsel im Ende

Das Ende ist, neben der Oberwelt und dem Nether, eine eigene Dimension in Minecraft. Das Ende kann nur durch ein Endportal erreicht werden, welches in der Oberwelt in den Festungen zu finden ist. Wieder verlassen kann man das Ende nur, indem man den Enderdrachen tötet und das danach generierte Portal betritt oder indem man stirbt.

Die Landschaft im Ende stellt eine überschaubare, schwebende Insel dar, die von der Leere umgeben ist. Sie besteht nur aus dem Endstein, auf dem eine Anzahl Obsidiansäulen stehen. Das gesamte Gebiet ist nur schwach beleuchtet, und es gibt weder einen Tag-Nacht-Rhythmus noch Wetter.

Das Ende ist die Heimat eines der stärksten Monster in Minecraft, des Enderdrachen (er hat 200 Lebenspunkte). Neben dem Drachen existieren im Ende nur noch die Shulker und die Endermen, welche es hier sehr häufig gibt, während sie in der Oberwelt und im Nether recht selten spawnen.

Terrain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft des Endes besteht zu einem großen Teil aus dem nur hier zu findenden Endstein. Genau wie die Oberwelt hat es seitlich die Begrenzung bei den X und Z-Koordinaten ±30.000.000 und einige Blöcke davor eine Weltbarriere. Doch anders als in der Oberwelt gibt es keinen undurchdringlichen Untergrund aus Grundgestein, sodass man leicht durch den Boden in die Leere, und damit in den Tod, stürzen kann. Auf der Insel stehen Obsidiansäulen, an deren Spitzen sich zunächst ein Enderkristall befindet. Mit einer Diamantspitzhacke kann man die Säulen abbauen, ebenso wie die Obsidianplattform, auf der ein Spieler spawnt.

Außerhalb der Haupt-Endinsel gibt es einen riesigen Ring der Leere, gefolgt von einer schier endlosen Anzahl an Endinseln, die ab einem Radius von 1000 Blöcken um das Endportal entfernt liegen. Auf den Endinseln jenseits der Hauptinsel sind ganze Wälder an Choruspflanzen zu finden. Die Größe der Inseln variiert sehr stark, so können die kleinen Inseln nur so eine Länge von einigen Metern erreichen, während riesige Endinseln einige Kilometer lang sein können. Auf diesen großen Endinseln kann man Endsiedlungen finden, diese beherbergen einige Schätze und manchmal auch fliegende Schiffe, die von den Endsiedlungen abgedockt zu sein scheinen.

Die meisten Blöcke können auch im Ende platziert werden und verhalten sich wie in der Oberwelt. Vorausgesetzt, das Lichtlevel ist durch das Platzieren von Lichtquellen hoch genug, können sogar Bäume und andere Pflanzen wachsen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass alle nicht natürlich im Ende vorkommenden Blöcke beim Kontakt mit dem Enderdrachen zerstört werden (und verschwinden). Dabei kommen Umgebung, Spieler und Kreaturen zu Schaden, der Enderdrache nicht.

Der Kompass und die Uhr funktionieren nicht im Ende, und auch eine hergestellte Karte zeichnet nicht die gelaufenen Wege des Spielers im Ende auf. Wie im Nether, ist es auch im Ende nicht möglich zu schlafen: Benutzt man ein Bett, explodiert es. Es entzündet dabei einige umliegende Blöcke und fügt dem Spieler, Kreaturen und der Umgebung Schaden zu - auch dem Enderdrachen.

Endportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Erreichen des Endes ist schwer - und das soll es auch sein. Es kann nur durch ein Endportal betreten werden, aber dieses kann man im Gegensatz zum Netherportal nicht selbst bauen, man muss es finden. Endportale gibt es nur in den unterirdischen Festungen (die nur existieren, wenn die Option "Bauwerke generieren" beim Erstellen der Welt angeschaltet wurde). Dort kann man sie in einem Raum mit Silberfischchen-Spawner und Lavabecken antreffen. Die Festungen liegen weit verstreut in der Oberwelt und sind per Zufall kaum zu finden. Zwar weisen Enderaugen die Richtung, wenn man sie in die Luft wirft, aber diese Enderaugen sind wiederum schwer zu beschaffen. Man benötigt Lohenstaub, für den man den Nether erkunden muss, und Enderperlen von Endermen, die nur selten zufällig bei Dunkelheit spawnen. Enderperlen können aber auch bei Dorfbewohnern gekauft werden.

