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Befehl/clone

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Nutzbarkeit

 Spieler

nein

 Cheat

nein

 Server

ja

 Befehlsblock

nein

/clone kopiert einen quaderförmigen Blockbereich an eine andere Position.

Syntax[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

/clone <x1 y1 z1> <x2 y2 z2> <x y z> [Platzierung]

  • x1 y1 z1 und x2 y2 z2 sind die Koordinaten zweier diagonal gegenüberliegenden Ecken des zu kopierenden Blockbereiches.
    • Es ist egal, welche der acht möglichen Ecken eines Bereiches man als x1 y1 z1 angibt. Die zweite Ecke ist dann nicht mehr egal, sie muss diagonal gegenüberliegen, um den Bereich zu definieren (Raumdiagonale).
    • x y z sind die Koordinaten der Zielposition.
    • Egal welche Ecke man als x1 y1 z1 angegeben hat, an die Zielposition wird immer die kleinste Ecke des Bereiches kopiert. Das ist immer die Ecke, die im Nordwesten unten liegt. Mathematisch ist es die Ecke "Minimum(x1,x2), Minimum(y1,y2), Minimum(z1,z2)".
    • Die Kopie des Bereiches wird immer von dort beginnend zur diagonal gegenüberliegenden Ecke (Maximum von X, Y und Z) aufgebaut.
    • Für absolute Koordinaten kann man die Koordinaten-Schnelleingabe nutzen.
    • Wird ein "~" vor eine Koordinate geschrieben, ist der Koordinatenwert nicht absolut, sondern relativ zur Position der Befehlsquelle (Spieler oder Befehlsblock), wobei deren Standort ~0 ~0 ~0 mit ~ ~ ~ abgekürzt werden kann.
    • Für die Höhe y sind nur Werte zwischen 0 und 255 möglich. Es können maximal 32768 Blöcke auf einmal kopiert werden.
  • Platzierung legt fest, wie mit den Blöcken verfahren werden soll, die sich bisher an der Position befinden. Es sind nur folgende Eingaben möglich:
replace [normal] ersetzt jeden Block im Zielbereich durch einen Block des Ausgangsbereichs. Die Zielposition darf nicht innerhalb des Ausgangsbereiches liegen. Der Zusatz normal kann weggelassen werden.
replace force wie replace normal, jedoch darf die Zielposition innerhalb des Ausgangsbereiches liegen.
replace move wie replace force, jedoch kein Kopieren, sondern Verschieben des Ausgangsbereiches, d.h. dieser wird durch Luft ersetzt. Dadurch wird der Inhalt des Ausgangsbereiches in den Zielbereich bewegt.
masked [normal] kopiert keine Luft. Blöcke im Zielbereich bleiben unverändert und werden nicht durch Luft ersetzt, wenn an der Stelle im Ausgangsbereich Luft ist. So kann man z.B. ein Haus aus Holz bauen und ein identisches aus Stein vorbereiten, das innen leer ist. Dann kann man das Holzhaus beliebig einrichten. Wenn man später das Steinhaus mit masked an die Position des Holzhauses kopiert, bleibt die Einrichtung des Hauses unverändert, weil sich im Ausgangshaus nur Luft befindet. Der Zusatz normal kann weggelassen werden.
masked force wie masked normal, jedoch darf die Zielposition innerhalb des Ausgangsbereiches liegen.
masked move wie masked force, jedoch kein Kopieren, sondern Verschieben des Ausgangsbereiches.
filtered normal <Filterblock-ID> [Filterblock-Metadaten-ID] es wird nur der Filterblock kopiert. So kann ein kompliziertes Muster einer ganz bestimmten Blockart aus einem Bereich kopiert werden, während die restlichen Blöcke des Bereiches nicht kopiert werden.
filtered force <Filterblock-ID> [Filterblock-Metadaten-ID] wie filtered normal, jedoch darf die Zielposition innerhalb des Ausgangsbereiches liegen.
filtered move <Filterblock-ID> [Filterblock-Metadaten-ID] wie filtered force, jedoch kein Kopieren, sondern Verschieben des Ausgangsbereiches.
Ohne Angabe einer Platzierung wird replace angenommen.

