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Debug-Modus

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Die Welt im Debug-Modus: die Blockreihe beginnt außerhalb des Bildes rechts unten. Einen großen Teil nehmen die Feuervarianten ein (rechts), gefolgt von den Redstonekabelvarianten (links). Die vermeintliche Lücke in der Blockreihe links sind die kaum sichtbaren Stolperdrahtvarianten

Der Debug-Modus ist ein Welttyp, der alle Blöcke in allen Blockstadien zeigt. Er ist zum Testen von Blockmodellen, Blockstadien und -texturen gedacht. Daher ist er nicht nur für die Entwickler von Mojang, sondern auch für Entwickler von Ressourcenpaketen nützlich.

Dieser Welttyp lässt sich nur durch Drücken von ⇧ Shift während dem Wechseln des Welttyps im Menü/Weltoptionen erreichen.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unabhängig davon, welchen Spielmodus man bei der Weltgenerierung einstellt, spawnt man immer im Zuschauermodus, in dem keinerlei Interaktion mit den Blöcken möglich ist.
  • Zur Identifikation eines Blockes dient die Taste F3. Wenn man den Block fokussiert, sodass man seine Hitbox sieht, zeigt der Debug-Bildschirm rechts oben alle Blockinformationen an.
  • Außerhalb der dargestellten Blöcke ist die Welt leer.
  • Die Sonne scheint, aber sie bewegt sich nicht. Nur die Wolken bewegen sich. Möchte man die Blöcke in einem anderen Licht sehen, muss man den Befehl /time verwenden, um die Tageszeit zu ändern.
  • Als Biom für diese Welt ist "Ebene" eingestellt.
  • Mit dem Befehl /toggledownfall kann kein Regen erzeugt werden. Auch der Himmel verdunkelt sich nicht, wie er es z.B. in der regenlosen Wüste tun würde.

Mit dem Befehl /gamemode c kann man in den Kreativmodus wechseln. Dies ist aber ausdrücklich nicht vorgesehen und sämtliche Probleme, die dabei entstehen, werden nicht als Fehler angesehen[1]. Im Kreativmodus gibt es folgende Effekte:

  • Auch dann ist keine Hand-Interaktion mit den Blöcken möglich, ähnlich dem Zustand, den man hat, wenn man hinter eine Weltbarriere gerät, z.B. kann man keine Hebel umlegen. Das Geräusch hört man allerdings.
  • Man kann Blöcke zerstören und sieht dann die entsprechenden Partikel, aber sie erscheinen sofort wieder.
  • Blöcke setzen ist nicht möglich, daher kann auch die Interaktion zwischen Blöcken nicht getestet werden (z.B. Redstone-Signale).
  • Wenn man eine Nachtzeit einstellt, kann man sich in die halben Betten legen, jedoch wird dadurch die Nacht nicht übersprungen.
  • Der Netherportalblock funktioniert interessanterweise. Man landet im Nether. Das Biom und vor allem das Licht ändern sich. Da man im dunklen Nether die Blöcke nicht erkennen kann, sollte man sich vorher die Position des Netherportals merken, denn diese Position hat es auch im Nether und nur so kommt man wieder zurück. Allerdings sind dann alle Blöcke verschwunden.
  • Auch der Endportalblock funktioniert. Allerdings landet man nicht im Ende. Stattdessen läuft der Epilog ab, den man mit der Taste Esc abbrechen kann.
  • Es ist möglich, Kreaturen durch Befehle in die Welt zu holen, Spawn-Eier funktionieren jedoch nicht.
  • Die Blöcke befinden sich in Ebene 70.
  • Im Kreativmodus erkennt man, dass Ebene 60 aus einer unsichtbaren Barriere besteht, sodass man nicht in die Leere stürzen kann.
  • Das betreten einer Holzdruckplatte wird das Spiel abstürzen lassen, da diese fliegt. Sie wird dann zerstört und wieder erzeugt. Dies geht ewig so weiter, da die durch die Zerstörung entstandenen Druckplatten-Drops die neuen Druckplatten immer aktivieren. So erscheinen unendlich viele Druckplatten in einer kurzen Zeit.

Orientierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Zentrum der Welt liegt bei 0/0

Vom Zentrum der Welt aus (Koordinaten X=0 und Z=0) werden - jeweils mit einem Block Abstand - in positive Z-Richtung alle Blöcke sortiert nach ihrer ID und ihren Blockstadien aufgereiht. Es beginnt mit Luft (ID=0), gefolgt von Stein (ID=1), Granit (ID=1, Variante Granit) etc. Eine Liste aller Blöcke sortiert nach ID ist im Artikel Datenwert zu finden.

Eine Reihe ist 84 Blöcke lang (Z-Koordinate 169). Der nächste Block steht wieder bei Z-Koordinate 1, sodass man die Blöcke nicht in ununterbrochener Folge abfliegen kann. In positive X-Richtung folgt Reihe auf Reihe. Zum Zeitpunkt der Hinzufügung dieses Welttyps gab es 83 Reihen, d.h. es wurden fast 7000 Blockstadien dargestellt. Möglicherweise wird die Welt stets quadratisch angelegt, sodass sie bei 8100 Blockstadien 90 Reihen à 90 Blöcke enthalten würde.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Starten einer gespeicherten Testwelt mit einer älteren Minecraft-Version (bis Vollversion 1.7.10) führt meist nach einer Minute zu einem Crash. Da auch die Barriere unter den Blöcken nicht vorhanden ist, stürzt der Spieler in die Leere und stirbt. Das kann nur durch schnellen Wechsel in den Kreativmodus verhindert werden.
  • Wenn man das Endportal (x 125 z 105) im Kreativmodus zum ersten Mal betritt, dann spawnt man in einer Leere unter der Barriere. Bei erneutem Betreten wird der Epilog abgespielt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]