Auch das Verlassen des Endes ist deutlich schwieriger als das Verlassen des Nethers, denn beim Betreten des Endes existiert zwar bereits das Endportal zurück in die Oberwelt, allerdings ist dieses noch nicht aktiviert. Am schnellsten kommt man daher - wie im Nether auch - zurück zur Oberwelt, indem man stirbt. Dadurch erwacht man am Spawnpunkt. Wenn man nicht gegen den Enderdrachen kämpfen will, ist das die einzige Möglichkeit. Besiegt man jedoch den Enderdrachen, erhält man als Lohn für seine Mühen ein Endportal im Ende, mit dem man bequem und unter Beibehalt des Inventars und sämtlicher Erfahrungspunkte zurück zur Oberwelt teleportieren kann. Wenn das Endportal im Ende erst einmal existiert, kann man beliebig oft ins Ende und wieder zurück reisen, es sei denn, man erweckt den Enderdrachen erneut zum Leben. (Dabei wird das Endportal, bis zu dessen erneutem Tod, wieder deaktiviert.) Zusätzlich wird jedesmal, wenn man einen Enderdrachen tötet, ein Endtransitportal generiert.

Außer Sterben gibt es keine Möglichkeit, den Kampf gegen den Enderdrachen zu umgehen. Ein Netherportal kann man nicht benutzen, um aus dem Ende zu kommen, da Netherportale im Ende nicht aktiviert werden können. Im Kreativmodus kann man ein eigenes Endportal bauen, indem man mit dem Befehl /setblock die Endportalblöcke platziert. Allerdings führen sie immer erst einmal in den Epilog, den man mit Esc abbrechen muss, um in die Oberwelt zu gelangen.

Kreaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ende spawnen auf der Haupt-Endinsel nur Endermen, die in der Oberwelt und im Nether vorkommen, und der Enderdrache, der pro Welt nur einmal vertreten ist. Erst auf den weiter entlegenen Endinseln findet man das "eigentliche unendliche Ende", dort kann man dann auch auf Shulker treffen.

Normale Kreaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


  • Endermen
    sind neutral, bis der Spieler ihnen genau in die Augen schaut (das Fadenkreuz auf sie ausrichtet). Sobald der Spieler dies tut, bleiben sie stehen und schauen ihrerseits den Spieler an. Solange dieser sie weiterhin anschaut, bleiben sie still stehen und geben ein lautes Brummen von sich, doch sobald der Spieler wegschaut, laufen sie sehr schnell zum Spieler - sollten sie zu weit entfernt sein, können sie sich sogar teleportieren (wobei sie allerdings versuchen, sich außerhalb des Blickfelds des Spielers zu teleportieren). Sie lassen nun nicht mehr vom Spieler ab, bis sie oder der Spieler sterben oder der Enderman in Kontakt mit Wasser kommt.
    Endermen können bestimmte Blöcke aus der Umgebung aufnehmen, sie herumtragen und wieder platzieren.

  • Endermiten
    spawnen nicht direkt im Ende, aber da im Ende eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Endermen versammelt ist, können sie hier viel häufiger auftreten, als in der Oberwelt. Wenn Endermiten durch Endermen entstehen, bleiben die Endermen den Endermiten gegenüber neutral, wird eine Endermite aber durch einen Spieler gespawnt, greifen umliegende Endermen diese sofort an.

  • Shulker
    sind Kreaturen, die ausschließlich an Endsiedlungen und den dortigen Schiffen zu finden sind. Sie bewachen diese und greifen mit Projektilen den Spieler an. Wird der Spieler, der in die Endsiedlung eindringen möchte getroffen, so wird er den Effekt: "Levitation", für ca. 5 Sekunden erhalten. Dieser Effekt bewirkt, dass der Spieler nach oben schwebt, bis der Effekt vorüber ist. Oft wird der Spieler soweit nach oben geschubst, sodass er durch den Fallschaden zu Tode kommt. Sie sehen aus wie normale Blöcke, aber wenn man sich ihnen nähert, öffnen sie ihr Gehäuse und schauen nach, finden sie den Spieler, so attackieren sie ihn.