Zur Eingabe eines Befehls siehe Befehl#Eingabe.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kleinste Bereich, der kopiert werden kann, ist nur einen Block groß, der größte 32768 Blöcke. Um einen Bereich zu löschen, kann man Luft hinein kopieren. Alternative: den Bereich mit dem Befehl /fill mit Luft füllen. Es werden alle Blöcke in ihrem aktuellen Zustand (siehe Blockobjektdaten) kopiert, d.h. der Inhalt von Truhen, Öfen, die Beschriftung von Schildern etc. wird auch kopiert. Objekte (Spieler, Kreaturen, Fahrzeuge etc.) werden dagegen nicht kopiert. Objekte, die sich im Zielbereich befinden, können durch das Kopieren eines einzelnen Blockes nicht zerstört werden. Wenn möglich, gehen sie aus dem Block heraus, wenn nicht, bleiben sie drin. Bei größeren, soliden Blockbereichen werden Kreaturen eingeschlossen und sterben.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

/clone 20 65 -38 28 75 -30 100 60 100
  Wenn sich in dem 8×8×10 Blöcke großen Blockbereich (20 bis 28 in X-Richtung, -38 bis -30 in Z-Richtung, 65 bis 75 in Y-Richtung) ein Baum befindet, wird dieser inkl. Luft an die Position 100/60/100 gesetzt. Wenn sich dort vorher eine Wiese mit Blumen befand, werden die Blumen durch die kopierte Luft um den Baum gelöscht.
/clone 20 65 -38 28 75 -30 100 60 100 masked
  Wenn sich in dem 8×8×10 Blöcke großen Blockbereich wieder ein Baum befindet, wird dieser ohne Luft an die Position 100/60/100 gesetzt. Wenn sich dort vorher eine Wiese mit Blumen befand, bleiben die Blumen erhalten (außer an der Stelle des Stamms), weil keine Luft kopiert wird.
/clone 20 65 -38 28 75 -30 100 60 100 filtered normal log 2
  Wenn sich in dem 8×8×10 Blöcke großen Blockbereich wieder ein Baum befindet, wird nur ein eventueller Birkenstamm (ID-Name log, Metadata 2) an die Position 100/60/100 gesetzt.

Effekte bei großen Klonbereichen mit force oder move[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je größer der Klonbereich, desto länger dauert die Durchführung des Klonens. Stellen wir uns einen langen Eisenbahn-Zug vor, den wir durch Klonen nach Osten bewegen wollen. Der Befehlsblock (Name: B1) mit dem clone-Befehl ist Teil des Zuges und soll von außen durch eine Reihe von Redstone-Fackeln oder Redstone-Blöcken immer wieder aktiviert werden, während er vorrückt. Aber das funktioniert nicht. Der Zug bleibt nach der ersten Verschiebung stehen.

Grund: Durch die erste Fackel wird B1 aktivert und der clone-Befehl gestartet. Dann wird der ganze Zug um einen Block nach Osten verschoben. Der noch aktive B1 landet einen Block weiter östlich vor der nächsten Fackel. Am Ende des Klonvorganges wird B1 automatisch deaktiviert. Er wird durch die neben ihm stehende Fackel nicht erneut aktiviert. Das würde nur funktionieren, wenn die Fackel erst nach dem automatischen Deaktivieren des Befehlsblocks gesetzt werden würde.

Lösung: Wir benötigen einen zweiten Befehlsblock (Name: B2), der den Zug ebenfalls nach Osten verschiebt. Dann passiert folgendes: Beim ersten Klonvorgang landet der noch aktive B1 vor einer Fackel und wird danach deaktiviert, der inaktive B2 landet auch vor einer Fackel und wird aktiviert. Das startet das zweite Klonen. Dadurch landet der inaktive B1 vor einer Fackel und wird aktiviert - er startet den dritten Klonvorgang -, während B2 am Schluss des zweiten Klonens deaktiviert wird usw.

Wenn in unserem Beispiel die Befehlsblöcke am westlichen Rand oder in der Mitte des Zuges platziert sind, fährt der Zug jedoch unaufhaltsam davon. Nur die ersten beiden Fackeln habe eine Funktion die restlichen Fackeln werden ignoriert. Insbesondere hält ihr Fehlen den Zug nicht an.

Grund: Der Aufbau des Klonbereiches beginnt immer bei der kleinsten X-, Y- und Z-Koordinate, also in der unteren Nordwestecke des Klonbereiches. Sind B1 und B2 zu weit von dieser Ecke entfernt, passiert folgendes: B1 wird aktiviert und startet das Klonen. Dadurch wird B2 vor eine Fackel gesetzt und startet sofort das nächste Klonen, obwohl B1 noch gar nicht fertig ist. Dadurch wird von B2 ein aktiver B1 geklont, der sofort das dritte Klonen startet ohne auf eine Fackel zu achten und der aus demselben Grund einen aktiven B2 klont usw.

Lösung: Die Befehlsblöcke müssen in der oberen Südostecke des Zuges (oder allgemein: des Klonbereiches) sein, damit sie als letztes geklont werden. Wenn nach dem Klonen der Befehlsblöcke der Restklonbereich zu umfangreich ist (so dass der Aufbau länger als ein Tick = 1/20 Sekunde dauert), wird ein aktiver Befehlsblock geklont. Und in diesem Zustand startet er sofort seinen Befehl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]