Das Bossmonster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


  • Enderdrache
    : Wird der Enderdrache durch den Spieler verletzt, heilt er sich durch Strahlen, die von den Enderkristallen auf den Obsidiantürmen ausgehen. Deshalb ist es ratsam, die Kristalle vor dem eigentlichen Kampf mit dem Drachen vollständig zu zerstören. Die Kristalle wandeln sich bei der Zerstörung in Grundgestein um. Achtung: Durch alle im Ende natürlich vorkommenden Substanzen fliegt der Drache ohne erkennbaren Widerstand hindurch, ohne sie (oder sich selbst) zu beschädigen. Der Enderdrache zerstört aber alle Blöcke, die nicht zum Ende gehören. Die Lebenspunkte des Enderdrachen werden in einer Leiste im oberen Bildschirmbereich angezeigt. Der erste Sieg über ihn belohnt den Spieler mit 12000 Erfahrungspunkten sowie dem Drachenei und aktiviert das Endportal, durch das der Spieler wieder in die Oberwelt gelangen kann. Jeder weitere Sieg bringt 500 Erfahrungspunkte und reaktiviert das Endportal.

Generierte Blöcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natürlich generiert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Natürlich generiert" umfasst alle Blöcke, die durch den Startwert bestimmt generiert werden.


Luft
 •
Endstein

Natürlich erschaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Natürlich erschaffen" umfasst alle Blöcke, die durch natürliche Ursachen - ohne Einwirkung des Spielers - erschaffen wurden.


Luft
 •
Obsidian
 •
Choruspflanze
 •
Chorusblüte

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies umfasst alle Blöcke, die nur natürlich generiert werden, wenn die Option "Bauwerke generieren" auf "An" ist.


Luft
 •
Grundgestein
 •
Fackel
 •
Endportal
 •
Endtransitportal
 •
Obsidian
 •
Enderkristall
 •
Drachenei
 •
Endsteinziegel
 •
Purpurblock
 •
Purpursäule
 •
Purpurstufe
 •
Purpurtreppe
 •
Endstab
 •
Magenta Glas
 •
Truhe
 •
Endertruhe
 •
Magenta Banner
 •
Braustand
 •
Rahmen
 •
Enderdrachenkopf

Betten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platziert man ein Bett im Ende und versucht, darin zu schlafen, explodiert es in der Größe einer Creeper-Explosion. Der Spieler und Kreaturen nehmen dadurch Schaden, Blöcke um das Bett können zerstört werden und Feuer kann entstehen. Daher ist es im Ende nicht möglich, den Spawnpunkt zu setzen. Für den Schaden, der beim Schlafversuch und den Spielerabständen ohne Rüstung entsteht, siehe Bett#Im Nether und im Ende

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lupe.png Hauptartikel: Erfolge
Bild Erfolg Englischer Name Aufgabe Voraussetzung Beschreibung Version Xbox Punkte PS Trophäe ID
Achievement-fancy.png
Grid Enderauge.png
Das Ende? The End? Finde das Ende Spiel mit dem Feuer Finde mithilfe von Enderaugen eine Festung und betrete dort das Endportal. Alle 20G gold theEnd
Achievement-fancy.png
Grid Drachenei.png
Das Ende. The End. Besiege den Enderdrachen Das Ende? Töte den Enderdrachen im Ende und verlasse es durch das Portal. Alle 40G bronze theEnd2

Abspann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lupe.png Hauptartikel: Abspann

Hat man den Enderdrachen besiegt und ist in das Portal gestiegen, beginnt der Epilog, auch Credits oder Abspann genannt. Dieser spult sich, wie für Spiele und Filme üblich, von unten nach oben ab. Er dauert ca. 9 Minuten und kann durch Esc abgebrochen werden. Der Epilog besteht aus zwei wesentlichen Teilen: Im ersten Teil findet sich ein Dialog, der auch teilweise über den Spieler erzählt, welcher namentlich erwähnt wird. Der Epilog ist vollständig in englisch gehalten.

Teil des Abspanns
Das Zitat vor der Vollversion 1.4 (12w32a) noch mit einem fälschlichen Verweis auf Mark Twain

Im zweiten Teil kommen nun die wirklichen Credits. Hier werden alle Mitarbeiter erwähnt. Zum Schluss zeigt Minecraft noch ein Zitat einer unbekannten Person, woraufhin man sich wieder am Spawnpunkt der Oberwelt befindet.

Twenty years from now you will be more disappointed
by the things that you didn't do than by the ones you
did do. So throw off the bowlines. Sail away from the
safe harbor. Catch the trade winds in your sails.
Explore. Dream. Discover.
~ Unknown

Der Epilog und die Credits sind nicht Teil der Sprachedateien und sind daher auch nicht übersetzt. Diese Textdaten können aber über ein Ressourcenpaket geändert werden.

Zurücksetzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Konsolenedition kann man das Ende zurücksetzen, wodurch fast alle Materialien des Endes und Gegenstände in Endersiedlungen, wie beispielsweise Shulkerschalen, farmbar sind.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Endportale in Festungen - auch wenn sie deaktiviert sind - können ein Hinweis darauf sein, warum es Endermen außerhalb ihrer Dimension, dem Ende, gibt. Offenbar gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Dimensionen.
  • Das Ende ist landschaftlich das genaue Gegenteil vom Nether: dieser ist ein luftgefüllter Raum umschlossen von Stein, während das Ende ein schwebender Steinklumpen umschlossen von Luft ist.
  • Wechselt man im Ende auf einem Minecraft-Server in den Kreativmodus, so bleibt man auch nach Deaktivieren des Kreativmodus unverwundbar, kann so nicht sterben und kommt nicht aus dem Ende heraus.
  • Das Portal im Ende absorbiert keinen Fallschaden, wie zum Beispiel Wasser. So kann man sich auf das Endportal fallen lassen, stirbt dabei im Ende und wird tot in der Oberwelt gespawned. Beim Tod gedroppte Gegenstände bleiben dabei im Ende.
  • Der Abspann ist in der minecraft.jar unter \title\win.txt zu finden.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Notch hatte einmal "raqreqentba" getweetet, was mit ROT13 dekodiert "Enderdragon" (Deutsch: Enderdrache) heißt. Ein Reddit.com-Nutzer, "cptqwashi", postete die Idee, dass die neue Dimension, The Ender heißen könnte, durch ein Endportal betreten werden könnte und dort Endermen und Enderdrachen leben könnten. Notch hat dies mit "100% correct." bestätigt und Einzelheiten genannt.[1][2] Später wurde "Der Ender" jedoch in "Das Ende" (engl. The End) umbenannt.[3]

Später veröffentlichte Notch einen Screenshot vom Ende, in dem man einen noch nicht fertigen Enderdrachen, Endermen und Türme aus Obsidian in den Himmel ragen sieht. Im Hintergrund ist auch eine neue Art von Blöcken zu sehen, die eine hellere Version der Bruchstein-Textur verwenden - die Endsteine.[4]

Bevor das Ende ins Spiel kam, gab es Experimente mit einer Himmelsdimension als Gegenstück zur Nether-Unterwelt. Sie bestand aus schwebenden Inseln und existierte auch im Spiel. Sie sollte durch Himmelsportale betreten werden, die in Festungen zu finden waren. Doch weil es technische Probleme mit der Himmelsdimension gab, wurde die Portalfunktion nicht freigeschaltet. Mit der nächsten Minecraft-Version verschwand die Himmelsdimension und das Ende wurde dem Spiel hinzugefügt. Es hatte aber den Biomnamen "Sky" (deutsch: Himmel). Das deutet darauf hin, dass einige Funktionen der ehemaligen Himmelsdimension für das Ende abgeändert und übernommen worden waren. Auch das Endportal in den Festungen sah bis auf eine andere Textur genauso aus, wie das ehemalige Himmelsportal. Erst zweieinhalb Jahre nach Hinzufügung des Endes wurde sein Biomname von "Sky" in "The End" korrigiert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]